Hi Georg,

Dein Einsatzszenario klingt genauso wofür Invis-Server entwickelt wurde. Schau mal auf unsere Projektseite http://www.invis-server.org. Wir haben hervorragende Dokumentation auf http://wiki.invis-server.org/doku.php und Mail-Support.

Einen frisch installierten Invis-Server kann ich Die auch vorführen.

Gruss,
Dimitri

Am 20.11.2016 um 20:35 schrieb [email protected]:
Hallo Uwe, Harald, Rainer,

danke für Eure Hinweise. Ubuntu Snappy finde ich sehr interessant. Ubuntu 
schlägt vor, als Entwicklungsplattform Ubuntu Desktop LTS zu verwenden. Das ist 
genau das, was ich nicht will. Dann schon eher nur die Server installieren und 
den Desktop später. Vorausgesetzt, die nicht benötigten Desktop-Programme 
werden dann nicht installiert. Dieses Verhalten kann ich z. B. bis jetzt nicht.

Auch der Vorschlag, KVM zu nehmen, ist interessant. Bisher habe ich mich da 
nicht dran getraut. Bin ich mir unsicher, ob KVM auch boxed ist. Ich meine: 
kKnn ich eine KVM Maschine wie eine VBox Maschine von A nach B kopieren und 
läuft?

Viele Grüße

Georg


Gesendet: Sonntag, 20. November 2016 um 14:19 Uhr
Von: "Harald Weidner" <[email protected]>
An: [email protected]
Betreff: Re: [Trolug] Linux als VMWare ESX Ersatz

Hallo,

Da ich gerne mal das eine oder andere ausprobiere und die
Arbeitsinstallationen damit nicht belasten will, möchte ich gerne
VirtualBox intensiver nutzen.
Wie muss ich vorgehen um folgendes zu erreichen:
1. Linux Grundsystem (ohne Desktop Oberflöche, mit allen Treibern (Netzwerk,
WLAN, Drucker) für mein System
2. Möglichst schlanke Desktop Oberfläche nur mit Browser, Dateimanager,
Terminal, Texteditor und Screenshot Taker
Ich würde dafür Debian oder Ubuntu LTS und als Desktop MATE oder Xfce nutzen.
Debian ist schlanker, Ubuntu LTS dafür derzeit aktueller.

Wenn du Ubuntu nimmst, dann installiere die Server Edition und später den
Desktop von Hand nach. Ansonsten würden auch Sachen wie LibreOffice
installiert. Bei Debian einfach die normale Installations-CD nehmen und
bei der Task-Auswahl den gewünschten Desktop, "Print Server" und "SSH
Server" aktivieren.

Wie genau man "alle Treiber" installiert bekommt, hängt von der verwendeten
Hardware ab. Möglicherweise kann es erforderlich sein, unfreie Firmware zu
installieren oder sogar im Internet zusammen zu suchen. Ich würde einfach
mal ein Grundsystem installieren und dann schauen, was noch nicht geht. Im
Zweifelsfall die Ausgabe von "lspci -k" hier posten, vielleicht kann jemand
weiterhelfen.

Im Prinzip soll dieses Linux so etwas wie VMWare ESX Server on bare metall 
ersetzen.
Wenn du VirtualBox dafür nehmen willst, dann würde ich zu den Repositories
auf virtualbox.org greifen. Siehe
https://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads

Zusätzlich kannst du RemoteBox installieren, um VirtualBox vom
Arbeitsplatzrechner aus bedienen zu können. Am Server brauchst du damit
im Prinzip gar keine Desktop-Umgebung mehr.
http://remotebox.knobgoblin.org.uk/

Alternativ könntest du einen Umstieg auf KVM in Erwägung ziehen. Hier gibt
es eine vielfältige Auswahl an Remote Administration Tools, z.B. VirtManager,
Wok+Kimchi, OpenNebula, u.v.a.

Gruß, Harald
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Trolug_trolug.de mailing list
[email protected]
https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/trolug_trolug.de

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