Hallo zusammen,
vielen herzlichen Dank für all Eure Hinweise. Ich habe mir Eure Vorschläge im Überblick angesehen. Slackware finde ich gut - geht aber nur, wenn ich mich für KVM statt VirtualBox als Virtualsierungslösung entscheide, da Virtualbox - soweit ich das verstanden habe - nicht für Slackware zur Verfügung steht.
Den Vorschlag von Harad bzgl der Remotebox (http://remotebox.knobgoblin.org.uk/about.cgi) finde ich ganz charmant. Ich hatte mit einem Virtual Server von OVH (https://www.ovh.de/virtual_server/) experiementiert und dabei X2Go verwendet, was von zuhause aus schon prima funktioniert hat. Leider kam ich damit vom Arbeitsplatz Desktop nicht durch die Unternehmens-Firewall auf meinen Virtual Server in der Cloud bei OVH. Ob das mit RemoteBox besser geht, muss ich ausprobieren.
Bei der Variante VritualBox interessiert mich vor allen, dass ich es nicht nur zwischen einer Serverfarm umziehen kann - was für mich im privaten Bereich nicht relevant ist - sondern die Möglichkeit, die VirtualBox-Dateien auf BluRay zu brennen oder auf Stick oder HDD mitzunehmen, um sie woanders wieder einzuspielen (ihr seht - ich lebe noch in einer nicht total vernetzten Welt, bei der privaten Nutzung von Cloud Servern stehe ich noch am Anfang, hier suche ich noch nach kostengünstigen und einfachen Home Lösungen).
Bei den Überlegungen für meinen virtualisierten Home Server habe ich mir auch Gedanken über die Hardware gemacht. Mein derzeitiger Server -- Grey Computer Turtle PC, Big Tower, 350 W Netzteil, ASUS M2A-VM Motherboard (was extrem gut ist, wenn auch mit 48 Bit Bus Technologie), AMD X2 4200 Dua-Core, 6 GB RAM, Samsung HD502HJ Spin-Point HDD (http://www.hardwareschotte.de/preisvergleich/500GB-Samsung-SpinPoint-F3-HD502HJ-p9971618) und ASUS 16D1HT BluRay Laufwerk -- ist schon etwas in die Jahre gekommen (obwohl er mir gute Dienste tut und die CMOS-Batterie kinderleicht ohne Löten zu wechseln war, was m. E. n. nicht immer der Fall ist). Diesen möchte ich nicht gerne 24x7 betreiben. Zudem sind die Samsung HDD's mit 3GB/s sehr langsam. Interne SSHDs 2,5 wären mit 6GB/s (https://www.amazon.de/gp/product/B00B99JU5M/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1) um den Faktor 2 schneller.
Dementsprechend überlege ich einen anderen Home/Small Business Server für wenig Geld zu kaufen. Eine Alternative wäre der legendäre HP ProLiant Gen8 (https://www.hpe.com/de/de/product-catalog/servers/proliant-servers/pip.specifications.hpe-proliant-microserver-gen8.5379860.html, https://www.hpe.com/h20195/v2/GetPDF.aspx/c04111672.pdf). Dieser hat kommt mit einem 150 Watt Netzteil gut zurecht. Er könnte auch mein altes Buffalo LinkStation NAS HS-DH500GL (http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_buffalo_linkstation_live_hs_dh500gl_500_gb__p96773.html) ersetzen und als neuer Datenserver fungieren. Das Buffalo NAS wöre als Backup-Server nutzbar.
Mit dieser Aufrüstung müssten dann noch die Netzwerkkompoenten, z. B. Switches (Vivanco 23407, http://www.vivanco.de/vivanco/general/documents/vivanco/mediadataManual/23407_Manual.pdf und Conrad RE5PG-X0) gegen schnellere Gigabit Ethernet Komponenten getauscht werden. Wenn das passiert ist, bin ich glaube ich auf einen guten neuen Stand und kann endlich meiner Experimentierfreude freien Lauf lassen.
Habt Ihr Empfehlungen für preisgünstige Alternativen zum HP ProLiant Gen8 Microserver?
Ich freue mich über Eure Nachrichten.
Viele Grüße
Georg
Gesendet: Montag, 21. November 2016 um 10:40 Uhr
Von: "Kar Ellen" <[email protected]>
An: [email protected]
Betreff: Re: [Trolug] Linux als VMWare ESX Ersatz
Von: "Kar Ellen" <[email protected]>
An: [email protected]
Betreff: Re: [Trolug] Linux als VMWare ESX Ersatz
Hallo,
alternativ nimm Slackware. Slackware ist wirklich minimal, als GUI kannst Du dann z.B. Fluxbox nehmen (ca. 1-2MB RAM Verbrauch). Ob VirtualBox unter Slackware läuft weiss ich nicht (sollte aber vermutlich kein Problem sein). Anstelle von VirtualBox kannst Du dann auch Qemu nehmen. Details siehe hier: http://karellen.blogspot.de/2013/12/slackware-as-vm-host-with-qemu.html2016-11-20 22:27 GMT+01:00 Dimitri Asarowski <[email protected]>:
Hi Georg,
Dein Einsatzszenario klingt genauso wofür Invis-Server entwickelt wurde. Schau mal auf unsere Projektseite http://www.invis-server.org.
Wir haben hervorragende Dokumentation auf http://wiki.invis-server.org/doku.php und Mail-Support.
Einen frisch installierten Invis-Server kann ich Die auch vorführen.
Gruss,
DimitriHallo Uwe, Harald, Rainer, danke für Eure Hinweise. Ubuntu Snappy finde ich sehr interessant. Ubuntu schlägt vor, als Entwicklungsplattform Ubuntu Desktop LTS zu verwenden. Das ist genau das, was ich nicht will. Dann schon eher nur die Server installieren und den Desktop später. Vorausgesetzt, die nicht benötigten Desktop-Programme werden dann nicht installiert. Dieses Verhalten kann ich z. B. bis jetzt nicht.Auch der Vorschlag, KVM zu nehmen, ist interessant. Bisher habe ich mich da nicht dran getraut. Bin ich mir unsicher, ob KVM auch boxed ist. Ich meine: kKnn ich eine KVM Maschine wie eine VBox Maschine von A nach B kopieren und läuft? Viele Grüße GeorgGesendet: Sonntag, 20. November 2016 um 14:19 Uhr Von: "Harald Weidner" <[email protected]> An: [email protected] Betreff: Re: [Trolug] Linux als VMWare ESX Ersatz Hallo,Da ich gerne mal das eine oder andere ausprobiere und die Arbeitsinstallationen damit nicht belasten will, möchte ich gerne VirtualBox intensiver nutzen.Wie muss ich vorgehen um folgendes zu erreichen: 1. Linux Grundsystem (ohne Desktop Oberflöche, mit allen Treibern (Netzwerk, WLAN, Drucker) für mein System 2. Möglichst schlanke Desktop Oberfläche nur mit Browser, Dateimanager, Terminal, Texteditor und Screenshot TakerIch würde dafür Debian oder Ubuntu LTS und als Desktop MATE oder Xfce nutzen. Debian ist schlanker, Ubuntu LTS dafür derzeit aktueller. Wenn du Ubuntu nimmst, dann installiere die Server Edition und später den Desktop von Hand nach. Ansonsten würden auch Sachen wie LibreOffice installiert. Bei Debian einfach die normale Installations-CD nehmen und bei der Task-Auswahl den gewünschten Desktop, "Print Server" und "SSH Server" aktivieren. Wie genau man "alle Treiber" installiert bekommt, hängt von der verwendeten Hardware ab. Möglicherweise kann es erforderlich sein, unfreie Firmware zu installieren oder sogar im Internet zusammen zu suchen. Ich würde einfach mal ein Grundsystem installieren und dann schauen, was noch nicht geht. Im Zweifelsfall die Ausgabe von "lspci -k" hier posten, vielleicht kann jemand weiterhelfen.Im Prinzip soll dieses Linux so etwas wie VMWare ESX Server on bare metall ersetzen.Wenn du VirtualBox dafür nehmen willst, dann würde ich zu den Repositories auf virtualbox.org greifen. Siehe https://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads Zusätzlich kannst du RemoteBox installieren, um VirtualBox vom Arbeitsplatzrechner aus bedienen zu können. Am Server brauchst du damit im Prinzip gar keine Desktop-Umgebung mehr. http://remotebox.knobgoblin.org.uk/ Alternativ könntest du einen Umstieg auf KVM in Erwägung ziehen. Hier gibt es eine vielfältige Auswahl an Remote Administration Tools, z.B. VirtManager, Wok+Kimchi, OpenNebula, u.v.a. Gruß, Harald _______________________________________________ Trolug_trolug.de mailing list [email protected] https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/trolug_trolug.de_______________________________________________ Trolug_trolug.de mailing list [email protected] https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/trolug_trolug.de
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