Klaus Klein schrieb:
Nach einigem Datentransfer (zum Glück vom lokalen Mirror) lief der
Rechner dann voll an die Wand und beschwerte sich das er udev x.xx nicht
auf udev y.yy upgraden kann da hierfür ein Kernel > 2.6.irgendwas nötig
sei, und 'nur' 2.6.8 installiert ist. (Hier startet der Dominoeffekt !!)
Das kenne ich auch. Es gibt auch im Netz nichts vernuenftiges dazu, die
Hardliner bauen sich ihren 2.6er Kernel in Sarge ein, es geht auch ueber
Backports.
1. vermeintlicher Lernerfolg:
Aptitude beachtet beim upgrade keine Kernelabhängigkeiten
Das kenne ich auch.
oder
aktualisiert zumindest den Kernel im Verlaufe eines Upgrades nicht mit ab.
Das ist ein Feature. Debianer moechten nicht bevormundet werden und
ihren Kernel gefaelligst selbst updaten/installieren. Ja, ich weiss da
ist ein Widerspruch gegenueber meiner vorherigen Aussage :-)
Ohne richtiges udev gab es dann auch keinen USB-Support und damit war
dann auch Ende mit dem lokalen Mirror via USB.
:-)
Kein Problem das besorgen wir uns halt den neuen Kernel:
- Aufruf von Aptitude
- Suche nach 'kernel-image-2.6'
- Großes Staunen: kein Kernel-Image > 2.6.8-3 zu finden!!
2. Lernerfolg:
Die Kernel-Images bei Debian heißen jetzt anderst (linux-irgendwas) und
keiner sagt einem was. Frechheit.
Das ist aber schon laaaaaaange so. linux-image heissen die "Dinger"
Als EDV'ler mit entsprechend langem Leidensweg (Gruß an die
Seniorenecke)
Gruss zurueck!
Weil nicht sein kann was nicht sein darf: Sicherheitshalber das Ganze
nochmal von Vorne.
Gleiches Ergebnis, nur das GRUB mir jetzt auch noch seine Erektion im
Mittelfinger zeigt. Sch....
Macht nix, Sicherung zurück. Für was hat man den für alle Notfälle noch
mindestens eine Knoppix CD dabei.
Irgendwie war dann das Lächeln einem erstaunten Gesichtsausdruck
gewichen, als nach 'cp -a ...' und 'nem Reboot GRUB immer noch mit
seinem Mittelfinger winkte.
Nach etlichen Stunden googeln und vorsichtigem Testen (hab ich schon
erwähnt das das eigentlich das Firmen Notebook ist?) gibt es jetzt auch
ein gefährliches Halbwissen wie GRUB arbeitet und der ursprüngliche
Zustand war wieder hergestellt.
Vor dem nächsten Versuch wird jetzt erstmal der lokale Mirror
aktualisiert (ca. 7,9GB).
Für die anstehenden freien Tage habe ich also schon mal etwas Zeitvertreib.
Wieso um alles in der Welt laedst Du dir nicht die Etch Net-Install CD
runter, und installierst Etch direkt? Ob nach diesen Installationsorgien
Sarge noch einwandfrei funktioniert? Oder mach's wie ich und installier
Kubuntu.
ciao Manfred
P.S: Ich weiss dass diese Antwort nicht gerade hilfreich ist, aber mir
war danach. Ausserdem habe ich gerade Urlaub, im Garten ist es so
furchtbar schwuel, mal kurz rein auf die Mails geschaut und...... Ach
das interessiert doch eh niemand ;-)
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