In den letzten Tagen haben sich ja einige hier gemeldet, die hier mitarbeiten möchten. Das freut uns natürlich sehr. Viele haben sich wohl aufgrund des Ikhaya-Artikels gemeldet [1] und ich möchte einen wichtigen dort genannten Punkt aufgreifen: langfristige Mitarbeit.
Langfristige Mitarbeit ist das, was unser Team am meisten braucht. Lokalisierung besteht nicht nur aus Übersetzen, sondern beinhaltet eine Menge anderer Aufgaben wie Korrekturlesen, Diskussionen von Übersetzungsproblemen und Standardübersetzungen, Fehlerbehebung und Abstimmung mit anderen Projekten (Upstream). Dazu braucht man etwas an Erfahrung und man sollte sich die Zeit nehmen, diese Erfahrung zu sammeln. Gebt euch als Übersetzer und uns als Team, das sich immer noch im Aufbau befindet, die Zeit, die notwendigen Erfahrungen zu sammeln, um so herauszufinden, wie wir effektiv zusammenarbeiten können. Um in die Lokalisierung einzusteigen, kann ich folgende Punkte empfehlen: (1) Sammelt Erfahrungen mit Launchpad. Im Wiki ist ja unser Vorgehen beschrieben und auf der Aufgabenliste sind ja noch viele offene Baustellen zu finden. Am wichtigsten ist die Arbeit am server-guide, aber auch die Kubuntu und Xubuntu-Dokumente benötigen noch jede Menge Arbeit. (2) Wenn ihr einige Übersetzungen durchgeführt habt und einigermaßen sicher die Richtlinien kennt, solltet ihr dem Launchpad-Team beitreten und dann auch das Korrekturlesen übernehmen. Hier gibt es momentan ein Defizit und wirklich produktiv arbeiten können wir erst dann, wenn es genügend erfahrende Mitarbeiter gibt, die darauf achten, dass alle Übersetzungen qualitativ hochwertig sind. (3) Macht euch mit PO-Dateien und den gettext-Werkzeugen (z.B. intltool-update) vertraut. Das sind die eigentlichen Dateien, die man über Rosetta bearbeitet werden. Man kann diese Dateien aus Rosetta herunterladen, offline bearbeiten und auch wieder hochladen. Insbesondere bei der Zusammenarbeit mit anderen Projekten ist es hilfreich, sich damit auszukennen. PO-Dateien sind einfache Textdateien mit einem einfachen Aufbau und auch gettext ist sehr leicht zu verwenden. Im Netz sollte man leicht Informationen dazu finden können, aber wir sollten auch versuchen, möglichst kurzfristig eine kleine Einführung in unserem Wiki zu hinterlegen. (4) Unterstützt Upstream-Projekte! Die meisten Übersetzungen, die in Ubuntu einfließen, werden nicht von uns selbst übersetzt, sondern stammen von Upstream-Projekten wie GNOME, KDE und XFCE. Je besser diese Übersetzungen sind, desto besser ist auch Ubuntu übersetzt. Außerdem hilft es, in Ubuntu besser und effektiver zu arbeiten, wenn man einen Einblick hat, was in den Upstream-Projekten sich gerade ändert. Und natürlich wirkt es sich bei Fehlerbehebungen oder anderen Problemen positiv aus, entsprechende Kontakte zu haben. Ich selbst arbeite auch im GNOME-Übersetzungsteam mit und es wäre nicht schlecht, wenn andere von euch einen Teil ihrer Übersetzungsaktivitäten auch in den Upstream investieren könnten. Ok, soweit meine Hinweise für alle neuen Übersetzer hier. Bitte habt am Anfang etwas Geduld, aber natürlich hoffe ich, dass ihr viel Spaß haben werdet. Danke euch allen, dass ihr Ubuntu unterstützt. Besten Gruß, Jochen [1] http://ikhaya.ubuntuusers.de/2008/12/03/aufruf-zu-mehr-aktiver-mitarbeit/ -- Jochen Skulj http://www.jochenskulj.de GPG Key-ID: 0x37B2F0B8 Finger Print: F239 5D8D 97CD F91F 9D08 AE94 AA3B 1ED5 37B2 F0B8
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