Am Dienstag, 25. November 2008 09:38:14 schrieb Martin Schmitt:
> Michael Bischof schrieb:
> > ich wollte halt, unter Linux natürlich, so was lernen:
> >
> > http://www.digicamfotos.de/index3.htm?http://www.digicamfotos.de/4images/
> >details.php?image_id=177900
> >
> > Und dazu muß ich das Werkzeug verstehen können.
>
> Nur, daß man solche Fotos nicht unter Linux am PC macht, sondern mit der
> Kamera im Wald, an nebligen Wintertagen. 
Aber die Bearbeitung geschieht am PC, unter Linux. Das kann ich bisher nicht 
so recht; die Bearbeitungsmöglichkeiten bestimmen auch für mich die 
Belichtungsfinessen mit.
> Dazu gehört zwar auch ein 
> gewisses Verständnis für die Technik (z.B.: Verhalten von Akkus bei
> Kälte) und ein vernünftiger Workflow am PC, aber die wichtigste
> Grundlage ist die Entschlossenheit, bei widrigem Wetter loszugehen und
> vielleicht sogar vorher schonmal den Ort auszukundschaften.
Sicher...
>
> > Der Thread zeigte immerhin
> > dass es nicht nur bei mir da noch ein wenig Bedarf gibt...
> Jetzt werd doch nicht gleich persönlich. :-)

Damit hatte ich gemeint, dass er Dich bisher offenbar nicht gelangweilt hat...
 
> Für das Schneefoto gestern hat die Lichtmessung ein tadelloses
> Meßergebnis produziert, das leider aufgrund der Form des Lichts nicht
> als Grundlage für ein überzeugendes Foto gereicht hat. Das größte
> Verständnis der Technik wird hier keinen überzeugenden Lösungsansatz
> liefern, sondern man kann lediglich auf anderes Licht warten.

Bitte sei so nett und schicke mir doch mal das JPG dieses Bildes per PM!
Ich bin einfach neugierig.

> Ansel Adams hat bei diesen Aufnahmen sicher auch nicht einfach gemessen
> und drauf losgeknipst, sondern seinen Aufnahmestandort mit Bedacht
> gewählt und möglicherweise lange gewartet, bis Sonne und Wolken passend
> standen:

> http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Adams_Church_Taos_Pueblo.jpg
> http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Adams_The_Tetons_and_the_Snake_River.jpg
>
Klar, er beschreibt seine Arbeitsweise ja bis ins Einzelne. Das sind Aufnahmen 
mit einer Plattenkamera. Der brauchte ca. 30' pro Bild; er hatte sich 
akribisch alle Einzelheiten notiert und hinterher oftmals den Entwickler für 
eine einzelne Aufnahme speziell präpariert. - Das könnte man heute, wie von 
mir ,,angedacht", mit einer einstellbaren ,,Schwärzungskurve" am PC in 
Sekunden hinkriegen.

Gruß,

Michael Bischof 

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