Hallo zusammen,

zunächst mal muss ich bekennen, dass ich auch einer der
Installationsdateien-Löscher bin. Was sich bisher noch nicht als
Bumerang erwiesen hat. (Ich mußte bisher aber auch noch keiner
Reperaturinstallation vornehmen.)

Zur Debatte "Wie anhnunglos darf jemand sein, der OOo installiert"
möchte ich folgendes beitragen:
Wenn der Computer eine Werkzeugkiste ist, dann sind die
Office-Programme der Steckschlüsselsatz. Soll heißen: Der Einstieg in
die Verwendung von Office-Programme (also auch OOo) darf nur
geringfügig schwieriger sein, als "drei mal Ja klicken um ein Spiel zu
installieren". Warum dem Anwender so "entgegen kommen"?: Weil die
meinsten Leute, die sich einen PC anschaffen und nicht nur spielen
wollen, als nächstes an Briefe, Schreibmaschinenersatz, usw. denken.
Wenn es dann hier zu "Schwierigkeiten" mit OpenSource-Software kommt,
wird daraus schnell die Einstellung "OpenSource taugt nichts" oder
"OpenSource ist zu kompliziert".

Ein Lösungsvorschlag:
Den Unpacker und Installer so einrichten, dass die
Installationsdateinen sich standardmäßig in einen Unterordner des
Programmverzeichnises installieren (z.B.
x:\Programme\OpenOffice2\Installationfiles).
Damit verstopfen sie nicht den Desktop (wo sie IMO noch weniger zu
suchen habe als im Programmverzeichnis), unerfahrene User sind nicht
irretiert und Profis können ja immernoch ihr Lieblingsverzeichnis
angeben. Im Gegensatz zum mehrheitlich vertretenen
Versuch-und-Irrtum-User, kann man von den Profis auch erwarten, dass
sie Handbücher lesen und verstehen können.

Gruß Lars

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