Hallo,

am kommenden Freitag findet die Veranstaltung der Verwertungsgesellschaften mit 
dem merkwürdigen Titel:
"Copyright vs. Internet" statt. Ein Stelldichein all derjenigen, welche an 
einer Ausweitung und Verschärfung der Urheberrechte und weiterer Schutzrechte 
interessiert sind. Solche Forderungen werden wesentliche Auswirkungen auf die 
Gesetzgebung und das Internet haben.

http://www.swisscopyright.ch/fileadmin/user_upload/news/Publikationen/copyright_vs._internet/COPYRIGHT_VS_INTERNET-GERMAN-FINAL-FOR-PRINT.pdf

Von Wikimedia Schweiz und der digitalen Allmend sind gemäss Teilnehmerliste 
bisher Emmanuel Engelhart und Bruno Jehle angemeldet. 
Um Euch bei den zu erwartenden und in diesem Umfeld wohl schwierigen 
Diskussionen im Rücken zu wissen, bitte ich um Input in Bezug auf unsere 
gemeinsamen Anliegen.

Verdankenswerterweise hat Daniel Boos einen Anfang gemacht und seine Anliegen 
formuliert:
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1.) Transparenz im Sinne von Open Data/ Open Government- Wir wollen mehr 
Wissen. Gerade auch über die Finanzströme, Verteilungsreglemente, 
Tariferstellung

2.) Einfachheit und Zugänglichkeit. In einer Gesellschaft bei der jeder mit URG 
und VWG konfrontiert ist, muss auch jeder das System schnell und einfach 
verstehen können. Man muss die komplizierten Systeme (mit 100 von Tarifen) 
vereinfachen und für jeden zugänglich machen. Es dürfen keine künstlichen 
Eintrittsbarrieren erstellt werden. 

3.) Evidenzbasierte, effizente und effektive Verwertungsgesellschaften - 
Zielerreichung soll von unabhängiger Stelle und wissenschaftlich analysiert 
werden (eg. wird das Ziel von Bezahlung von Urhebern und Förderung von Kultur 
erreicht oder profitieren nur wenige Industrien).

4.) Alternative Lizenzen müssen möglich sein. Mehr Rechte für die Urheber 
(unsere CC Debatte)

5.) Freie Werke sollen nicht geschützte Werke quersubventionieren 

6.) Internet ist nicht nur Urheberrecht sondern mehr. Das Urheberrecht darf 
nicht die Chancen des Internets zerstören. (Siehe Chancen von smart cities, 
m2m,  ehealth,  ganze persönliche oder social media Kommunikation. Sorry die 
URG relevanten Materialien die zum VERKAUF angeboten werden sind nur ein 
Bruchteil...)

7.) Trennung Geldverteilung und soziale Aspekte der Verwertungsgesellschaft - 
Sie spielen alle mit dem Doppelmandat, dass sie den Künstler helfen und dass 
sie Verwertungsgesellschaften sind. Ich finde dazu braucht es zwei getrennte 
Organisationen. Die Leute schätzen SUISA nicht wegen dem Geld (das die meisten 
nicht bekommen), sondern wegen der anderen Unterstützung. Das ist aber nicht 
ihre Aufgabe.
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Nun möchte ich Euch bitten, mir mitzuteilen, welche Positionen ich Eurer 
Meinung nach im Sinne unserer gemeinsamen Anliegen vertreten soll. Ich könnt 
mich auch gerne per Telefon anrufen.
 
Herzliche Grüsse
Bruno

___
Bruno Jehle
Gässli 42
5728 Gontenschwil
062 836 40 41
b...@boje.ch

 


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