Schlimm, schlimm - hat doch ein Nutzer von OpenOffice Org berechtigte Kritik
verbreitet!
Mit Brustton der absoluten Entrüstung und *gedachtem* Hochverratsgedanken wird
der Kritiker sehr schnell und nachhaltig niedergebügelt! *Uns
Super-Tollen-Genialen-usw.... Machern darf man doch nicht an's Bein pinkeln*...
die Art wie hier ausserordentlich eingeschnappt und beleidigt reagiert wird ist
für mich bestürzend und zugleich eine Erklärung warum das System OpenOffice
noch nicht den Anklang in der breiten Nutzer Öffentlichkeit gefunden hat.
Ein Laie mit wenig Wissen fragt sich warum bestimmte Programmbestandteile (oder
wie soll ich sonst diese Funktionen bezeichnen ? ) nicht leichter
nachvollziehbar und verständlicher angeordnet worden sind. Und wird beschimpft
und als wenig kompetenter Ansprechpartner abqualifiziert!
--- die Antwort darauf ist gut geeignet Neueinsteigern die Lust am Befassen und
Lernen mit OpenOffice gründlichst zu nehmen!
Ich bin ebenfalls Laie und habe nur ganz wenig Ahnung von dem Gebrauch eines
Office Programmes. Trotz Fachbüchern und Erklärungsversuchen hat sich der Sinn
und die Nutzbarkeit von OpenOffice mir nicht erschlossen.
Nun mag der Fachmann einwerfen: Der neue Nutzer möge bitte das Denkschema vom
Programm übernehmen!
Klasse Idee! Besser geht es ja überhaupt nicht...
Bis jetzt habe ich immer gedacht das der Mensch und Nuzter im Mittelpunkt der
Entwicklung stehen soll - NEIN das gilt nicht für OpenOffice Nutzer. Diese
haben sich dem Programm anzupassen und nötigenfalls ihr Denkschema umzustellen.
Anders lässt sich das Programm (welches sich in ständiger Entwicklung befindet)
nicht vernünftig nutzen.
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Vielleicht bin ich altmodisch und nicht zeitgemäss: bisher dachte ich immer das
der Rechner ein Sklave (Hilfsmittel) FÜR den Nutzer ist, ihm Arbeit und Mühen
erleichtert, abnimmt und stets ohne Klagen dienstbereit ist.
Ich wünsche mir ein Programm das nach entsprechender Einrichtung gut,
zuverlässig und schnell die gewünschten Aufgaben ausführt. OHNE Motzen, Meckern
oder Fehlfunktionen. Mit Arbeitserleichterung für den Nutzer, Zeitersparniss
und Vereinfachung der Aufgaben.
Daher ist es abträglich wenn selbst die Basisfunktionen nicht ohne umfangreiche
Unterstützung durch Fachleute gewährleistet sind. Ebenso ist es daneben wenn
auf die Wünsche nach Verbesserung FÜR den Nutzer mit verbalen Rund-um-Schlägen
reagiert wird.
So schön der Ansatz für OpenOffice ist - die Umsetzung im deutschen Sprachraum
ist für Laien und Menschen ohne jahrelangen Computerfachhintergrund
bedauernswert schlecht. Ich bereue die vertane Zeit die ich allein für die
Erstellung eines Briefs investiert hab (OHNE entsprechendes Ergebnis) neben den
vielen erlittenen Magenschmerzen und zig-facher Mehrarbeit (nötig durch die
nicht bestehende Funktion des Programmes).
Jeder der ein funktionierendes Programm haben will soll sich besser ein
vorgefertigtes oder massgeschneidertes Programm von einem Fachanbieter im
freien Handel besorgen.
Im Übrigen frage ich mich warum das Programm mit sovielen Funktionen
überfrachtet ist - wird der 'normale' Nutzer der einfach mal ein paar Briefe
schreiben will in der Entwicklung als *unnormal oder gestört* verstanden?
OpenOffice Light für Einsteiger wäre eine Marktlücke - je nach Bedarf lassen
sich weitere Module (Programme ? ) einfach und leicht zuschalten. Derzeit ist
OpenOffice ein Supersportrennwagen der Luxusklasse mit allen Features die
technisch möglich sind - leider wurde die Basisversorgung mit Treibstoff
(Akzeptanz und Nutzung im breiten Bereich) vollkommen aussen vor gelassen.
Schade eigentlich.
Harry
Das ganze Projekt ist notorisch unterbesetzt, das ist eigentlich bekannt, von
daher können Dinge etwas länger dauern und es werden auch gerne bugs als
enhancement deklariert, aber so ist das nunmal. OO ist kostenlos zu haben,
von daher nimmt man es, oder lässt es. Das ist natürlich auch immer eine
schöne Begründung für Unzulänglichkeiten, aber das kann man nicht ändern. Du
könntest dir StarOffice kaufen und da das nicht kostenlos ist, da dann auch
mehr Kritikfähigkeit erwarten, zumindest kann da das "kostenlos-Argument"
nicht kommen.
Eine ML hat alle gruppendynamischen Eigenheiten, wie du auch gerade am eigenen
"Leib" erfahren kannst. Von daher würde ich mir an deiner Stelle einfach
Verbesserungsvorschläge in der ML verkneifen und sie direkt, wohl durchdacht
und mit Begründung im bugzilla-System von OO abgeben. Das wird alles seine
Zeit dauern, aber du hast es verewigt und es besteht die Chance, dass es
umgesetzt wird.