Hallo,

Jörg Schmidt schrieb:
> Hallo,
> 
> Rüdiger Kluge schrieb:
>> Ich will unser bisheriges System auf Basis von Access auf Base
>> portieren. Alte Geschichte, habe ich vor 3 Jahre schon versucht, ist
>> aber damals gescheitert, da Base noch nicht weit genug war.
> 
> Base ist heute auch noch nicht wirklich soweit - mal _ganz allgemein_
> gesprochen, insbesondere waren selbst die Verbesserungen die Base mit
> seinem Erscheinen brachte garnicht soo groß gegenüber den Möglichkeiten
> vor Base, lediglich waren sie vor Base weniger sichtbar.

Es ist wesentlich leichter geworden, mit OpenOffice.org und einem
Datenbank-Backend zu arbeiten.

>> Ein weiteres
>> Problem war die Geschwindigkeit bei der Suche nach
>> Datensätzen. Ich habe
>> damals JDBC und MySQL verwendet, kann vielleicht an JDBC oder dem
>> Base-Treiber liegen. MySQL war bei Abfragen über
>> SQL-Statements extrem
>> schnell.
>> Die jetzige Access-Datenbank hat ca. 5.000 bis 10.000 Einträge in
>> manchen Tabellen. Eine Suche in in einer Tabelle hat damals mit den
>> Bordmitteln von Base ca. 1 Minute benötigt, völlig
>> inakzeptabel. In der
>> Access Datenbank ist keine Verzögerung spürbar, dürfte unter
>> 0,5s liegen.
> 
> stimmt, solcherart Probleme gibt es

Hier wurde immer noch nicht die Frage beantwort, ob die Tabelle zuvor
vollständig geladen wurde.

Ich kann diese Probleme so nicht bestätigen.

> 
>>> Eine davon bereits seit 4,5 Jahren und das ohne Probleme.
>> Im privaten oder geschäftlichen Umfeld?

Im geschäftlichen Umfeld.
> 
> Geschäftlich kannst Du *bestehende* Access-DB sehr häufig aus rein
> finanziellen Überlegungen nicht nach Base portieren, Weil solche DB in
> der Praxis meist eher durch ihr Frontend (mit umfangreichen Dialogen,
> VBA-Programmierungen, etc.) bestimmt sind denn durch die 'eigentliche'
> DB.

Das ist ein Problem. Bei Access kommt dann noch hinzu, dass nicht
gewährleistet ist, dass eine solche Anwendung nach einem Update von
Access noch läuft.

> Eine Umstellung scheitert dann in Praxis schlicht an den Kosten, die die
> UNternehmen nicht sinnvoll tragen können, wobei Du auch bedenken mußt
> das typische Nutzer von Access ja häufig geradfe die UNternehmen sind
> die in der vergangenheit Kosten für 'vernünftige' DB (mit allem was
> dranhängt) sparen wollte und in Access das Mittel der Wahl sahen das
> Ganze mit eigenen Kräften halbwegs zu bewältigen - das rächt sich
> irgendwann.
> 
> Generell habe ich keine Zweifel daran das mit Base in Kombination mit
> z.B. MySQL auch Access-DB ersetzbar sind, aber das oben erläuterte
> Kostenkriterium ist für viele Firmen ein Problem.

Base ist aber für viele eine Chance, Anwendungen auf einer Datenbank zu
stützen, anstatt dafür eine Tabellenkalkulation zu missbrauchen.
> 
> Ich kenne jedenfalls aus meiner Berufspraxis etliche Firmen die nur
> wegen der Kosten vollständiger Migration weiterhin Access nutzen (zur
> Pflege und Aktualisierung etc. bestehender Access-DB) und darüber hinaus
> nur diese Access-DB zur unmittelbaren Nutzung (z.B. für Seriendruck)
> mittels Base zu OOo verknüpfen.

Gruß

Mechtilde


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Dipl. Ing. Mechtilde Stehmann
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