Hallo Andreas
Am 12.02.2010 15:25, schrieb Andreas 'ads' Scherbaum:
Bitte bitte: die Datenbank heißt "PostgreSQL" oder abgekürzt "Postgres".
"Postgre" ist schlicht falsch.
Sorry, soll nicht wieder vorkommen O:-) .
Ich würde die Datenbank so einfach aufbauen, dass sie überall läuft.
Es ist niemandem geholfen, wenn die Beispieldatenbank so komplex
gestaltet ist, dass der Anwender zwangsweise an eine bestimmte Datenbank
gebunden ist.
Meines Wissens ist Base nicht mehrplatzfähig - also zeigen sich schon
gewisse Unterschiede! Ferner ist die Oberfläche nicht bei allen DB's
gleich. Also, es gibt schon Unterschiede.
Mir fallen auf Anhieb einige Probleme aus dem Bereich ein, die entweder
nur schwer zu lösen sind (free-busy, überlappende Termine,
wiederholende Termine, unregelmäßige Termine) oder eine Menge
Detailwissen und Skalierbarkeit erfordern.
Detailwissen über Terminkalender? Wohl kaum! Du meinst wohl eher
Detailkenntnisse in DB-Entwicklung - das ist ja gerade das Spannende!
Außerdem: einen Terminkalender bringt jede bessere Office-Suite
oder Groupware-Lösung mit, außerdem gibt es die "in fertig" massenhaft
im Web. Wieso sollte man an der Stelle das Rad neu erfinden?
Als Übungsbeispiel kann man das auch nur begrenzt verwenden, weil es in
vielen Firmen schon einen Kalender gibt und demzufolge andere Projekte
anstehen. Man müsste die Beispiele dann erst umständlich auf sein
eigenes Projekt umarbeiten.
Das gilt wahrscheinlich für *jedes* Projekt - und wenn nicht: spätestens
wenn es als Übungsbeispiel vorhanden ist, dann ist es gelöst!!
Insbesondere gilt dieser Einwand auch für Nordwind/Handelsfirma. Ich bin
nicht dagegen, ein anderes Thema zu suchen, aber es müsste - soll es
denn Sinn machen - meine Kriterien erfüllen. Insbesondere beharre ich
darauf, dass das Problem von einer Mehrzahl der Anwender auch inhaltlich
verstanden werden muss. Und das ist bei einer Handelsfirma schlicht
nicht der Fall. Beispiel gefällig? MWSt in verschiedenen Ländern (v.a.
die Ausnahmen vom Normalatz); Fremdwährungskonten;
Steuern/Abschreibungen, blabla bla Wir sind hier auf einer Liste, die
von Leuten in mehreren Ländern gelesen wird, also müsste ein Beispiel
auch einigermassen länderübergreifend verstanden werden können. Da
beginnt es schon - trotz EU, Handelsverträgen und -abkommen, WTO usw.
kochen die einzelnen Länder in Sachen Wirtschaft immer noch ihr eigenes
Süppchen (lies nur, was aktuell zum Thema Steuerflucht/Bankgeheimnis so
alles an Unsinn geschrieben wird; oder das Thema Staatsbankrott
Griechenlands und das Verhalten der EU; ...).
Also: hast Du ein besseres Beispiel, das am Schluss nicht zu einem
Schnippsel "Software" verkommt, die ihrem Namen gerecht wird: weiche
Ware, die man wegschmeisst, weil sie mit der Realität eh nichts zu tun
hat. Wenn du ein solches Beispiel hast: allzeit bereit, wie der alte
Pfadfinderspruch hiess! Aber vergiss bitte den didaktischen Grundsatz
nicht, den ich hier rüberzubringen suche (glaub mir, aus leidvoller,
langjähriger Erfahrung weiss ich, wovon ich rede): Menschen lernen dann
wirklich etwas, wenn sie vom Lernthema (Inhalt!) betroffen sind, und
wenn das Klima/Umfeld sie ermutigt, Lernschritte zu machen, ihnen
Einsichten ermöglicht. Wenn man als Lehrer aber fortwährend sagen muss:
das ist jetzt so, das müsst Ihr jetzt einfach glauben, dann hat man den
Beruf verfehlt: Pfarrer/Priester wäre dann die bessere Wahl gewesen.
*sinnierend* *philosophierend*
Freundlich grüsst
Ernst
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