Hallo, Boris, Am Freitag, 30. März 2007 schrieb Boris Kirkorowicz: > [...] > bei nächster Gelegenheit werde ich ihn darauf ansprechen. > "Walfleischfall" klingt aber mehr wie etwas, was sich zwischen > international aktiven Industriebetrieben abgespielt hat.
wenn ich mich richtig erinnere, waren es Hamburger Kaufleute, die lediglich die norwegische Bezeichnung "haakjöringsköd" verwendet haben in dem übereinstimmenden Glauben, dabei handele es sich um die Bezeichnung für Walfischfleisch - tatsächlich bedeutet das aber Haifischfleisch. Das Reichsgericht sagte Wurscht, allein entscheidend ist, was beide übereinstimmend gewollt haben. > Möglicherweise ist das nicht vergleichbar mit einer Software, die > sich auch an Endanwender richtet, bei Denen keine englischen > Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden können. Das wäre eine ganz andere Frage - die ich aber auch nicht so pauschal beantworten würde. Wenn nach den Umständen erwartet werden darf, dass der Nutzer Englisch versteht ... > Aber man lernt ja nie > aus; so wusste ich z.B. noch nicht einmal, dass es im bundesdeutschen > Rechtswesen ein Reichsgericht gibt. Siehst Du, so schnell können Missverständnisse entstehen: Das Urteil des Reichsgerichts stammt aus dem Jahr 1916 und ist unverändert richtig, weil sich die Prinzipien, die da zur Anwendung kommen, in den letzten paar Hundert Jahren im kontinentaleuropäischen Rechtskreis nicht geändert haben. Technisch gibt es natürlich das Reichsgericht nicht mehr, an seine Stelle ist der Bundesgerichtshof getreten. --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
