Jörg Schmidt wrote:

> Mathias Bauer schrieb:
>> Die Extension-Methode ist besser, weil man Extensions einfach
>> rückstandslos wieder entfernen kann.
> 
> *theoretisch* mag das stimmen die Praxis sieht jedoch leider (noch)
> anders aus, das weiß jeder der mit den Anfragen von Nutzer zu
> entsprechenden Problemen (ehrenamtlich oder beruflich) zu tun hat.
> 
> Die C't schrieb dazu jüngstens zu Problemen bei Extensions u.A.:
> 
> "Im schlimmsten Fall kann das gesamte Extension-System in sich
> zusammenbrechen. Dann lassen sich keine neuen Extensions einrichten ,
> die vorhandenen funktionieren nicht mehr und lassen sich auch nicht
> entfernen."
> 
> (C't, 7/2009 S.178 ff.)

Nur, weil es in der c't steht, muss es noch nicht stimmen. :-)
Natürlich kann es passieren, dass Extensions nicht mehr funktionieren
oder sich nicht mehr entfernen lassen, weil

- Anwender händisch in den Verzeichnissen herumfummeln, weil sie mal
irgendwo gelesen haben, dass man das tun soll

- installierte Extensions sehr buggy sind

- ... (mir fallen momentan keine weiteren Gründe ein)

Aber selbst dann klappt es *immer*, alle Extensions zu entfernen, indem
man den Inhalt des uno_packages Folders löscht. Meine Behauptung, jede
Extension könne rückstandsfrei entfernt werden, ist also korrekt. Wenn
vorher durch Herumfummeln am uno_packages folder (sei es durch Anwender
oder durch Code von Extensions oder anderen Tools) dieser in einem
invaliden Zustand ist, muss man ihn dafür halt ganz entfernen. Das
sollte man dann aber sowieso tun und die Extensions neu installieren.

Ciao,
Mathias

-- 
Mathias Bauer (mba) - Project Lead OpenOffice.org Writer
OpenOffice.org Engineering at Sun: http://blogs.sun.com/GullFOSS
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I use it for the OOo lists and only rarely read other mails sent to it.


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