Der "Selbstversuch" war einfach ein Zufall, wo die LP und CD UND die
Gute und schlechtere Wiedergabe da war.

In einer umgekehrter Reihenfolge habe ich damals - und du hast recht -
den Unterschied schelchtes CD Equipment vs. besseres CD Equipment
wesentlich weniger groß empfunden. LP vs. CD ist aber subjektiv gleich
geblieben.

Schade das solche Beiträge ohne Kritik/Bemerkung einfach so im fuzo
hingeknallt werden.

Andras



joerg piringer wrote:
> zumindest der maskierungseffekt des gehörs wird nicht durch das gehirn
> hervorgerufen sondern durch das innenohr. somit hören menschen leise
> hohe töne nach lauten tieferen wirklich nicht. auch nicht unbewusst.
> aber tendenziell hast du wahrscheinlich recht, wobei ich
> selbstversuchen skeptisch gegenüber stehe. oft ist da die
> voreingenommenheit stärker als das wahre hörempfinden (was auch immer
> das ist). und dreimal hintereinander das selbe hören wird auch von der
> reihenfolge beeinflusst.
>
> best
> jörg
>
> Robert Schöftner schrieb:
>> Andras Vasaros wrote:
>>> Ich lese gerade den Beitrag auf fuzo
>>> (http://futurezone.orf.at/stories/1503857/) und bin ein bischen ratlos.
>>>
>>> Aus meiner Biophysik-Zeiten weiss ich dass menschliches hören begrenzt
>>> ist (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Begrenzung besteht im unteren
>>> Bereich aus 16-21 Hz und im oberen aus 16-19 kHz. Das sind natürlich
>>> Durchschnittswerte.
>>>
>>>   
>> [CD vs. LP-Esoterik ausgespart]
>>> Aus dem ganzen Artikel kann ich nur ein Resumee ziehen: wenn man lang
>>> genug nur Hamburger und Fast-Food isst, wird man einen frischen
>>> argentinischen Steak mit Grünpffer-Souce und Folienkartoffel mit
>>> Kräuter
>>> – Sauerrahmsauce nicht mehr für besser empfinden. In beiden fällen wird
>>> man aber satt.
>>>
>>>   
>> Man darf eines nicht vergessen: MP3 verwendet ein psychoakustisches
>> Modell, um bewusst nicht wahrgenommene "Geräusche" (mangels besserem
>> Wort) zu identifizieren und dann nicht auszusparen.
>>
>> Unbewusst wird man diese Sachen halt zum Teil dann halt doch
>> wahrnehmen, und wenn man dann an das Fehlen dieser Geräusche gewohnt
>> ist (durch andauerndes MP3 konsumieren) dann wird man das nachher
>> auch präferieren.
>>
>> Dann kommt noch dazu, dass sicher die Mehrzahl der Testpersonen kaum
>> Klassik- oder Jazz-Musik live konsumiert (auch das am besten in einem
>> gscheiten Raum/Saal und unverstärkt, denn da fängt der Krampf
>> meistens ja schon an), und von daher schon keinen brauchbaren
>> Referenzpunkt hat. Im Gegenteil  wird die am meisten "konsumierte"
>> Musik komplett im Studio produziert, und sieht nie irgendeine Art von
>> "Live"-Aufführung.
>>
>> Alles in allem eine Überschrift, die ohne Kontext provokant ist, m.E.
>> steckt aber nichts dahinter.
>>
>> sers
>>  Robert
>

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