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Hash: SHA1

Hallo Georg,

nimm LVM, damit Du einzelne Volumes je einer VM zuordnen kannst. Damit
vermeidest Du, filesystem auf filesystem zu haben.

Ich gehe stillschweigend davon aus, dass Du KVM nutzt. Tut einfach
gut. Und mit virsh kannst Du alles was das Herz begehrt, scripten.

Freundliche Grüße aus dem Kölner Süden
Frohes Schaffen

Johannes


On 13.05.2012 10:22, [email protected] wrote:
> Hallo zusammen,
> 
> derzeit beschäftige ich mich damit, wie ich einen professionellen
> Root-Server aufsehen kann, der Dienstleistungen für Kunden
> erbringt. Also ein Produktionssystem darstellt. Dabei habe ich mit
> der Partitionierung angefangen. Ich stelle hier mal meine
> bisherigen Ergebnisse rein. Vielleicht ist das für den ein oder
> anderen, der neu in das Thema einsteigt, interessant.
> 
> Viele Grüße
> 
> Georg
> 
> PS: Die Formatierung kann ggfs. durch den Mailer oder Mail-Client
> leiden. Dann einfach in einen Texteditor kopieren und abspeichern.
> 
> Partitionierung --------------- 1. Boot-Partition Anmerkung: Die
> Boot-Partiition muss am Anfang der Festplatte liegen. Sie wird in
> /boot eingehangen. Aus Sicherheitsgruenden kann das Einhaengen auch
> ganz unterbleiben. Der Bootloader greift ueber seinen eigenen
> Mechanismus auf die Dateien zu. 2. Auslagerungspartition Anmerkung:
> Fuer eine gute Performance sollte die Swap-Partition auch am Anfang
> liegen. Am besten direkt nach der Boot-Partition. Sie wird nicht in
> den Verzeichnisbaum eingehangen. Muss jedoch in /etc/fstab
> entsprechend aufgefuehrt werden. 3. Danach folgen die
> Systempartitionen (2, 3, 4) : a) Systempartition 1: /, /bin, /dev,
> /etc, /lib, /lost+found, /media, /mnt, /root, /sbin, b)
> Systempartition 2: /usr Anmerkung: /usr enthaelt Programme, die,
> wenn keine neuen Programme installiert werden, statisch sind. /usr
> kann aus Sicherheitsgruenden "readonly" eingehaengt werden (5, 6).
> Das sollte jedoch nur getan werden, wenn /usr/local eine eigene
> Partition erhaelt. c) Systempartition 3: /usr/local Anmerkung:
> /usr/local enthaelt Programme, die nicht mir der Distribution
> geliefert wurden, z. B. Programme, die der Administrator selbst aus
> den Quellen konpiliert hat oder eigene Software. Falls das System
> sehr an eigene Beduerfnisse angepasst wird, kann /usr/local auf
> eine eigene Partition geschrieben werden (6). d) Systempartition 4:
> /opt (6) Anmerkung: Enthaelt grosse Softwarepakete, die in der
> Distribution optional sind, z. B. KDE, GNOME, oder die nicht zur
> Distribution gehoeren, z. B. OpenOffice. /opt  kann eine eigene
> Partition erhalten oder per Symlink unter /usr/opt eingehaengt
> werden. /opt enthaelt wie /usr statische  Daten und kann daher auch
> "readonly" eingehaengt werden. e) Systempartition 5: /var 
> Anmerkung: Enthaelt  Dateien, die sich staendig aendern, z. B.
> Protokolldateien und temporaere Dateien fuer Druck, Fax und Mail. 
> f) Systempartition 6: /tmp Anmerkung: Die Dateien aendern sich oft.
> Wenn /tmp voll laeuft, kann das System einfrieren. Deshalb muss
> /tmp auf eine eigene Partition geschrieben oder, wenn dies nicht
> der Fall ist, mit Quotas versehen werden (6). g) Systempartition 7:
> /srv (7, 8) Anmerkung: Ist nicht Teil des File System Hierarchy
> Standards (FHS). Hier werden Dateien der Server-Dienste, z. B.
> Web-, File-, Mailserver, untergebracht. Eine Struktur fuer /srv
> koennte so aussehen: /srv/var /mail         # klassische
> Unix-Postfaecher /spool /mail   # IMAP-Server Cyrus /lib          #
> Datenbank-Dateien /mysql /pgsql    # oder /postgres #
> PostGres-Datenbanken unter Debian Fuer diese Verzeichnisse muessen
> Symlinks aus den Verzeichnissen des FHS hierher angelegt werden. 4.
> Danach folgen die Datenpartitionen: a) Datenpartition 1: /home 
> Anmerkung: /home enthaelt die Daten und Postfaecher der Benutzer. 
> b) Datenpartition 2 .. x: /disks/diskname-1 .. diskname-1 
> Anmerkung: /disks enthaelt weitere Anwendungsdaten. Anmerkung:
> /proc und /sys sind keine Dateisysteme auf der Festplatte, sondern
> virtuelle Dateisysteme, die beim Start des Systems dynamisch
> erzeugt werden. /proc enthaelt Kernelschnittstellen. /sys ebenso,
> jedoch erst ab Kernel 2.6. (1) Quellen: (1)
> http://wiki.ubuntuusers.de/Verzeichnisstruktur (2) Barth, Wolfgang:
> Datensicherung unter Linux, 2004, p. 29 ff (3) Dalheimer, Matthias
> Kall, Welsh, Matt: Running Linux, 5th Edition, 2005, p. 127 ff (4)
> Hetze, Sebastian, et. al.: Linux Anwendungerhandbuch, 5. Aufl.,
> 1995, p. 22, p. 38 ff (5) Barth, Wolfgang: Datensicherung unter
> Linux, 2004, p. 30 (6) Schaefer, Stefan: Root-Server, p. 356 ff (7)
> Barth, Wolfgang: Datensicherung unter Linux, 2004, p. 31 (8)
> Schaefer, Stefan: Root-Server, p. 359
> 
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