Hallo *,

michael schrieb:
> Die API ist im Übrigen sehr "konservativ", d.h. was einmal eingeführt
> worden ist, wird, wenn eben möglich, beibehalten. Es wird etwas
> hinzugefügt, aber, wenn eben möglich, nichts weggenommen. sodass alte
> Programme auch unter neuen OpenOffice.org-Versionen laufen
> (wenn nicht,
> wäre das ein Bug).
>
> OpenOffice.org möchte die Investitionen seiner Anwender (Zeit,
> Programmierkunst oder Geld) möglichst schützen.

So sollte es sein, ist es aber leider in Praxis längst nicht immer.
In neueren OOo-Versionen (ca. ab OOo 2.0) ist man bei
Makroprogrammierung im Allgemeinen darauf angewiesen Makros
OOo-versions-spezifisch zu testen und freizugeben um die Funktion der
Makros garantieren zu können.
Ich würde mal schätzen das bei größeren OOo-Nutzern (größere Firmen oder
größere Projekte der öffentlichen Hand) inzwischen bestimmt mehr als 15%
Kosten zu den eigentlichen Kosten für die Makros (normale
Programmierung, Testen, Wartung, allgemeiner Support) hinzukommen,
welche nur aufgewendet werden müssen um Testszenarien zu entwerfen,
Tests durchzuführen und workarounds zu realisieren, welche in Summe nur
dazu dienen API-Probleme aufzufangen.

Das wird Dir so ähnlich jeder sagen der mit diesen Dingen befasst ist.
Frage z.B. Thomas (mit dem ich u.A. seit Längerem bei einem größeren
Migrationsprojekt zusammmenarbeite) oder frage Michael Dannenhöfer
(StarBasic-FAQ) oder frage jeden der beruflich StarBasic programmiert.

UNd wie sollte es auch anders sein wenn wir doch seit Längerem gemeinsam
beklagen das wir es nicht schaffen hinreichend schnell gemeldete Fehler
in OOo zu fixen, entsprechende Probleme gibt es nun einmal auch bei der
API.



Gruß
Jörg


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