Am Montag 01 Oktober 2007 schrieb Martin Schmitt:
> Ernst May-Jung schrieb:
> > (1) export LANG=de_DE.UTF-8 ändert nichts, ist also IMHO schon
> > eingestellt.
> >
> > (2) Einstellungen->Kodierung->UTF-8
> >
> > (3) Diese Mail ist utf-8 kodiert
> >
> > (4) nicht zu verwechseln mit dem smb:// des Konqueror.
> > fstab: iocharset=utf8
>
> Und Dir ist nicht klar, daß all diese Dinge nichts miteinander zu tun
> haben. Wobei ich keine Ahnung habe, was mit (2) gemeint ist.
Doch, es sind alles unterschiedliche UTF-8 Einstellungen. An diesen
Plätzen ist also UTF-8 explizit deklariert und ich habe es währende des
schreibens der Mail nochmal kontrolliert.
> UTF-8 ist nicht irgendwie eine globale Systemeigenschaft, die einfach
> so zu allen Applikationen durchschlägt wie die Kernelversion oder die
> aktuelle Uhrzeit.
Ich hatte wenigstens so auf einen Standart bzw. default-Wert gehofft,
der verwendet wird, wenn in dem Programm nichts anderes vorgegeben ist.
> UTF-8 ist eine Art und Weise, auf die Sonderzeichen codiert werden.
> Da man bei den wenigsten Dateien dazusagen kann, welche Codierung
> verwendet wurde (die wichtigsten Ausnahmen davon sind
> Office-Dokumente, HTML und E-Mail), und es bei Dateinamen mit dem
> Dazusagen noch viel schlechter aussieht, müssen sich immer beide
> Seiten darüber einig sein, welche Codierung verwendet wird. Diese
> Information muß ggf. out-of-band übertragen ("dazugesagt") werden.
Deswegen vermeide ich normalerweise Sonderzeichen in Dateinamen. Aber an
dieser Stelle macht das mit Unicode weniger Ärger. Außderdem ist es
schön, wenn nun mein Vater auch Soderzeichen verwenden darf, ohne dass
es Probleme macht.
Gruß
Ernst
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