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beste wünsche,
ab


Franz Ablinger schrieb:
Der Film ist eine matte und dramatisch aufgepeppte Zusammenstellung von
Fakten - ohne Theorie dahinter. Lass mich auch mal probieren:

Es ist doch eine einfache Frage der Risikoabschätzung - einer der Aspekte
meines früheren Brotberufs. Nach sieben Jahren sollte man endlich darüber
reden können und dürfen:
Alles wurde bei der Errichtung des WTC bedacht. Flugzeugabstürze, Brände,
Erdbeben. Jedes Szenario wurde durchgespielt. Alte Bond-Filme zeigen in etwa
den Umfang der im Planungszeitraum des WTC behandelten Szenarien.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand eine kleine Atombombe ins Foyer
schieben sollte (derartige Szenarien waren in den 60'ern durchaus gängig),
musste man die Möglichkeit bedenken, dass das Gebäude umfällt, wenn die
Stahlsäulen nur an einer Seite des Kerns unterbrochen werden. Wenn auf einer
Länge von 415m eine Masse von 500.000 Tonnen schräg in Manhattan einschlägt
- das wär heftig. Wenn man das "Atomgerät" strategisch gut platziert, könnte
man den Turm so fallen lassen, dass Lower Manhattan inklusive Finanzzentrum
und Personal auf einen Schlag in Schutt und Asche gelegt würde.
Gegenmassnahme: Ein bereits beim Bau mit eingeplanter
Selbstzerstörungsmechanismus, der das Gebäude in ein paar Sekunden
fachmännisch zerlegt - schneller, als es im Ernstfall umfallen könnte. Denn
besser maximal 25.000 Opfer in einem Turm als eine halbe Million in einem
ganzen Viertel. Blöd nur, wenn so etwas in der Öffentlichkeit bekannt würde.
Weil dann würde keiner mehr ein hohes Gebäude mieten oder betreten wollen.
Das erklärt die eiserne Verschwiegenheit und den sehr begrenzten Rahmen der
Personen, der so etwas weiss. Wie so oft in der Geschichte muss man als
Verantwortungsträger in Kauf nehmen, der Verschwörung bezichtigt zu werden.
In Wirklichkeit dient es der Stabilität und der Sicherheit aller.

Im Falle WTC würde ich aus der Faktenlage schliessen:
Die Flugzeugeinschläge waren tatsächlich ein Terroranschlag. Sowas zerstört
allerdings keinen Stahlturm.
Wer danach den bereits vorhandenen Knopf gedrückt hat - und aus welchen
Gründen, darüber rätseln wir die nächsten Jahrzehnte. An eine Fehlfunktion, die eventuell einen Countdown ausgelöst hat, glaube
ich eher nicht - ist aber auch nicht ganz auszuschliessen. Automatischer
Countdown - sowas mögen sie in Amerika.
Dennoch Gratulation dem damaligen Planungsteam. Denn nicht nur die Aussicht
von den Plattformen oben war kollossal und wird mir ewig in Erinnerung
bleiben. Nein, auch das Gebäude hat den Einschlägen standgehalten, die
Evakuierung war möglich - und die im Nachhinein heftig kritisierte Sprengung
des WTC war schön anzusehen.

Ob und welche Türme in Wien ähnliche Mechanismen eingebaut haben, überlasse
ich der allgemeinen Recherche.

Na, wie ist meine Verschwörungstheorie? :)

        enjoy.

                fra



-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Sie ist uns dienlich. [mailto:[EMAIL PROTECTED] Im Auftrag
von Oliver Cosmus
Gesendet: Mittwoch, 10. September 2008 13:57
An: [email protected]
Betreff: [monochrom] Debunking 9/11


Das World Trade Center wurde in Wahrheit in die Luft gesprengt. Geile
Verschwörungstheorie.

http://video.google.de:80/videoplay?docid=6261963669728459691


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