Hallo,

ich habe das Gefühl, dass das ganze zu allgemeinen Diskussionen wird, ohne dass wir beim Protokoll irgendwie vorankommen.

Es gab von DaB. am 9. Januar einen Widerspruch gegen das Protokoll mit insgesamt sechs Punkten.

Mir ist zunächst nicht ganz klar, warum einfache Änderungen wie der Kritikpunkt 4 (der wohl mit einem zusätzlichen Satz erledigt wäre) nicht einfach erledigt wurden. Auf Kritikpunkt 3 trifft wohl das gleiche zu. Klar ist das ein gewisser Aufwand, aber sollte wohl für die Geschäftsstelle möglich sein.

Kritikpunkt 5 wurde durch Neuauszählung korrigiert. Wie wird das protokollmäßig gehandhabt? Die Version im Forum enthält weiterhin fehlerhafte Zahlen. Wenn es bei der MV so fehlerhaft angesagt wurde, entspricht das natürlich der protokollierten Realität, aber müsste nicht irgendwo im Protokoll (als Anhang?) ein Hinweis auf die Neuauszählung?

Kritikpunkt 6 wurde meiner Erinnerung nach in den Mails der letzten Wochen nicht weiter thematisiert, halte ich aber persönlich für merkwürdig. Vornamen sind regelmäßig kein Bestandteil von Unterschriften. Ob Robin sonst so unterschreibt oder nicht, lässt sich von uns nicht prüfen. Daraus einen Widerspruch abzuleiten halte ich für unnötig.

Mit Kritikpunkt 2 (Pseudonyme) hat DaB. einen sehr wichtigen Punkt angesprochen. Ob eine so anonymisierte Namensangabe rechtens ist, sollte baldmöglichst von einem Juristen geprüft werden. Für zwei der fünf Mitglieder ergibt sich die Klarnamenspflicht meiner Meinung nach aus der Unterschriftspflicht. Im Nachhinein aber alle Mitglieder aus der Pseudonymität zu holen halte ich aber für übers Ziel hinausgeschossen. So oder so sollte aber die Wahlordnung konkretisiert werden. Ich bin der Meinung, dass es Aufgabe des Vorstands ist, sich darum zu kümmern, dass die Wahlordnung beim nächsten Mal entsprechend angepasst werden kann (wenn rechtlich möglich mit zwei Optionen, zwischen denen die MV entscheidet: mit oder ohne Pseudonym).

Am meisten wird hier ja Kritikpunkt 1 diskutiert - die Rechtmäßigkeit der Satzungsänderung S1. Hier ist mir nicht ganz klar, welches Vorgehen Du, DaB., erwartest - und von wem? Wie schon öfter erwähnt, zeigt das Protokoll die stattgefundene Realität, der Kritikpunkt ist im Protokoll erwähnt. Angenommen wir wären uns alle einig, dass der Antrag so nicht rechtens war, was wäre denn die Änderung am Protokoll? Das ist mir unabhängig von der ausführlich auf der Mailingliste diskutierten inhaltlichen Aspekte eigentlich nicht ganz klar.

Grüße,
Christian Thiele / APPER

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