Olaf, Alle!

Wg. enwiki, dewiki, und Gegenwartskultur

Ohne Olafs Überlegungen als solche und im Ganzen zu verneinen, kann ich es mir 
nicht verkneifen, zwei konkrete Punkte zu kommentieren.

Olaf Simons <[email protected]> schrieb:
> Meine Meinung ist mittlerweile, dass da bei uns zu hart geregelt wird. 
> Es ist wohl wahr, dass wir hier erst einmal Fan-Artikel erhalten, wenn 
> wir hier nachgeben. Wahr ist indes auch, dass wir bis jetzt in der Lage 
> waren, aus schlechten Anfängen nach ein paar Jahren gute Artikel zu 
> machen. 

Meine Beobachtung hingegen ist, dass die schlechtesten x% der 
Wikipediartikel einfach nicht besser werden. (x irgendwo zwischen
20 und 60). Und das enthält viele dieser Fan-Artikel. Und es lässt
sich genauso, wenn nicht stärker auf enwiki sehen. Diese Artikel
werden einfach nur alt, nicht besser. Der fürchterliche Computerspiel-
artikel von heute sieht in drei Jahren keinen Edit mehr, außer
Interwikibots und Kat-Spielereien.


> Wenn jedes Shakespeare-Stück 
> rein darf, kann ich auch damit leben, dass eine ganze Menge Artikel 
> unserer Gegenwartskultur hinzukommen, von denen unlklar ist, welchen 
> Stellenwert sie in Zukunft gewinnen.

Der Unterschied zwischen Shakespeare und Fernsehsendung ist aber, dass
sich Artikel über Shakespeare-Stücke auf Sekundärliteratur stützen 
(können), während der typische TV-Artikel sich auf "selbst gesehen"
stützt. Ich weiß, dass es auch sehr positive Ausnahmen gibt.

Grüße,
Peter

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