Hallo Andre,
> > Die eine mögliche Umgehung hast Du ja beschrieben. Eine
> > andere, viel bessere (wenn Du nicht gerade wichtige
> > Windows-Spezialsoftware hast) ist:
> >
> > Umsteigen!
>
> Linux kommt für mich derzeit nicht in Frage. Für Server mag man Linux
> inzwischen vielleicht  einsetzen können, im Clientbereich liegen die
> Vorteile aber noch immer bei einer Windows-Mühle! (Marktanteil, vorhandene
> Software, etc.)
>
Scheint mir so, als hättest Du es noch nicht probiert. Ich habe von den 
Programmen her, die ich benötige, unter Linux ein wesentlich reichhaltigeres 
Angebot als unter Windows - ohne dass ich tief in die Tasche greife. Und das 
im Desktop-Bereich.
> > Was erwartest Du von einer in OpenOffice integrierten Lösung?
>
> Zugriff auf ein gemeinsames Adressbuch, automatischer Versand von Mails aus
> den Programmen heraus. Einheitliches GUI. Übergreifende
> Makro/Workflow-Funktionen - Beispiel: Kalkulation in Calc, per Tastendruck
> Erzeugung eines PDF mit Inhalten aus Calc (z.B. Diagramm), Writer
> (dynamische Felder anhand der Informationen aus Calc) mit Anreicherung der
> Adressdaten aus ???. Dann Versand per Mail.
Wo ist das Problembei dem Beispiel? Adressdaten kannst Du entweder in 
OpenOffice selbst verwalten oder aus z.B. Kontact einlesen (soweit ich die 
vergangenen Mails richtig verfolgt habe - ich nutze diese Funktion nicht). 
Mailversand geht doch auch - oder was bedeutet die Funktion "Senden" sonst 
(Nutze ich allerdings auch nicht, da ich lieber ASCII-Text direkt in Kontact 
eingebe - aber auch hier ging es doch kürzlich einmal um Serienmails ...)

Zu viele Ansprüche machen Software gleichzeitig auch immer anfälliger für 
nicht mehr auffindbare Fehler. Das sehen wir an unserer Schule zur Zeit im 
Server-Bereich: 2 PC-Räume werden seit 2 Jahren mit Unterstützung einer Firma 
an einen Windows-2000-Server angebunden. Die KollegInnen meiden diese Räume, 
da völlig unsicher ist, ob denn das Abspeichern oder der Internetverkehr 
funktioniert - und nehmen lieber den alten Raum mit dem selbstgestrickten 
Linuxserver, der vor Jahren in den Herbstferien einmal aufgesetzt wurde - in 
Eigenleistung und störungsfrei laufend.
(Du merkst, das "inzwischen vielleicht als Server" konnte ich denn doch nicht 
so stehen lassen ...)

Gruß

Robert

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