Silvério Santos schrieb:

> ich habe deswegen den Rechner im Wohnzimmer und ich setze mich nicht die
> ganze Zeit neben meinen Sohn, denn dann würde ich meine Tochter
> vernachlässigen. Das kannst Du nicht gewollt haben mit Deiner Meinung...

Ich denke, wenn jemand im selben Zimmer ist, ist die Hemmschwelle schon
extrem hoch, irgendwelche Experimente zu unternehmen. Zwangsproxy wäre
für mich frühestens dann ein Thema, wenn der Rechner im Kinderzimmer
stünde. Und selbst dann würde ich klammheimlich hoffen, daß der Junior
clever genug ist, das zu knacken.

Ich denke, es ist sehr wichtig, Kompetenz zu schaffen und nicht in
blindem Aktionismus irgendwelche Dinge zu blocken. Grundschüler gehen
hoffentlich nicht aktiv auf die Suche nach Pr0n und Drogen, sollten aber
z.B. wissen, daß ihre persönlichen Daten, Wohnort, Name, Geburtstag usw.
niemanden da draußen etwas angehen. Und genau diese Dinge kann keine
technische Beschränkung leisten.

Meiner ist jetzt allerdings grade mal fünf und surft lediglich
einschlägige Webseiten mit Flash-Spielchen ab, wenn er nicht grade auf
seinem Powerbook PPC-Assembler codet.

> Außerdem denke ich, dass eine solche Vorstellung allenfalls ein Ideal
> wäre und mit der Realität sich höchstens die ersten 3 Wochen deckt.

Wenn Dein Sohn _gut_ ist, wird er keine drei Wochen brauchen, um die
technischen Beschränkungen zu knacken. ;-)

Ciao,

-martin

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