Hi Mechtilde,
... Hallo Johannes,
...
Zur suche nach Zielen hier ein Anstoß:
Wenn Du ein Ziel bei/mit OpenOffice.org hast, verfolge es. Strebe an, es
zu erreichen. Wenn du es nicht alleine kannst, suche dir Gleichgesinnte.
In Sachen "Zukunftsfähigkeit des Projektes" sind die mitmachenden Leute
nahezu alle bei LO. Die sind dabei die ehemaligen Ziele von OOo
umzusetzen, die OOo links liegen läßt und vor lauter Machen nicht
gebacken bekommt.
Soll ich das dann jetzt als Aufforderung verstehen voll zu LO zu
wechseln ;-)
bei einem so großen Projekt von Freiwilligen, gibt es viele Ziele. Für
den ganz groben Rahmen gibt es das Comunity Council. Aber für die
meisten Zielvorstellungen reicht es, es einfach zu machen.
Dann schaut mal hin. Es ist belegbar, daß dieses reine Machen nicht
wirklich funktioniert:
Die OOo-Marketing-Strategie ist im Ansatz stecken geblieben.
Die Targets 2010 sind weit von einer Umsetzung entfernt.
Jetzt ist OOo aufgespalten.
Was muß noch alles passieren, bis OOo mal aufwacht?
Die Dinge, um die es jetzt geht, sind nicht mit Machen von ein paar
Freiwilligen zu stemmen. Das erfordert ein komplettes Durchchecken auf
allen Ebenen, national wie international.
...
Ich selber habe schon vor einiger Zeit hier mal meine Ziele formuliert
und wiederhole es gerne noch mal.
"Eine *Freie* Office-Suite, die auch den Ansprüchen an Qualität im
professionellen Bereich genügt."
Daran werde ich auch weiterhin mitarbeiten, soweit meine Zeit reicht.
Darüberhinausgehende Diskussionen über Ziele sind für mich nicht
weiterführend, da sie nur Zeit und Energie verschwenden.
Das sind deine Ziele, OK. Die laufen aber auf der Basis/im Rahmen von OOo.
Welche dieser Ziele sind noch machbar, wenn OOo am Ende ist?
Deshalb geht es darum, OOo am Leben zu halten, damit Leute, die machen,
ihre Ziele weiterverfolgen können.
Anders geht es nicht.
Oder als Bsp.:
A) Ich kenne Vereine, die machen seit Jahrzehnten. Sie haben aber
vergessen, es so zu machen, daß auch Nachwuchs kommt und die Lücken
auffüllt. Ergebnis: Sie bröckeln weg, sie machen zu, sie lösen sich auf.
B) Eine Zeitungsredaktion die macht, jeden Tag ist ne Zeitung da. Aber
sie macht real keine Zeitung, sondern füllt Seiten mit dem, was an Text
da ist. Ergebnis: Die Auflage sinkt beständig, weil diese diese
oberflächlichen, vielfach schnell mal zusammentelefonierten Inhalte die
Leser nicht mehr begeistern. Und eine Teil-Redaktion hat letztes Jahr
zugemacht.
Auch da heißt es immer: Machen, machen, machen. Aber keiner schaut mal
hin, was da eigentlich rauskommt.
Und vielfach wäre es mit geringem Aufwand zu verbessern.
So, wie das bisher bei OOo gesehen wird, würde es bedeuten, die
Diskussion über Strukturen, die das Überleben und die Fortentwicklung
von OOo sichern und stärken können, ist Verschwendung?
Das wäre dasselbe, was seit Jahren in diesem Zusammenhang rübergebracht
wird - aber schaut euch das Ergebnis an (Aufspaltung).
Aber gut. Dann lasse ich diese Verschwendung und mache bei OOo was im
Rahmen meiner Möglichkeiten machbar ist.
Am Besten ziemlich wenig, damit der Frust nachher nicht so groß ist, für
etwas Zeit geopfert zu haben, was den Bach runtergehen will.
Gruß,
Johannes
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