Helmut Schareika wrote:
Ob in dem – von der eingenommenen Warte aus – durchaus schlüssigen Text
unten vielleicht ein grundsätzliches Problem steckt? Will und muß ein
»normaler« Datenbank-Benutzungsinteressierter das wirklich so sehen? Es
gibt andere Datenbankkonzeptionen, die tatsächlich einen (fast)
spielenden Umgang mit Datenbankprojekten ermöglichen, z.B. das
hervorragende Lotus Approach, in denen sich das Pferd ganz anders von
vorn aufzäumen läßt.
Gruß an die Interessierten
Helmut Schareika
Als "Datenbank-Benutzungsinteressierten" betrachte ich denjenigen, der
die Datenbank schließlich benutzen soll, ohne mit Tabellen, Relationen
oder dem Design der Fromulare jemals konfrontiert zu werden.
Aber Du hast Recht. Das kann man auch anders sehen. Aber dann muss man
halt einen professionellen Werkzeugsatz für Datenbankentwickler kaufen,
der es einem erlaubt, Dinge spielerisch zusammenzuklicken.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat sich die kleine Gruppe von
Base-Entwicklern mit der Integration eines Datenbank-Backends komplett
verhoben.
Base bietet keinerlei Hilfestellung für eine sauberes Datenbankdesign,
die grafischen Tools unterstützen nur einen Teil der Möglichkeiten der
zugrundeliegenden Datenbank http://hsqldb.org, die resultierende
Datenbank in einer einzigen Datei ist eher die Karikatur einer
Datenbank: unsicher, unzuverlässig und lahm.
Ich habe hier seit August eine solche Datenbankanwendung am Start. Sie
ist ohne Makrocode um Klassen besser als alles, was man in
Tabellenkalkulationen zusamenstümpern könnte und umfasst ein gutes
Dutzend an Relationen, die in drei/vier brauchbaren (nicht wirklich
guten) Formularen editierbar sind.
Womit wirklich niemand auf Anhieb klar kommt ist: Die Aufmachung des
Progamms mit den vielen Assistenten verspricht so viel mehr
Möglichkeiten, letztlich läuft wirklich alles auf Handarbeit hinaus.
Meine Datenbank dient der Leistungskontrolle durch eine bestimmte
Person auf einem Laptop, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Man kann
hunderte verschiedene Leistungen für tausende Kunden in der
Geschwindigkeit eingeben wie sie vorgelesen werden (ein Neukunde
verursacht aus den hier diskutierten eine Verzögerung von ca. 10 Sekunden).
Tägliche Backups der "integrierten Base Datenbank" sind Pflicht. Das
Teil ist provisorisch, hat bekannte Vereinfachungen (fixe
Quartalspreise) und wird nie eine gewisse Größe überschreiten. Die etwas
hakelige Bedienung des Hauptformulars ist nach einer viertel Stunde auch
kein Problem mehr (Mensch passt sich an).
---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [email protected]
For additional commands, e-mail: [email protected]