Hi Volker,

Am 06.07.2010 um 20:08 schrieb Volker Heggemann:

> Hallo Raccet,
> 
> (Raccet? ist das männlich oder weiblich? )
Das lass ich mal offen ;-) ist ja auch nicht so wichtig...

>> 1. Bei der Entwicklung von OpenOffice sollte mehr Gewicht auf ordentliche 
>> Vorlagen gelegt werden, als auf die Einbindung neuer Features.
> na ja... Programmierer machen das Programm, Anwender, Systembetreuer, 
> Angestellte oder wer auch immer machen sich ihre Vorlagen. Das sind erst 
> einmal zwei verschiedene Sachen.
> Ich denke das Openoffice, welches als kommerzielles Produkt zu erwerben ist 
> (früher Staroffice - heute Oracle Office) sollte entsprechende Vorlagen 
> enthalten. Ob man das von der Opensource Version verlangen sollte - sei mal 
> dahin gestellt. Ferner möchte ja auch nicht jeder das das Paket um einige 
> Megabyte erweitert wird, nur für einen Satz Vorlagen.

Mmm... was sind schon ein paar Megabyte... OpenOffice hat - da bin ich mir ganz 
sicher - mehr Funktionen, als ich jemals nutzen werde... Aber wenn ich einen 
Brief schreiben will - einfach nur einen Brief - dann finde ich, dass es in dem 
Bereich keine guten Vorlagen gibt... Als ich gemerkt habe, was Latex in dem 
Bereich mitbringt, schreibe ich in letzter Zeit alle Briefe damit. Es macht 
zwar keinen Spaß das Programm zu verwenden, da macht OpenOffice mehr Spaß, aber 
das Ergebnis überzeugt bei Latex einfach. Im Übrigen sind 
Latex-Entwicklungsumgebungen auch nicht umbedingt klein...

>> Vorschlag:
>> Das Programmieren von Makros und Extensions sollte so einfach wie möglich 
>> sein...
> Stellt sich die Frage: Einfach für wen?
> Meine Tante ist >70 und nutzt Openoffice ;-)
Ich bin eigentlich ein Fan von OpenOffice, deswegen war ich geschockt, weil man 
es an meiner Uni nicht einsetzt. 
Begründung: Makroprogrammierung ist in Excel viel einfacher und die 
Anforderungen sind immer neu.
Im Prinzip hat mir mein Dozent gesagt, dass es kein Problem ist, Messergebnisse 
effizient mit Excel zu verarbeiten,
weil man Excel mit Makros an die Daten anpassen kann.
Ich habe auch versucht, nach Anleitungen zur Makroprogrammierung von OpenOffice 
Calc zu suchen, aber es ist 
wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen... Powerpointpräsentationen, die die 
betonen, wie toll es ist, 
teilweise Guides für ältere Versionen... Soweit ich weiß gab es irgendwann mal 
Änderungen im OpenOffice-Format.
Ob das noch aktuell ist? Die Website ist generell ziemlich unübersichtlich. Da 
find ich Firefox ziemlich cool.

> 
>> Der Extension-Manager stürzt ab (Fehlerbericht im Anhang) und bringt 
>> Fehlermeldungen, 
> ... vielleicht schreibst Du einen Issue? Oder fragst hier genau nach einer 
> Lösung?
Im Moment brauche ich dafür keine Lösung. Man muss die Extensions eben manuell 
aktualisieren und mit den 
Fehlermeldungen leben. Ich finde, dass er eben nicht so funktioniert, wie er 
sollte. Eigentlich nervt er mehr...

> 
>> Der Extension-Manager ... sollte dazu beitragen, dass die Community 
>> Extensions untereinander austauschen kann. 
> In welcher Art? Die Extensions Seite  im Internet ist doch genau dazu da?
Naja... sie hat aber keine Dynamik in meinen Augen... Anders als bei Firefox, 
wo es die Entwicklung zu leichtgewichtigen Extensions (alias Jetpack) gibt.
Es gibt einen guten Guide dafür und das Programmieren macht Spaß.
Auch die alten Firefox-Extensions haben eine gute Dynamik.

> Es gibt im AppleStore zig Progrämmchen mit zweifelhaften Nutzen. Diese dann 
> auch noch doppelt und dreifach.
Es gibt auch bei OpenOffice Templates mit zweifelhaften Nutzen. Die Templates 
für Präsentationen sind doch grauenhaft... (P.S.: Das ist meine Meinung. Es 
kann sein, dass ihr sie schön findet, aber für mich haben die Templates einen 
zweifelhaften Nutzen und es gibt mehrere davon).

>> Warum also nicht, jeden Anwender seine eigene Symbolleiste gestalten lassen, 
> > die er hochladen kann und mit anderen Nutzern tauschen kann?
> Ahhhhhh!! Welchen Sinn macht DAS denn?
Das ist mein unwichtigster Punkt. Ich dachte, so könnte man einen Standard über 
die Community etablieren. Aber Sie haben Recht. Es ist unsinnig.

> BSP: Servicehotline-Anruf:
> Er: ".... mein Office ist kaputt!". Sie: "Wie?". Er: "Ich kann nicht mehr 
> drucken. Habe schon alles versucht. Rechner neu gestartet, Windows neu 
> installiert, Openoffice neu installiert, Druckertreiber aus dem Internet 
> geladen und neu installiert." (Anmerk. Man verzeihe mir meine Ironie) Sie:" 
> Wird der Drucker den erkannt?" Er: "Weiss nicht, ich kann ja schon mal gar 
> nicht drucken." Sie:"Also von vorn:   Öffnen Sie doch mal ein 
> Openoffice-Dokument." Er:"Ja, habe ich. Einen Text" Sie: " Schön. Nun 
> versuchen Sie doch mal einen Ausdruck zu machen, welche Fehlermeldung 
> erhalten Sie denn?"
> Er: "Ich kann doch nicht drucken" Sie: "Warum denn das nicht?" Er:"Das kleine 
> Bild mit dem Drucker drauf ist doch gar nicht da!"
Schön... im Ernst, den Leuten würde ich notepad.exe empfehlen, da kann man 
nichts falsch machen ;-)

> 
> Im Ernst: Da viele User (leider) weder mit Handbüchern noch mit Hilfedateien 
> vertraut sind. Und sogar in den Büro's vielen die grundlegenden 
> Bedienungsschritte eines Textprogrammes nicht geläufig sind, ist es für 
> Benutzer und Jemanden, der Menschen bei der Benutzung helfen soll (Oder der 
> auch nur eine Anleitung zur Benutzung schreiben soll) sicherlich einfacher, 
> wenn es einen einheitlichen (quasi-)Standard gibt.
Naja... 

> Zumal es sich ja um ein Office-Programm handelt, welches man in der Regel mit 
> einer Tastatur bedient. Da macht es mehr Sinn, eine Tastenbelegungsschablone 
> zu entwerfen, als den Nutzern die Möglichkeit zu geben, gezielt einzelne 
> Funktionen aus den Menüs zu verbannen. (Ich drücke am Ende dieses Textes ja 
> auch STRG-ENTER um die Mail zu senden.)
>> Mit der Zeit könnte man auf Grund der Download-Popularität vielleicht neue
> > Rückschlüsse auf gewollte und ungewollte Elemente in der Benutzeroberfläche 
> > ziehen.
> Wer soll das auswerten?
Die Frage bringt uns ja nicht im Ernst weiter, oder? Es geht ja erst mal darum 
ob es sinnvoll ist. Wenn es so ist, dann wird es jemand machen wollen.
Aber es ist ja nicht sinnvoll, also hat sich die Frage schon geklärt. :-)

>> Fazit:
>> OpenOffice sollte betonen,   - dass es einfach individualisierbar und 
>> programmierbar ist.
>>      - dass es für die Erzeugung von hochwertigen Dokumenten benutzt werden 
>> kann.
> Wer ist Openoffice - nach Deiner Auffassung?!
Ein Programm, mit dem man hochwertige Dokumente erzeugen >>kann<< (wenn man 
nicht zu den oben geschilderten Benutzerkreis gehört ^^).

>> OpenOffice sollte neue Wege zur Mitarbeit schaffen.
> Es gibt doch allerhand Möglichkeiten zur Mitarbeit.
> Je nach persönlichem Vermögen kann man doch in allen Bereichen etwas  
> beitragen.
Firefox macht es einem da aber sehr sehr viel einfacher. Man wird ja von der 
unübersichtlichen OpenOffice-Website dermaßen abgeschreckt.
Im Ernst, ich gehöre nicht zu den Leuten, die sagen, dass jemand, der etwas 
liebt, alles dafür in Kauf nimmt.

Raccet



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