Frank Boehm wrote:
Hallo,

Moin Frank,

Ich bin neu in der Liste, wohne bei Koeln.

Beides keine Schande. ;-)

Gefunden hab ich Euch, als ich weitere Informationen ueber einen Compaq Evo T20 Thin Client bei Google suchte.

Yupp, das Wiki über den Evo T20 kommt schon ziehmlich weit rum. :-)

Der soll mit einer USB-Platte fuer mich mp3-Streaming Server spielen.
Im Augenblick hat diese Position noch ein alter Compaq Deskpro 2000 Rechner
inne. Gross, haesslich, aber auch rein passiv gekuehlt und ca. 50 Watt.

Das erinnert mich wieder an MAX.

Max, sagtes Du nicht mal auf 'nem Stammtisch Du hast 'nen Evo schon als Player 
umgebaut?

Gelingt es mir den Evo umzubauen, dann hab ich ein kleines ebenfalls passives Geraet, das ca. 8-9 Watt verbraucht.

Da wollwn wir so ziehmlich alle hin. ;-)

Soviele Seiten ueber den Evo T20 gibt es nicht. Die Seiten von
www.kazak.ws/evo scheinen inzwischen offline zu sein, ich fand nur noch
Hinweise darueber im Google-Cache, dort scheinen aber nicht (mehr?) alle zu
sein.

Ups, war schon lange nicht mehr dort.

Bernhard, hatten wir alles wissenswerte gerippt?

Sound soll ja mit einer sb kompatibel sein, laeuft bei mir mit alsa und einem 2.4.34 Kernel allerdings noch nicht.

An der Baustelle sind wir auch noch dran, oder hat das jemand laufen?

Grafik hab ich framebuffer 800x600x16 fuer die Console beim booten mit Pinguinlogo und 1024x786 beim X-Server in ltsp.

Mit 'cat filesystem[01].sys > hd.img' erhalte ich ein Image dass ich im loopbackdevice mit fdisk sehen und einzelne Partitionen daraus mit losetup mounten kann. Original firmware hat ntfs. Einen mit diesem Image versehen USB-Stick kann ich an einem Windows Rechner oeffnen.

Leider kann ich mit Hilfe des bundle-tools erstellte Flash Images nicht
mehr brennen, wenn sie groesser als 32MB werden. Ich vermute, dass
die Firmware auf die vorhandenen Flash Chips aufgeteilt werden muss,
und fwpack diesen Teil noch nicht beachtet.

Richtig. (zu viel Paul Panzer gehört :-) )

Das gewünschte Image muss in passende Häppchen (filesys0.img, filesys1.img bzw. 
filesys2.img) aufgeteilt werden.
Da kannst Du Dich, betreffend der Grössen, an den orginal Dateien orientieren. Werde heute abend aber noch mal nach den genaued Daten schaun.

Hat hier schon jemand weiterfuehrende Informationen? Ich wuerde auch
gerne die internen Flash Bausteine als Festplatte, wie von CF-Card
gewohnt, ansprechen. Im Augenblick scheint mir hier noch nichtmal ein
Ansatz sichtbar.

Hier gibts zur Zeit Probleme.

1.)
Der NAND-Flash lässt sich via BIOS-Aufrufe wie eine HDD ansprechen. (GRUB tut 
das so!!)
Linux nutzt aber nicht das BIOS sondern eigene Treiber und damit funzts nicht. 
:-(
Deshalb auch die Boot-Meldungen.

2.)
Für den 2.4'er Kernel gibt es anscheinend keinen MTD-Support für NAND
(Eventuell muss man hier doch mal über den 2.6'er nachdenken)

Wie kann ich eine von mir veraenderte original Firmware erfolgreich zurueckbrennen? Es waere schoen die boot.ini von NT embedded missbrauchen zu koennen und sich die Klimmzuege mit Grub zu ersparen.

Das geht wie mit allen anderen Images auch.
Jedoch meine ich das jemand das mit der boot.ini schon probiert hat und auch nicht erfolgreich war. 'ne weitere Überlegung wäre die initrd aufzubohren und als '/' im RAM weiterzuverwenden. Ich heb jedoch im Moment noch keine Ahnung ob es hier eine Grössenbeschränkung für die initrd gibt.

Kann man sich auf der Original Firmware als Administrator anmelden? Ich sehe vorhandene Profile und sogar ein Vnc-Server ist installiert, nur fuer einen normalen User nicht aufrufbar. Genausowenig wie die Shell oder der Explorer erreichbar sind.

Yupp, das geht. Werde Dir mal heute abend die Tastensequenz raussuchen.
Gruß,
Klaus
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