User: weber   
Date: 05/03/11 09:34:02

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 �nderung miradlo

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        <!-- >
        Kommentare zur Seite
-       $Id: index.html,v 1.28 2005/01/31 22:53:22 Maveric Exp $
+       $Id: index.html,v 1.29 2005/03/11 17:33:59 weber Exp $
        < -->
 <!-- End de-header -->
 </head>
@@ -302,135 +302,28 @@
 im Studium und im Unternehmen</h3>
 <p>
 
-<a href="http://www.miradlo.de/";>miradlo</a> ist eine Idee von Roland 
Baldenhofer und Ute Hauth, beide Diplom-Informatiker (FH).   
-2004 hatten wir die Idee Kunstgewerbe und Informatik zu verbinden. 
-Seit November 2004 ist unser Gesch&auml;ft, in dem wir vor allem 
unterschiedlichste Wand- und Tischuhren 
-in au&#223;ergew&ouml;hnlichem Design herstellen und anbieten. Unser 
Onlineshop f&uuml;r Kunstgewerbeprodukte 
-wird im Fr&uuml;hjahr 2005 starten. Die Uhrwerke kaufen wir, unsere Uhren 
bauen wir selbst. 
-Manchmal verwenden wir fertige Gegenst&auml;nde, in die wir Werke einbauen, 
z.B. Pl&uuml;schtiere 
-oder wir stellen die Geh&auml;use selbst her, z.B. aus Wachs. Uhren bauen wir, 
weil es Spa&#223; 
-macht, weil wir es k&ouml;nnen, weil es kein vergleichbares Angebot gibt und 
um zu lernen, 
-womit Kleinunternehmer t&auml;glich umgehen. 
-</p><p>
-Gleichzeitig arbeiten wir an Informatikdienstleistungen. 
-Unser Ziel sind Schulungen, angepasste Software f&uuml;r Kleinunternehmer und 
Privatanwender sowie 
-Webdesign. Bislang unterrichten wir Informatik an bestehenden Schulen, z.B. im 
kommenden Semester
-an der VHS Konstanz. Im Vortrag „Linux statt Windows?“ und in den Kursen 
Linux f&uuml;r 
-Einsteiger bzw. f&uuml;r Umsteiger ist OpenOffice.org ein Thema: Wie schreibt 
man mit OpenOffice.org 
-Briefe, erstellt Tabellen, Pr&auml;sentationen und Zeichnungen? Weitere 
Schulungen sind auf Anfrage 
-jederzeit m&ouml;glich.
-</p><p>
-Wir fingen mit StarOffice unter Suse Linux etwa 1999 an, die Linuxdistribution 
-lieferte StarOffice direkt mit. Seit etwa drei Jahren arbeiten wir mit 
OpenOffice.org 
-ebenfalls mit der jeweiligen Version, die von Suse mitgeliefert wurde. Wir 
setzen 
-OpenOffice.org fast ausschlie&#223;lich unter Linux ein, da wir, wenn wir die 
Wahl haben, 
-nur Linux verwenden. 
-An der FH, beim Auslandsstudium und bei Arbeitgebern wurde meistens Windows 
und somit
-Microsoft Officepalette benutzt, au&#223;er an Linuxrechnern, dort war es in 
den letzten Jahren
-OpenOffice.org. Daher war die Betriebssystemunabh&auml;ngigkeit f&uuml;r uns 
nicht so wichtig.
-</p><p>
-F&uuml;r alle anfallenden Privat- und Studiendokumente nutzten wir anfangs 
StarOffice 
-und sp&auml;ter OpenOffice.org. Da in Firmen Windows f&uuml;hrend ist, begann 
ich meine 
-Diplomarbeit auf Word zu schreiben, um sowohl im Unternehmen als auch zu Hause 
-daran arbeiten zu k&ouml;nnen. Auf meinem Privatrechner nutzte ich daher 
cxoffice um 
-mit Word auf Linux arbeiten zu k&ouml;nnen. Als die Diplomarbeit umfangreicher 
wurde 
-(&uuml;ber 30 Seiten) und Grafiken dazu kamen gab es zunehmend Schwierigkeiten 
mit Word. 
-Da sich Vorlagen noch nicht vern&uuml;nftig konvertieren lassen, versuchte ich 
noch einige 
-Wochen bei Word zu bleiben, doch dann gab ich auf. 
-</p><p>
-Ich investierte einen Tag,  erstellte alle Vorlagen sowie das Layout im 
OpenOffice.org 
-Writer neu und f&uuml;gte alle Texte und Grafiken ein. Dokumente und 
Dokumentteile die aus 
-Word kamen &ouml;ffnete ich zun&auml;chst im Writer oder sogar in kWrite, um 
alle Formatierungen 
-aus Word zu entfernen und kopierte es dann St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck in 
die Diplomarbeit. Meine Diplomarbeit 
-mit dem Thema „Einf&uuml;hrung von systematischem Requirements Engineering 
in der Abwicklung 
-von Kundenprojekten“ hatte in der Endfassung 217 Seiten, neun Verzeichnisse, 
130 Kapitel, 
-31 Tabellen, 64 Grafiken, 196 Fu&#223;noten und etwa 250 Querverweise. Hinzu 
kamen Kopf- und 
-Fu&#223;zeilen, die sich mit den entsprechenden Kapiteln und Unterkapiteln 
ver&auml;nderten. 
-Die Endversion des Writerdokuments hatte dennoch nur 267 kB, dank 
verkn&uuml;pfter und 
-nicht eingebetteter Grafiken. Diese Gr&ouml;&#223;e erleichterte die 
Datensicherung der 
-2045 Versionen des Dokuments sehr. 
-</p><p>
-Durch die PDF-Funktion war es problemlos m&ouml;glich, die Korrekturfassungen 
f&uuml;r die Betreuer
-im Unternehmen auszudrucken oder ihnen auch mal die elektronische Version zur 
Verf&uuml;gung zu stellen. 
-Die Endgr&ouml;&#223;e der PDF-Fassung hatte 4,5 MB. Die letzten Fassungen 
verschickte 
-ich daher nur noch selten. Doch die letzte Fassung, die in einer Druckerei 
gedruckt 
-und gebunden wurde, &uuml;bermittelte ich nach Ank&uuml;ndigung auch per Mail. 
Nach der 
-Umstellung auf OpenOffice.org hatte ich nur noch wenige technische Probleme 
mit dem Dokument. 
-Klar, an der ein oder anderen Stelle, w&auml;re es sch&ouml;n gewesen, wenn 
etwas noch 
-einfacher oder schneller machbar gewesen w&auml;re. Beispielsweise, dass ich 
f&uuml;r 
-Querverweise immer erst Überschriften als Referenz definieren musste, war 
l&auml;stig. 
-Unterm Strich lie&#223;en sich jedoch alle auftauchenden Schwierigkeiten recht 
schnell l&ouml;sen, bzw. umgehen. 
-</p><p>
-Seit unserer Gesch&auml;ftser&ouml;ffnung 2004 setzen wir OpenOffice.org auch 
dort ein. 
-Bisher gab es keine Probleme bei der Zusammenarbeit mit anderen 
Linuxprogrammen, 
-wie z.B. KMail. Wir haben OpenOffice.org auf Linux zur Zeit auf beiden 
Rechnern 
-installiert, die wir regelm&auml;&#223;ig nutzen. Insgesamt arbeiten bis zu 
sechs Personen 
-mit OpenOffice.org. Dabei gab es bislang noch keine Probleme, da wir 
grunds&auml;tzlich 
-Vorlagen benutzen. So m&uuml;ssen diejenigen, die weniger Erfahrung haben nur 
wenig 
-selbst tun, was sich von anderen Textverarbeitungsprogrammen unterscheidet. 
-Daher war auch keine Schulung n&ouml;tig, da OpenOffice.org bei dieser Nutzung 
selbst erkl&auml;rend ist. 
-</p><p>
-Draw, Calc und Impress verwenden wir nur selbst, da kommt uns die jahrelange 
Erfahrung zugute. 
-Wir nutzen gesch&auml;ftlich vor allem Calc, Writer und Draw, seltener 
brauchen wir Impress.
-Um anderen Daten zu schicken verwenden wir PDF. Die Dokumente aus MS-Office, 
die wir bekommen, 
-m&uuml;ssen meist nur gelesen werden, das ist ja problemlos m&ouml;glich. Wenn 
wir Dokumente weiter 
-bearbeiten m&uuml;ssen, dann konvertieren wir nach OpenOffice.org und 
verschicken m&ouml;glichst 
-wieder als PDF. Bisher war es nur selten n&ouml;tig Dokumente mehrfach von 
MS-Office nach 
-OpenOffice.org und wieder zur&uuml;ck zu bearbeiten. Denn da bleibt bei 
Formatierungen noch der ein oder
-andere Wunsch offen.  
-</p><p>
-Sonst fehlt mir pers&ouml;nlich zur Zeit eine M&ouml;glichkeit in Calc. Ich 
m&ouml;chte in einer Tabelle, 
-die sowohl Daten als auch Grafiken pro Datenzeile enth&auml;lt, gern die 
Grafiken 
-fest mit dem jeweiligen Datensatz verkn&uuml;pfen, um sie sortieren zu 
k&ouml;nnen, das geht 
-standardm&auml;&#223;ig jedoch nicht. Bei l&auml;ngeren Textdokumenten 
w&uuml;nsche ich mir noch eine Grammatikpr&uuml;fung,
-&auml;hnlich der in Word. 
-Da OpenOffice.org insgesamt jedoch deutlich stabiler ist und mehr 
M&ouml;glichkeiten bietet als Word,
-w&uuml;rde ich ganz sicher nicht tauschen.
-</p><p>
-Die meisten M&ouml;glichkeiten von OpenOffice.org haben wir irgendwann schon 
einmal gebraucht und verwendet, 
-bisher mit Ausnahme der Datenbankanbindung und der Globaldokumente. Da 
OpenOffice.org, 
-wie oben beschrieben, auch bei gro&#223;en Dokumenten noch v&ouml;llig stabil 
ist, gab es bislang keinen 
-Grund Globaldokumente einzusetzen. Datenbanken stehen jedoch auf der Liste 
dessen, 
-was wir sicherlich in naher Zukunft ebenfalls einsetzen werden. 
-</p><p>
-F&uuml;r uns ist PDF-Funktion essenziell. Klasse finde ich, dass 
OpenOffice.org im Gegensatz zu MS-Office 
-„nicht versucht selbst zu denken“. Bei Word XP z.B. hatte ich h&auml;ufig 
Schwierigkeiten 
-mit Vorlagen, da das Programm oft neue Vorlagen definierte, wenn ich nur etwas 
&auml;ndern wollte. I
-nsgesamt ist OpenOffice.org sehr sinnvoll und logisch aufgebaut, wenn man 
nicht ausschlie&#223;lich 
-versucht es mit MS-Office zu vergleichen. Insbesondere Stylist und Navigator 
nutzen wir st&auml;ndig. 
-Vor allem zu Studienzeiten war auch der Formeleditor, z.B. f&uuml;r 
Physikberichte sehr wichtig.
-Wir begannen mit StarOffice, weil es bei Linux direkt dabei war und von den 
damaligen Angeboten 
-am Besten funktionierte. Zwischendurch haben wir immer mal wieder andere 
Programme ausprobiert, a
-ber heutzutage ist OpenOffice.org unter Linux mit Sicherheit Nr. 1. 
-</p><p>
-Zeitenweise waren die M&ouml;glichkeiten wichtig Dokumente in anderen Sprachen 
zu erstellen, 
-da z.B. Berichte im Auslandsstudium auf dem eigenen auf deutsch eingestellten 
Rechner 
-in englisch verfasst wurden. Wie wohl alle Linuxanwender sind nat&uuml;rlich 
auch wir Open Source Fans 
-und bevorzugen, wenn m&ouml;glich Open Source Anwendungen. Manche Punkte sind 
gut, 
-weil es sie gibt und weil sie mal noch n&uuml;tzlich sein k&ouml;nnten, waren 
jedoch urspr&uuml;nglich nicht entscheidend. 
-Dazu geh&ouml;rt Sicherheit, die Kompabilit&auml;t unterschiedlicher Versionen 
und Angebote, wie die gepackte CD des Projekts.
-</p><p>
-Ein wichtiger Entscheidungsgrund war, dass OpenOffice.org kostenlos ist. Denn 
gerade unter Studierenden 
-sind aus Kostengr&uuml;nden sonst Raubkopien sehr verbreitet. F&uuml;r uns als 
Informatiker, die mit ihrem 
-Beruf sp&auml;ter Geld verdienen wollten, waren Raubkopien nie eine 
Alternative. Nat&uuml;rlich sparen 
-wir inzwischen gesch&auml;ftlich ebenfalls Lizenzkosten. Wie viel wir sparen 
kann ich schlecht sagen, 
-da wir uns nie mit den Kosten f&uuml;r MS-Office oder &auml;hnliches 
besch&auml;ftigt haben.
-</p><p>
-Die Onlinehilfe von OpenOffice.org hat, wie die meisten Hilfesysteme die 
Schwierigkeit, 
-dass sie erst dann n&uuml;tzlich ist, wenn man sich in die Fachsprache 
eingelernt hat. 
-Manchmal ist sie auch ein wenig d&uuml;rftig, insbesondere was Beispiele 
angeht. 
-Daher nutzen wir vor allem die deutsche Mailingliste und lesen flei&#223;ig 
mit. 
-Weitere Hilfen verwenden wir eher selten, da ein Gro&#223;teil weiterer 
Dokumentationen 
-sich eher auf die ersten Schritte mit OpenOffice.org bezieht.
-</p><p>
-Wir empfehlen OpenOffice.org allen Gespr&auml;chspartnern, Kunden 
Gesch&auml;ftspartner, 
-Freunde usw. Schwierig ist zur Zeit, dass auf den meisten Rechnern eine kleine 
-MS-Officeversion vorinstalliert ist, daher wird oft diese benutzt. 
OpenOffice.org 
-verwenden vor allem diejenigen, denen wir bei der Installation ihres Rechners 
geholfen haben.
-Da wir mit OpenOffice.org sehr zufrieden sind haben wir die deutschsprachigen 
-Seiten auch auf unserer Homepage verlinkt: 
-<a href="http://www.miradlo.de/de/imprint.html";>www.miradlo.de</a>
-</p>
+<h4>miradlo - Wir über uns</h4>
+<a href="http://www.miradlo.de/";>miradlo</a> ist eine Idee von Roland 
Baldenhofer und Ute Hauth. Wir sind beide Diplom-Informatiker (FH) und hatten 
die Idee, Kunstgewerbe und Informatik zu verbinden.<br>
+Seit November 2004 ist unser Geschäft, in dem wir vor allem 
unterschiedlichste Wand- und Tischuhren in außergewöhnlichem Design 
herstellen und anbieten, geöffnet. Unser Onlineshop für Kunstgewerbeprodukte 
wird im Frühjahr 2005 starten. 
+Wir führen ausschließlich Unikate. Manchmal verwenden wir fertige 
Gegenstände, in die wir zugekaufte Uhrwerke einbauen, z.B. Plüschtiere, oder 
wir stellen die Gehäuse selbst her, z.B. aus Wachs. Uhren bauen wir, weil es 
Spaß macht, weil wir es können, weil es kein vergleichbares Angebot gibt und 
um zu lernen, womit Kleinunternehmer täglich umgehen. <br>
+Gleichzeitig arbeiten wir an Informatikdienstleistungen. Unser Ziel sind 
Schulungen, angepasste Software für Kleinunternehmer und Privatanwender sowie 
Webdesign. Bislang unterrichten wir Informatik an bestehenden Schulen, z.B. im 
kommenden Semester an der VHS Konstanz. Im Vortrag „Linux statt Windows?“ 
und in den Kursen „Linux für Ein- bzw. für Umsteiger“ ist OpenOffice.org 
ein wichtiges Thema: Wie schreibt man mit OpenOffice.org Briefe, erstellt 
Tabellen, Präsentationen und Zeichnungen? Weitere Schulungen sind auf Anfrage 
jederzeit möglich.<br>
+<h4>Unsere OpenOffice.org-Geschichte</h4>
+Wir fingen mit StarOffice unter Suse Linux etwa 1999 an, die Linuxdistribution 
lieferte StarOffice direkt mit. Seit etwa drei Jahren arbeiten wir mit 
OpenOffice.org ebenfalls mit der jeweiligen Version, die von Suse mitgeliefert 
wurde. Wir setzen OpenOffice.org fast ausschließlich unter Linux ein, da wir, 
wenn wir die Wahl haben, nur Linux verwenden. An der FH, beim Auslandsstudium 
und bei Arbeitgebern wurde meistens Windows und somit die Microsoft 
Office-Palette benutzt. Eine Ausnahme waren die Linuxrechner an der FH, dort 
wird seit etwa 2002 Openoffice.org eingesetzt. Daher war die 
Betriebssystemunabhängigkeit für uns nicht so wichtig.<br>
+<h4>Diplomarbeit mit OpenOffice.org</h4>
+Für alle anfallenden Privat- und Studiendokumente nutzten wir anfangs 
StarOffice und später OpenOffice.org. Da in Firmen Windows führend ist, 
begann ich meine Diplomarbeit auf Word zu schreiben, um sowohl im Unternehmen 
als auch zu Hause daran arbeiten zu können. Auf meinem Privatrechner nutzte 
ich daher cxoffice, um mit Word auf Linux arbeiten zu können. Als die 
Diplomarbeit umfangreicher wurde (über 30 Seiten) und Grafiken dazu kamen, gab 
es zunehmend Schwierigkeiten mit Word. Da sich Vorlagen noch nicht vernünftig 
konvertieren lassen, versuchte ich noch einige Wochen bei Word zu bleiben, doch 
dann gab ich auf.<br>
+Ich investierte einen Tag,  erstellte alle Vorlagen sowie das Layout im 
OpenOffice.org Writer neu und fügte alle Texte und Grafiken ein. Dokumente und 
Dokumentteile, die aus Word kamen, öffnete ich zunächst im Writer oder sogar 
in kWrite, um alle Formatierungen aus Word zu entfernen, und kopierte sie dann 
in die Diplomarbeit. Meine Diplomarbeit mit dem Thema „Einführung von 
systematischem Requirements Engineering in der Abwicklung von 
Kundenprojekten“ hatte in der Endfassung 217 Seiten, neun Verzeichnisse, 130 
Kapitel, 31 Tabellen, 64 Grafiken, 196 Fußnoten und etwa 250 Querverweise. 
Hinzu kamen Kopf- und Fußzeilen, die sich mit den entsprechenden Kapiteln und 
Unterkapiteln veränderten. Die Endversion des Writerdokuments hatte dennoch 
nur 267 kB, dank verknüpfter und nicht eingebetteter Grafiken. Diese Größe 
erleichterte die Datensicherung der 2045 Versionen des Dokuments sehr. Durch 
die PDF-Funktion war es problemlos möglich, die Korrekturfassungen für die 
Betreuer im Unternehmen auszudrucken oder ihnen auch mal die elektronische 
Version zur Verfügung zu stellen. Die Endgröße der PDF-Fassung hatte 4,5 MB, 
die letzten Fassungen verschickte ich daher nur noch selten. Doch die letzte 
Fassung, die in einer Druckerei gedruckt und gebunden wurde, übermittelte ich 
nach Ankündigung auch per Mail. Nach der Umstellung auf OpenOffice.org hatte 
ich nur noch wenige technische Probleme mit dem Dokument. Klar, an der ein oder 
anderen Stelle wäre es schön gewesen, wenn etwas noch einfacher oder 
schneller machbar gewesen wäre. Beispielsweise, dass ich für Querverweise 
immer erst Überschriften als Referenz definieren musste, war lästig. Unterm 
Strich ließen sich jedoch alle auftauchenden Schwierigkeiten recht schnell 
lösen bzw. umgehen.<br>
+<h4>OpenOffice.org im Unternehmen</h4>
+Seit unserer Geschäftseröffnung 2004 setzen wir OpenOffice.org auch dort 
ein. Bisher gab es keine Probleme bei der Zusammenarbeit mit anderen 
Linuxprogrammen wie z.B. KMail. Wir haben OpenOffice.org auf Linux zur Zeit auf 
beiden Rechnern installiert, die wir regelmäßig nutzen. Insgesamt arbeiten 
bis zu sechs Personen mit OpenOffice.org, dabei gab es bislang noch keine 
Probleme, da wir grundsätzlich Vorlagen benutzen. So müssen diejenigen, die 
weniger Erfahrung haben, nur wenig selbst tun, was sich von anderen 
Textverarbeitungsprogrammen unterscheidet. Daher war auch keine Schulung 
nötig, da OpenOffice.org bei dieser Nutzung selbsterklärend ist. Draw, Calc 
und Impress verwenden wir (Roland und Ute) nur selbst, unsere Mitarbeiter 
arbeiten ausschließlich mit dem Writer. Wir nutzen geschäftlich vor allem 
Writer, Calc und Draw, seltener brauchen wir Impress.<br>
+Um anderen Daten zu schicken verwenden wir PDF. Die Dokumente aus MS-Office, 
die wir bekommen, müssen meist nur gelesen werden, das ist ja problemlos 
möglich. Wenn wir Dokumente weiter bearbeiten müssen, dann konvertieren wir 
nach OpenOffice.org und verschicken möglichst wieder als PDF. Bisher war es 
nur selten nötig, Dokumente mehrfach von MS-Office nach OpenOffice.org und 
wieder zurück zu bearbeiten. Denn da bleibt bei Formatierungen noch der ein 
oder andere Wunsch offen. Sonst fehlt mir persönlich zur Zeit eine 
Möglichkeit in Calc. Ich möchte in einer Tabelle, die sowohl Daten als auch 
Grafiken pro Datenzeile enthält, gern die Grafiken fest mit dem jeweiligen 
Datensatz verknüpfen, um sie sortieren zu können, das geht standardmäßig 
jedoch nicht. Bei längeren Textdokumenten wünsche ich mir noch eine 
Grammatikprüfung, ähnlich der in Word. Da OpenOffice.org insgesamt jedoch 
deutlich stabiler ist und mehr Möglichkeiten bietet als Word, würde ich ganz 
sicher nicht tauschen.<br>
+<h4>Kommentare zu  OpenOffice.org</h4>
+Die meisten Möglichkeiten von OpenOffice.org haben wir irgendwann schon 
einmal gebraucht und verwendet, bisher mit Ausnahme der Datenbankanbindung und 
der Globaldokumente. Da OpenOffice.org, wie oben beschrieben, auch bei großen 
Dokumenten noch völlig stabil ist, gab es bislang keinen Grund Globaldokumente 
einzusetzen. Datenbanken stehen jedoch auf der Liste dessen, was wir sicherlich 
in naher Zukunft ebenfalls einsetzen werden.<br>
+Für uns ist PDF-Funktion essenziell. Klasse finde ich, dass OpenOffice.org im 
Gegensatz zu MS-Office „nicht versucht selbst zu denken“. Bei Word XP z.B. 
hatte ich häufig Schwierigkeiten mit Vorlagen, da das Programm oft neue 
Vorlagen definierte, wenn ich nur etwas ändern wollte. Insgesamt ist 
OpenOffice.org sehr sinnvoll und logisch aufgebaut, wenn man nicht 
ausschließlich versucht es mit MS-Office zu vergleichen. Insbesondere Stylist 
und Navigator nutzen wir ständig. Vor allem zu Studienzeiten war auch der 
Formeleditor, z.B. für Physikberichte, sehr wichtig.<br>
+Wir begannen mit StarOffice, weil es bei Linux direkt dabei war und von den 
damaligen Angeboten am besten funktionierte. Zwischendurch haben wir immer mal 
wieder andere Programme ausprobiert, aber heutzutage ist OpenOffice.org unter 
Linux mit Sicherheit Nr. 1. Zeitenweise waren die Möglichkeiten wichtig, 
Dokumente in anderen Sprachen zu erstellen, da z.B. Berichte im Auslandsstudium 
auf dem eigenen auf deutsch eingestellten Rechner in englisch verfasst wurden. 
Wie wohl alle Linuxanwender sind natürlich auch wir Open Source-Fans und 
bevorzugen, wenn möglich, Open Source-Anwendungen. Manche Merkmale sind gut, 
weil es sie gibt und weil sie mal noch nützlich sein könnten, sie waren 
jedoch ursprünglich nicht entscheidend. Dazu gehört die Sicherheit, die 
Kompatibilität unterschiedlicher Versionen und Angebote wie die gepackte CD 
des Projekts.<br>
+Ein wichtiger Entscheidungsgrund war, dass OpenOffice.org kostenlos ist. Denn 
gerade unter Studierenden sind aus Kostengründen sonst Raubkopien sehr 
verbreitet. Für uns als Informatiker, die mit ihrem Beruf später Geld 
verdienen, waren Raubkopien nie eine Alternative. Natürlich sparen wir 
inzwischen geschäftlich ebenfalls Lizenzkosten. Wie viel wir sparen, kann ich 
schlecht sagen, da wir uns nie mit den Kosten für MS-Office oder Ähnlichem 
beschäftigt haben.<br>
+Die Onlinehilfe von OpenOffice.org hat, wie die meisten Hilfesysteme, die 
Schwierigkeit, dass sie erst dann nützlich ist, wenn man sich in die 
Fachsprache eingelernt hat. Manchmal ist sie auch ein wenig dürftig, 
insbesondere was Beispiele angeht. Daher nutzen wir vor allem die deutsche 
Mailingliste und lesen fleißig mit. Weitere Hilfen verwenden wir eher selten, 
da ein Großteil weiterer Dokumentationen sich eher auf die ersten Schritte mit 
OpenOffice.org bezieht.
+Wir empfehlen OpenOffice.org allen Gesprächspartnern, seien es Kunden, 
Geschäftspartner, Freunde oder Bekannte. Schwierig ist zur Zeit, dass auf den 
meisten Rechnern eine kleine MS Office-Version vorinstalliert ist, daher wird 
oft diese benutzt. OpenOffice.org verwenden vor allem diejenigen, denen wir bei 
der Installation ihres Rechners geholfen haben.
+Da wir mit OpenOffice.org sehr zufrieden sind, haben wir die deutschsprachigen 
Seiten auch auf unserer Homepage verlinkt: <A 
href="http://www.miradlo.de/de/imprint.html";>http://www.miradlo.de/de/imprint.html</A>
+
 <br />
 
 




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