Am 14.05.2010 11:29, schrieb Sebastian Moleski:
> On 13.05.2010 17:47, Thomas Koenig wrote:
>> Sebastian Wallroth wrote:
>>> jeder Spenden-Cent ist sauber abgerechnet.
>> Das wird so sein, bloss kann man als normales Vereinsmitglied nicht
>> wissen, was abgerechnet wurde. Das ist ein Problem, der
>> Rechenschaftsbericht enthaelt bloss riesige Lumpsums, da steht nicht das
>> sonundsoviel fuer Zedler, soundsoviel fuer den Schreibwettbewerb usw.
>> ausgegeben wurde. Diese Intransparenz ist halt ein Riesenproblem.
> Um mal auf diese Aussage einzusteigen: nehmen wir einmal an, dir läge
> eine Liste aller Ausgaben für die einzelnen Projekte vor. Daraus
> könntest du dann zum Beispiel erkennen (diese Zahlen sind völlig frei
> erfunden und haben keinen Bezug zur Realität), dass für Zedler 5.000
> Euro, für den Schreibwettbewerb 5.000 Euro, für das Schulprojekt 23.000
> Euro und für das Support-Team 12.000 Euro ausgegeben wurden. Welchen
> Erkenntnisgewinn verbindest du damit, diese Informationen zu erhalten?
>
> Unabhängig davon: warum stellt die Tatsache, dass du als "einfaches"
> Mitglied diese Informationen nicht hast, ein "Riesenproblem" für den
> Verein dar?
>
> Beste Grüße
> Sebastian Moleski
> Erster Vorsitzender
Hallo Sebastian,

Der wunde Punkt an der Stelle ist wohl der, dass die Vereinsmitglieder 
gerne wüssten, dass mit "ihrem" Geld und dem Geld des Vereins sinnvoll 
umgegangen wird.
Die Kassenprüfer haben zweifelsohne gute Arbeit geleistet, aber deren 
Aufgabe ist nicht die Prüfung der satzungsgemäßen Verwendung der Gelder 
oder die angemessene Höhe, sondern vor allem die Form.
Mal rein hypothetisch: Wenn WMDE zur Verleihung der Zedler-Medaille 
einen Hubschrauber angemietet hätte, der die Vorstandsmitglieder abholt 
und sie zur Verleihung fliegt, dann wird der Kassenprüfer vllt. sagen 
"Ok, die Ausgaben im Bereich Projekte sind um ein Drittel gestiegen, 
Zedler-Medaille um die Hälfte, aber von der Form her ist alles ok". Wenn 
ich als Mitglied allerdings davon wüsste, würde ich einen Teufel tun und 
euch als Vorstand entlasten. Und hier liegt auch der Klappstuhl 
begraben. Eine Entlastung auf Basis von genau nichts Konkretem ist nicht 
so wirklich viel wert und das erklärt dann auch in meinen Augen das 
Wahlergebnis der Vorstandswahl. Und damit hast du dein "Riesenproblem". 
Anders gefragt: Möchtest du als Vorstandsvorsitzender gewählt werden, 
weil du gute Arbeit geleistet hast, oder weil sich niemand anders 
aufgestellt hat?
Sebastian, wie hälst dus mit der Transparenz?

Viele Grüße,
Ronald

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