Hallo Michael,
Michael Erdemann schrieb am 20.05.2008 19:45:
Hallo,
Edgar Kuchelmeister <[EMAIL PROTECTED]> writes:
Wer ein veraltetes System benötigt und einsetzt, kann doch bitte schön
auch die passende Software dazu einsetzen, in dem Fall die 1.1.5.
Toller Vorschlag! Hervorragend geeignet, um den Leute extreme Probleme zu
bescheren. Dokumente austauschen können sie damit garnicht.
Die alten Dateiversionen der 1.1 können - bei mir jedenfalls -
problemlos noch immer mit den neueren Versionen eingelesen werden.
BTW benütze ich noch immer Vorlagen im STW-Format ohne Probleme.
Ich hatte auf unseren Firmenrechner OpenOffice.org seit der Version
1.1.4 drauf und da sind immer noch Dokumente im alten Format, die ich
noch immer mit der 2.4 lesen kann. Ich habe damit 0 Probleme gehabt.
Ich hatte sie mal bekommen von einem ex-OOo-Fan, aber selbst er hat sich
inzwischen MSO gekauft und will von OOo aus oben genannten Gründen
nichts mehr wissen.
Na und? Jeder Mensch ist frei in seiner Wahl, hab ich kein Problem und
kein schlechtes Gewissen damit.
Mich wundert es, diesen Vorschlag von einem Projektmitglied zu lesen.
Was heißt hier Projektmitglied?
Nur weil ich aus meiner persönlichen Einstellung heraus versuche meinen
_bescheidenen_ Beitrag zur Community zu leisten, bin ich noch lange kein
maßgeblicher Entscheider oder Sprecher für OpenOffice.org!
Ich habe hier meine persönliche Meinung kundgetan, nicht mehr und nicht
weniger.
Es sei denn, Du meintest, man soll sich eine Version angucken,
die demonstriert, wie gut, eingängig und ressourcenschonend
OOo mal gewesen ist. Das wäre aber zynisch.
Ehrlich gesagt finde ich deine Ausführungen hier insgesamt
widersprüchlich. Auf der einen Seite scheinst du auch auf der Forderung
zu bestehen, die 3.0 muss auf alten Systemen lauffähig bleiben.
Der Widerspruch ist eine moderne Anwendung mit allem PiPaPo die genauso
schlank ist wie eine ohne. Träumst du oder was?
Nur ein Beispiel: Schau dir mal einen 10 Jahre alten Dieselmotor an. Da
hängt eine Einspritzpumpe drin und gut. Da gibt es keinen
Partikelfilter, keine elektronische Regelung und Leistungsoptimierung.
Da schaust du dir einen "modernen" Motor an. Eigentlich siehst du gar
nichts mehr ausser Kabeln, Steuergeräten und Verkleidungen.
Und nun gehst du zu Hersteller und sagst: Meine Karosserie ist noch
super, aber ich will einen modernen Motor! Die lachen dich aus.
Du kannst dann vielleicht irgendwelche Freak finden, die dir so einen
Motor reinbasteln, aber zu welchem Preis? Garantiert nicht kostenlos!
Ich weiß natürlich, dass das Beispiel etwas hinkt. Aber das ist doch für
mich die Denkweise die hinter der Forderung im Betreff steht.
Und da soll ja keiner fordern: Dann lass dir das programmieren. Nein,
das ist tabu und verpönt. Wenn ich sage (bildlich): Installiere dir den
"Motor", der seinerzeit für das Auto gemacht wurde, denn den gibt es
noch immer, bezeichnest du das als zynisch?
Ich habe ehrlich gesagt nur für einen Poster in diesem Thread
Verständnis und das war Peter Geerdes der beschrieben hat, dass er für
seine Schüler gerne eine moderne Bürosuite haben möchte, damit diese
zeitgemäß lernen können, er aber keine Geld von seiner Schulbehörde
bekommt die Rechner und Betriebssysteme zu erneuern.
Dieser Mann hat wirklich ein Anliegen. Die meisten anderen, die diese
Forderung stellen leben für mich im Wolkenkuckucksheim!
Und nun nehme ich aus meiner Sig alles was aufs Projekt hinweist, damit
auch du begreifst, dass das die persönliche Meinung eines Anwenders ist.
--
Einen schönen Tag noch.
Mit freundlichem Gruß
Edgar Kuchelmeister
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