On Thu, 8 Mar 2007, Klaus Klein wrote:
Max, sagtes Du nicht mal auf 'nem Stammtisch Du hast 'nen Evo schon als
Player umgebaut?
Gelingt es mir den Evo umzubauen, dann hab ich ein kleines ebenfalls
passives Geraet, das ca. 8-9 Watt verbraucht.
Da wollwn wir so ziehmlich alle hin. ;-)
Ich bin da jetzt gerade angekommen. Mit einem eigenen Kernel und einem
normalen USB-Stick als fs.
Bei Preisen von ~10EUR fuer 2GB USB-Stick versuche ich nicht mehr moeglichst
klein zu bleiben. Eine normale mir in und auswendig vertraute Slackware 11.0
Installation von meinem normalen Rechner aus auf einen 2GB Stick
vorgenommen.
An den Evo T20 "Thin" Client gestoepselt und booten lassen. Da USB Geraete
bei mir eine Gedenkminute einlegen bevor sie erkannt werden, Umweg ueber
eine initrd gewaehlt, obwohl der von mir extra angefertigte Kernel bereits
alles notwendige enthaelt.
Sobald eine normale Distribution laeuft, ist es ja einfach das mit Paketen
der Wahl weiter aufzumoebeln.
Sound soll ja mit einer sb kompatibel sein, laeuft bei mir mit alsa und
einem 2.4.34 Kernel allerdings noch nicht.
Das werde ich demnaechst mal verfolgen, aber der braucht bei mir nur mp3
Files zum streamen bereithalten, nicht abspielen. Selbst wenn ich Sound
braeuchte, hab ich hier noch eine von Linux unterstuetzte USB-Sound Karte
rumfliegen.
Das gewünschte Image muss in passende Häppchen (filesys0.img, filesys1.img
bzw. filesys2.img) aufgeteilt werden.
Da kannst Du Dich, betreffend der Grössen, an den orginal Dateien
orientieren. Werde heute abend aber noch mal nach den genaued Daten schaun.
Das allein kann es nicht sein, ich hab mich bereits an den original Groessen
orientiert und auch wieder filesys0.img filesys1.img dergleichen Groesse
installiert.
Aber selbst wenn ich nur das original Paket mit fwextract auspacke und
direkt danach ohne aenderungen mit fwpack neu erstelle. Denselben von mir
vorher gesicherten netxfer.bootstrap wieder davorpacke.
Das wird *nicht* von meinem Evo angenommen. Im Augenblick kein Paket ueber
32GB.
2.)
Für den 2.4'er Kernel gibt es anscheinend keinen MTD-Support für NAND
(Eventuell muss man hier doch mal über den 2.6'er nachdenken)
Das waere eine Moeglichkeit, der interne Speicher koennte vermutlich etwas
schneller angesprochen werden als ein externer USB1 Stick und ich kann mit
ntfs-3g direkt die boot.ini bearbeiten.
Wie kann ich eine von mir veraenderte original Firmware erfolgreich
zurueckbrennen? Es waere schoen die boot.ini von NT embedded missbrauchen
zu koennen und sich die Klimmzuege mit Grub zu ersparen.
Das geht wie mit allen anderen Images auch.
Wegen der obigen Groessenbeschraenkung leider nicht.
Jedoch meine ich das jemand das mit der boot.ini schon probiert hat und auch
nicht erfolgreich war.
Das wuerde ich gerne selber ausprobieren. Da es vom Bios keine
Unterstuetzung fuer USB-Tastaturen zu geben scheint, kann kein Boot Menue
Eintrag ausgewaehlt werden. Es bleibt auf default, bis der Timeout ablaeuft.
Danach bootet dann Win und stellt erst Treiber fuer die Tastatur bereit.
Ich koennte mir aber vorstellen die boot.ini sowohl unter Linux als auch in
NT fuer den naechsten Bootvorgang im voraus zu erstellen. Einfacher copy
Befehl im Anwendermenue.
'ne weitere Überlegung wäre die initrd aufzubohren und als '/' im RAM
weiterzuverwenden. Ich heb jedoch im Moment noch keine Ahnung ob es hier eine
Grössenbeschränkung für die initrd gibt.
Das koennte man machen, hab ich auch schon. Die Grenze setzt nur dein
Hauptspeicher. Es muss genug uebrig bleiben damit neben der Ramdisk auch
noch Platz fuer den Kernel + laufendes Programm bleibt.
Genau genommen liegt die erste Grenze beim booten bei ca.
Hauptspeicher =
groesse gepackte Ramdisk + ausgepackte Ramdisk +
dann vergleichsweise winzigen Code zum auspacken
Hab mir ein Image fuer Rechner mit mind. 192MB Ram erstellt:
47MB initrd und in isolinux.cfg ramdisk_size=147456
Ich brauchte das damit ein Backup System autark lief und ich die Boot CD
wieder aus dem Brenner nehmen konnte, um direkt die Backups dort zu
erstellen.
Kann man sich auf der Original Firmware als Administrator anmelden? Ich
sehe vorhandene Profile und sogar ein Vnc-Server ist installiert, nur fuer
einen normalen User nicht aufrufbar. Genausowenig wie die Shell oder der
Explorer erreichbar sind.
Yupp, das geht. Werde Dir mal heute abend die Tastensequenz raussuchen.
Das waere wirklich gut. Danke.
Seit ich seit heute eine beliebige Distribution von einem usb-Stick oder
usb-Festplatte booten kann, sehe ich keine Probleme mehr.
Mit 384MB Speicher ist es auch egal, wenn der erste Bootvorgang etwas
laenger dauert, dafuer liegt danach alles im Speicher und um fuer mich
allein hin und wieder mal ein mp3 zu streamen reicht es immer.
Da ich auch nicht 2,3,4 ganz viele Musikstuecke zur gleichen Zeit hoeren
will, sehe ich auch keine Probleme wegen der geringen Verzoegerung der
Zugriffszeiten ueber USB1 anstelle der internen IDE meines derzeitigen
Rechners.
cu Frank
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