Hallo Jens,

Danke für den Hinweis mit Ghost. :-)

Ich stelle nicht allein wegen der Bequemlichkeit
der pdf-Erzeugung auf OpenOffice um.

Der Hauptaspekt ist ein anderer:
Mein erstes Buch "Höhepunkte Kubas" erschien
bei Libri Books on Demand. Dazu wurde eine
Anleitung für Word geliefert mit einem speziellen
Druckertreiber "OneVision".

Du ahnst sicher, wie mühsam es ist ein ganzes Buch
von den Umbrüchen her neu zu formatieren.

Genau dies passierte mir mehrfach!

Weil ich nicht genau genug hinsah und immer
wieder mal beim Editieren den falschen
Druckertreiber gewählt hatte und das
unsägliche Word jedesmal - druckerabhängig -
ein anderes WYSIWYG produzierte.
Wer denkt beim Schreiben schon daran, daß er
dazu den richtigen Druckertreiber braucht?

Und das damals im Jahr 2000!
Wo ich doch schon 1984 auf dem ersten MAC
so etwas gar nicht kannte.
Wo bleibt denn da der Fortschritt, wenn es der
Marktführer nach so vielen Jahren nicht auf die
Reihe bekommt?

Bei meinem Versuch mit OpenOffice und pdf
fiel mir auf, daß ich den Drucker _nicht_ wechseln
muss. Also _kein extra_ Treiber! Und somit kein Problem,
wenn ich einen falschen erwische. Und keine
aufwendige Konfiguration dieses Treibers.

_Und noch ein Grund:_
Damals stellte ich fest, daß der aufwendige Export
über den OneVision in Postscript und dann pdf
manche nebeneinanderstehenden Bilder nicht so
umsetzte wie das in Word noch ok aussah.
Immer wieder kam es vor, daß bestimmte Konstellationen
zu seltsamen Artefakten geführt haben:
Mal war der Text auf einer Seite seltsam verschoben
oder zusammengeschoben.
Ich versuchte lange dahinterzukommen und spielte
mit allen möglichen Einstellungen des pdf-Konverters.

Es war ein Graus!

All diese Probleme kenne ich mit der 1.1.4 nicht!
Der integrierte pdf-Konverter und der nicht mehr
notwendige Umschaltvorgang auf einen anderen
Druckertreiber war der entscheidende Grund!

_Zur Stabilität von Word: _
Ich mag Bill wirklich nicht. Aber sein Word lief auf meiner
Kiste immerhin so stabil, daß ich die 470MB immer
wieder problemlos öffnen konnte, auch wenn es mal
Abstürze gab. Alle 100 eingebetteten
Bilder erschienen. Wirklich lästig war nur das ewige
Warten beim Abspeichern! Und das tat ich oft!
Ein Grund mehr die Bilder auszulagern und als Original
die jpg's der Kamera direkt zu verwenden.
(Ragtime war aber sogar mit eingebetteten Bildern
viel schneller als Word beim Scrollen des Textes!)

_Besser an Word_ sind nach wie vor:
+ die feinere Justage der Bildgröße mit der Maus.
(Bei 1.1.4 bleiben immer wieder sichtbare
Höhenunterschiede, wenn ich Bilder
nebeneinander in eine Zeile stelle. Die %-Einstellung
ist leider nicht fein genug. 0,1%-Schritte wären besser)
+ die nicht festgestellten Probleme beim
Beschneiden aller jpgs.
+ das weniger aufwendige Handling für die
Erreichung gleichen Abstandes bei den
Bildunterschriften.
(Hier könnte die 1.1.4 noch Punkte holen, wenn
man die defaults verändern würde. Wer kennt
denn schon die Tricks, die ich nun brauchte?)

Beste Grüße
    Matthias



Jens Nürnberger wrote:

Hallo Matthias,

Ich verwende nun OpenOffice wg. des pdf-Exports.


wenn es nur um den PDF Export geht versuch mal Freepdfxp
alle Programme benötigen noch Ghostscript. Diese Programme binden sich als Drucker Treiber ein. Ich will dich damit aber nicht von Umstieg von W* auf OpenOffice abbringen, mich wundert nur das Word bei über 100 Bildern noch stabiel läuft. Bei mir brach es die Arbeit schon bei 20 Bildern ab.

Grüße Jens

--
Dr. Matthias Weisser
Lackenschusterweg 2
82024 Taufkirchen
Tel. 089/6126977
http://www.mweisser.50g.com
http://www.gesundohnepillen.de

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