Hallo Eric,

Eric Hoch schrieb:
Vor dem Neustart habe ich mal die nicht wirklich
nötigen Treiber aus der Taskleiste entfernt/deaktiviert.
Der Text war so wieder zu öffnen.

Leider hat es nicht geklappt das Dokument als pdf
zu exportieren. Dabei kam wieder der schon bekannte
Run-Time-Fehler.

Dann ist wirklich eine Systemdatei oder etwas anderes wichtiges defekt. Wobei, hast Du schonmal ne Reperaturinstallation von OpenOffice.org 2.0.x gemacht. Vielleicht hat ja auch das OOo einen kleinen Hau. Muss ja nicht nur Windows sein.
ich habe jetzt erst mal die J2SE Runtime Environment 5.0 Updates
gelöscht. Eines war mal vom Virenscanner angemeckert worden.
Dann habe ich eine Reparaturinstallation durchgeführt -
von der englischen OO2.02 und den deutschen Lang-pack.

_Erfolg: _
Ich bekomme jetzt wieder beim Laden den Runtime-Fehler.
In pdf exportieren kann ich so gar nicht erst probieren.

Den anderen Tipp <http://support.microsoft.com/?id=307817>.
schau ich mir noch an.
So werde ich nicht so leicht froh.
Gibt es noch eine andere Idee, was ich tun könnte?

Ich kenne keine Angabe einer maximalen
Größe der Dokumente bei OO. Vom Text her ist
es ja winzig. Digitale Bilder einzubinden ist ja eigentlich
im Zeitalter der Digitalkameras nichts Ungewöhnliches.

Sicherlich nicht. Doch Volker hatte Dir schonmal folgendes vorgerechnet:

------ Zitat Volker Merschmann -----
Kleines Rechenexempel:
Ein 3,3 MP-Bild belegt real 9 MB, denn die jpg-Komprimierung wirkt nur
für die Datei, im Speicher muss das Bild mit den vollständigen Daten
verarbeitet werden.
. . . aber erst für den tatsächlichen Druck. :-)

Vorher - zum Anzeigen auf der Graphik - ist diese
Datenmenge wohl nicht erforderlich. So viel Speicher
hat ja keine Graphikkarte.
110 Bilder sind dann 990 MB !
aber nur, wenn alles gleichzeitig für die Druckvorbereitung
geladen wird. Dies ist wohl kaum nötig. Bei Videoschnitt
kommt kein Hersteller auf die Idee den ganzen Film
im Speicher halten zu wollen. Er liegt auf der Platte und
das Programm holt sich den gerade bearbeiteten Teil von dort.
Stück für Stück wird so ein Film bearbeitet.

Warum kann OO so etwas nicht?
Ist das nicht naheliegend?
Stelle also OOo mal auf 1GB ein, falls
es dich lässt.
das kann ich probieren.
Durch den zusätzlichen Speicherbedarf deines Systems werden da dann
insgesamt locker 1,5-2 GB erforderlich.

----- Zitat Ende -----
es sind 218MB jpg-Bilder. 163 Stück.
Wie gesagt, ich habe die Auslagerung vergrößert
und wie es aussieht stößt das System scheinbar
nicht daran an. Oder interpretiere ich die Zahlen falsch?
Er hatte Dir dann den Tip gegeben, die Bilder außerhalb von OOo erstmal in eine andere Auflösung herunterzurechnen und damit den Speicherbedarf zu senken.
es ist grundsätzlich denkbar dies zu tun, aber
- es kostet Aufwand und Zeit
- es kostet ggf. Qualität

denn ich beschneide die Bilder ja _erst nachträglich _
im Programm. Wenn ich nun im Programm einen
kleinen Ausschnitt wähle darf ich das Rohbild nicht
so weit herunterrechnen wie bei den anderen Bildern.

Diesen Aufwand des bildspezifischen Vorgehens
möchte ich mir gern ersparen. Hinzu kommt, daß die
Dateien in jpg vorliegen und ich nun dekomprimieren
müsste für das Herunterrechnen und dann wieder
komprimieren am Ende. Ein neuer Qualitätsverlust
oder mehr Speicherbedarf für die Bilder im System.
Ich weiß ja nicht für welchen Zweck die Bilder sind, doch eine Auflösung von 600dpi reicht für die weitaus meisten Fälle im privaten Bereich locker aus. In der Regel nutze ich sogar "nur" 300 oder 150 dpi wenn ich privat mit den Photos arbeite.
ich hatte früher jedes Bild extern beschnitten
und runtergerechnet, was ein sehr großer Aufwand
war. Wenn ich ein weiteres Bild hinzunahm, so
änderten sich die Umbrüche im Text und so musste
ich die Bildgrößen anpassen und somit jedes der
vorher so aufwendig beschnittenen Bilder wieder neu
beschneiden und neu einfügen. Eine Wahnsinnsarbeit.
Also alles mit Maß und Ziel.
Die Qualität der Bilder wurde damals bemängelt.
Es ist schön und macht was her, wenn ich sagen kann mein Drucker druckt 1400dpi und somit muss ich meine Bilder auch in 1400dpi bearbeiten, nur bringt es was? Sehen die Empfänger der Broschäre das?
ich bestehe nicht auf 1400dpi. Die Zahlen sind nur Schall und Rauch.
Wenn ich mit 300dpi ein ausreichend gutes Ergebnis erzielen kann,
so reicht mir das.
Ich würde dann erst dazu raten mehr wie 300dpi zu nehmen, wenn Du größer als DIN A4 randlos drucken mußt und mehr als 600dpi erst für einen Hochglanz Photobildband der für die Druckvorstufe ist und bei dem jede noch so kleine Macke sofort sichtbar ist.
so gut brauche ich es sicher nicht. Ich hätte auch nichts dagegen,
wenn es im Programm einen Knopf gäbe, so wie beim neuen
Word, der die Bilder nachträglich selbst herunterrechnet von
der Qualität her. Das macht jedenfalls mehr Sinn als jetzt mühsam
bei jedem Bild zu überlegen wie groß es im Text sein wird und
dann bildspezifisch und ausschnittspezifisch Optimierungen
vorzunehmen.
In dem Fall wären aber Programme wie Aperture (für den RAW Workflow), Adobe Creative Suite (Photoshop, InDesign und Co) die Werkzeuge der Wahl und nicht unbedingt OpenOffice.org.
wie gesagt. Das habe ich nicht vor.

Es würde mir absolut reichen, wenn OO beim Laden erst mal
nicht diese ganzen vielen Bilder lädt sondern meinetwegen nur
kleine Platzhalter davon, so wie es Word ja auch macht.
Beim Drucken dann könnte ja Step by Step in den Speicher
geladen werden.

Bei Videoschnitt kommen die Programme ja auch nicht auf
die Idee einen ganzen Film von 6 Stunden Länge im Haupspeicher
halten zu wollen. Mit so einer Strategie wäre kein Videoschnitt
möglich. Und doch gibt es ihn :-)

Gruss
   Matthias

--
Dr. Matthias Weisser
Lackenschusterweg 2
82024 Taufkirchen
Tel. 089/6126977
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