Hallo,

Am Sonntag 24 November 2013 schrieb Achim Pabel:
> Hallo Michael,
> 
> das ist fachlich nicht richtig was Du da schreibst.
Diese Aussage würde ich ernsthaft bezweifeln, es sei denn Du kannst hier 
das fachlich korrekte nachschieben.

> 
> Dennoch finde ich es gut, dass Du Deine Gedanken einwirfst !
> 
> Gruß Achim
> 
> > Hallo Achim,
> > 
> > > Eine Möglichkeit, mit der ich LO-Dokumente endgültig von der
> > > Festplatte löschen kann. Das bedeutet, dass Dokumente in voller
> > > Länge ausgenullt werden, so dass keine Wiederherstellung
> > > möglich ist.
> > 
> > Zwei Punkte:
> > 
> > a) Das Lesen und Schreiben von Daten (gerade auf der untersten
> > Ebene) ist eine Funktion des Betriebssystems oder genauer: Des
> > Dateisystems. Je nach Abstraktionsgrad dieses Prozesses hat ein
> > Anwendungsprogramm keinen Einfluss darauf.
> > 
> > b) Es müsste nicht nur die eigentlich Datei, sondern auch _alle_
> > Sicherungskopien und die ggf. temporär gespeicherten
> > Textschnipsel aus der Bearbeitung gelöscht werden.
> > 
> > Zu a): Hier könnte dir ein (speziell für dein jeweiliges
> > Betriebssystem geschriebenen) Tool helfen, dass die einzelnen
> > Blöcke, die deine Datei auf deinem Speichermedium belegt,
> > gezielt mit einem Muster überschreibt.
> > 
> > Zu b): Knifflig! Insbesondere bei SSDs, die mit "Wearlevelling"
> > arbeiten, um die Lebensdauer der Speicherzellen zu erhöhen.
> > Arbeitest du viel an einer Datei, so kann es theoretisch
> > hunderte von Speicherblöcken geben, in denen sich teile deines
> > Textes finden lassen. Du müsstest minimal dein Betriebssystem
> > zwingen, alle temporären Daten ausschließlich im Speicher und
> > nicht auf einem Laufwerk abzulegen. Spätestens wenn die der
> > Arbeitsspeicher knapp wird, wird es knifflig: Entweder du
> > verbietest das Auslagern von Arbeitsspeicher, was den völligen
> > Stillstand deines Systems bewirken kann, oder du musst
> > regelmäßig den Inhalt deiner Auslagerungsdatei mit Nullen
> > füllen.
> > 
> > Im Grunde bleibt dir als praktikable Lösung nur das Setzen eines
> > Festplatten-Passwortes, das von der Platte selbst verwaltet wird
> > und darüber hinaus das Verwenden einer verschlüsselten
> > Partition.
> > 
> > Gruß,
> > Michael



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Mit freundlichen Grüßen
Matthias Müller
(Benutzer #439779 im Linux-Counter http://counter.li.org)
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