User: weber Date: 05/03/11 09:34:02 Modified: /de/www/marketing/stories/ index.html
Log: �nderung miradlo File Changes: Directory: /de/www/marketing/stories/ ===================================== File [changed]: index.html Url: http://de.openoffice.org/source/browse/de/www/marketing/stories/index.html?r1=1.28&r2=1.29 Delta lines: +23 -130 ---------------------- --- index.html 31 Jan 2005 22:53:22 -0000 1.28 +++ index.html 11 Mar 2005 17:33:59 -0000 1.29 @@ -9,7 +9,7 @@ <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> <!-- > Kommentare zur Seite - $Id: index.html,v 1.28 2005/01/31 22:53:22 Maveric Exp $ + $Id: index.html,v 1.29 2005/03/11 17:33:59 weber Exp $ < --> <!-- End de-header --> </head> @@ -302,135 +302,28 @@ im Studium und im Unternehmen</h3> <p> -<a href="http://www.miradlo.de/">miradlo</a> ist eine Idee von Roland Baldenhofer und Ute Hauth, beide Diplom-Informatiker (FH). -2004 hatten wir die Idee Kunstgewerbe und Informatik zu verbinden. -Seit November 2004 ist unser Geschäft, in dem wir vor allem unterschiedlichste Wand- und Tischuhren -in außergewöhnlichem Design herstellen und anbieten. Unser Onlineshop für Kunstgewerbeprodukte -wird im Frühjahr 2005 starten. Die Uhrwerke kaufen wir, unsere Uhren bauen wir selbst. -Manchmal verwenden wir fertige Gegenstände, in die wir Werke einbauen, z.B. Plüschtiere -oder wir stellen die Gehäuse selbst her, z.B. aus Wachs. Uhren bauen wir, weil es Spaß -macht, weil wir es können, weil es kein vergleichbares Angebot gibt und um zu lernen, -womit Kleinunternehmer täglich umgehen. -</p><p> -Gleichzeitig arbeiten wir an Informatikdienstleistungen. -Unser Ziel sind Schulungen, angepasste Software für Kleinunternehmer und Privatanwender sowie -Webdesign. Bislang unterrichten wir Informatik an bestehenden Schulen, z.B. im kommenden Semester -an der VHS Konstanz. Im Vortrag „Linux statt Windows?“ und in den Kursen Linux für -Einsteiger bzw. für Umsteiger ist OpenOffice.org ein Thema: Wie schreibt man mit OpenOffice.org -Briefe, erstellt Tabellen, Präsentationen und Zeichnungen? Weitere Schulungen sind auf Anfrage -jederzeit möglich. -</p><p> -Wir fingen mit StarOffice unter Suse Linux etwa 1999 an, die Linuxdistribution -lieferte StarOffice direkt mit. Seit etwa drei Jahren arbeiten wir mit OpenOffice.org -ebenfalls mit der jeweiligen Version, die von Suse mitgeliefert wurde. Wir setzen -OpenOffice.org fast ausschließlich unter Linux ein, da wir, wenn wir die Wahl haben, -nur Linux verwenden. -An der FH, beim Auslandsstudium und bei Arbeitgebern wurde meistens Windows und somit -Microsoft Officepalette benutzt, außer an Linuxrechnern, dort war es in den letzten Jahren -OpenOffice.org. Daher war die Betriebssystemunabhängigkeit für uns nicht so wichtig. -</p><p> -Für alle anfallenden Privat- und Studiendokumente nutzten wir anfangs StarOffice -und später OpenOffice.org. Da in Firmen Windows führend ist, begann ich meine -Diplomarbeit auf Word zu schreiben, um sowohl im Unternehmen als auch zu Hause -daran arbeiten zu können. Auf meinem Privatrechner nutzte ich daher cxoffice um -mit Word auf Linux arbeiten zu können. Als die Diplomarbeit umfangreicher wurde -(über 30 Seiten) und Grafiken dazu kamen gab es zunehmend Schwierigkeiten mit Word. -Da sich Vorlagen noch nicht vernünftig konvertieren lassen, versuchte ich noch einige -Wochen bei Word zu bleiben, doch dann gab ich auf. -</p><p> -Ich investierte einen Tag, erstellte alle Vorlagen sowie das Layout im OpenOffice.org -Writer neu und fügte alle Texte und Grafiken ein. Dokumente und Dokumentteile die aus -Word kamen öffnete ich zunächst im Writer oder sogar in kWrite, um alle Formatierungen -aus Word zu entfernen und kopierte es dann Stück für Stück in die Diplomarbeit. Meine Diplomarbeit -mit dem Thema „Einführung von systematischem Requirements Engineering in der Abwicklung -von Kundenprojekten“ hatte in der Endfassung 217 Seiten, neun Verzeichnisse, 130 Kapitel, -31 Tabellen, 64 Grafiken, 196 Fußnoten und etwa 250 Querverweise. Hinzu kamen Kopf- und -Fußzeilen, die sich mit den entsprechenden Kapiteln und Unterkapiteln veränderten. -Die Endversion des Writerdokuments hatte dennoch nur 267 kB, dank verknüpfter und -nicht eingebetteter Grafiken. Diese Größe erleichterte die Datensicherung der -2045 Versionen des Dokuments sehr. -</p><p> -Durch die PDF-Funktion war es problemlos möglich, die Korrekturfassungen für die Betreuer -im Unternehmen auszudrucken oder ihnen auch mal die elektronische Version zur Verfügung zu stellen. -Die Endgröße der PDF-Fassung hatte 4,5 MB. Die letzten Fassungen verschickte -ich daher nur noch selten. Doch die letzte Fassung, die in einer Druckerei gedruckt -und gebunden wurde, übermittelte ich nach Ankündigung auch per Mail. Nach der -Umstellung auf OpenOffice.org hatte ich nur noch wenige technische Probleme mit dem Dokument. -Klar, an der ein oder anderen Stelle, wäre es schön gewesen, wenn etwas noch -einfacher oder schneller machbar gewesen wäre. Beispielsweise, dass ich für -Querverweise immer erst Überschriften als Referenz definieren musste, war lästig. -Unterm Strich ließen sich jedoch alle auftauchenden Schwierigkeiten recht schnell lösen, bzw. umgehen. -</p><p> -Seit unserer Geschäftseröffnung 2004 setzen wir OpenOffice.org auch dort ein. -Bisher gab es keine Probleme bei der Zusammenarbeit mit anderen Linuxprogrammen, -wie z.B. KMail. Wir haben OpenOffice.org auf Linux zur Zeit auf beiden Rechnern -installiert, die wir regelmäßig nutzen. Insgesamt arbeiten bis zu sechs Personen -mit OpenOffice.org. Dabei gab es bislang noch keine Probleme, da wir grundsätzlich -Vorlagen benutzen. So müssen diejenigen, die weniger Erfahrung haben nur wenig -selbst tun, was sich von anderen Textverarbeitungsprogrammen unterscheidet. -Daher war auch keine Schulung nötig, da OpenOffice.org bei dieser Nutzung selbst erklärend ist. -</p><p> -Draw, Calc und Impress verwenden wir nur selbst, da kommt uns die jahrelange Erfahrung zugute. -Wir nutzen geschäftlich vor allem Calc, Writer und Draw, seltener brauchen wir Impress. -Um anderen Daten zu schicken verwenden wir PDF. Die Dokumente aus MS-Office, die wir bekommen, -müssen meist nur gelesen werden, das ist ja problemlos möglich. Wenn wir Dokumente weiter -bearbeiten müssen, dann konvertieren wir nach OpenOffice.org und verschicken möglichst -wieder als PDF. Bisher war es nur selten nötig Dokumente mehrfach von MS-Office nach -OpenOffice.org und wieder zurück zu bearbeiten. Denn da bleibt bei Formatierungen noch der ein oder -andere Wunsch offen. -</p><p> -Sonst fehlt mir persönlich zur Zeit eine Möglichkeit in Calc. Ich möchte in einer Tabelle, -die sowohl Daten als auch Grafiken pro Datenzeile enthält, gern die Grafiken -fest mit dem jeweiligen Datensatz verknüpfen, um sie sortieren zu können, das geht -standardmäßig jedoch nicht. Bei längeren Textdokumenten wünsche ich mir noch eine Grammatikprüfung, -ähnlich der in Word. -Da OpenOffice.org insgesamt jedoch deutlich stabiler ist und mehr Möglichkeiten bietet als Word, -würde ich ganz sicher nicht tauschen. -</p><p> -Die meisten Möglichkeiten von OpenOffice.org haben wir irgendwann schon einmal gebraucht und verwendet, -bisher mit Ausnahme der Datenbankanbindung und der Globaldokumente. Da OpenOffice.org, -wie oben beschrieben, auch bei großen Dokumenten noch völlig stabil ist, gab es bislang keinen -Grund Globaldokumente einzusetzen. Datenbanken stehen jedoch auf der Liste dessen, -was wir sicherlich in naher Zukunft ebenfalls einsetzen werden. -</p><p> -Für uns ist PDF-Funktion essenziell. Klasse finde ich, dass OpenOffice.org im Gegensatz zu MS-Office -„nicht versucht selbst zu denken“. Bei Word XP z.B. hatte ich häufig Schwierigkeiten -mit Vorlagen, da das Programm oft neue Vorlagen definierte, wenn ich nur etwas ändern wollte. I -nsgesamt ist OpenOffice.org sehr sinnvoll und logisch aufgebaut, wenn man nicht ausschließlich -versucht es mit MS-Office zu vergleichen. Insbesondere Stylist und Navigator nutzen wir ständig. -Vor allem zu Studienzeiten war auch der Formeleditor, z.B. für Physikberichte sehr wichtig. -Wir begannen mit StarOffice, weil es bei Linux direkt dabei war und von den damaligen Angeboten -am Besten funktionierte. Zwischendurch haben wir immer mal wieder andere Programme ausprobiert, a -ber heutzutage ist OpenOffice.org unter Linux mit Sicherheit Nr. 1. -</p><p> -Zeitenweise waren die Möglichkeiten wichtig Dokumente in anderen Sprachen zu erstellen, -da z.B. Berichte im Auslandsstudium auf dem eigenen auf deutsch eingestellten Rechner -in englisch verfasst wurden. Wie wohl alle Linuxanwender sind natürlich auch wir Open Source Fans -und bevorzugen, wenn möglich Open Source Anwendungen. Manche Punkte sind gut, -weil es sie gibt und weil sie mal noch nützlich sein könnten, waren jedoch ursprünglich nicht entscheidend. -Dazu gehört Sicherheit, die Kompabilität unterschiedlicher Versionen und Angebote, wie die gepackte CD des Projekts. -</p><p> -Ein wichtiger Entscheidungsgrund war, dass OpenOffice.org kostenlos ist. Denn gerade unter Studierenden -sind aus Kostengründen sonst Raubkopien sehr verbreitet. Für uns als Informatiker, die mit ihrem -Beruf später Geld verdienen wollten, waren Raubkopien nie eine Alternative. Natürlich sparen -wir inzwischen geschäftlich ebenfalls Lizenzkosten. Wie viel wir sparen kann ich schlecht sagen, -da wir uns nie mit den Kosten für MS-Office oder ähnliches beschäftigt haben. -</p><p> -Die Onlinehilfe von OpenOffice.org hat, wie die meisten Hilfesysteme die Schwierigkeit, -dass sie erst dann nützlich ist, wenn man sich in die Fachsprache eingelernt hat. -Manchmal ist sie auch ein wenig dürftig, insbesondere was Beispiele angeht. -Daher nutzen wir vor allem die deutsche Mailingliste und lesen fleißig mit. -Weitere Hilfen verwenden wir eher selten, da ein Großteil weiterer Dokumentationen -sich eher auf die ersten Schritte mit OpenOffice.org bezieht. -</p><p> -Wir empfehlen OpenOffice.org allen Gesprächspartnern, Kunden Geschäftspartner, -Freunde usw. Schwierig ist zur Zeit, dass auf den meisten Rechnern eine kleine -MS-Officeversion vorinstalliert ist, daher wird oft diese benutzt. OpenOffice.org -verwenden vor allem diejenigen, denen wir bei der Installation ihres Rechners geholfen haben. -Da wir mit OpenOffice.org sehr zufrieden sind haben wir die deutschsprachigen -Seiten auch auf unserer Homepage verlinkt: -<a href="http://www.miradlo.de/de/imprint.html">www.miradlo.de</a> -</p> +<h4>miradlo - Wir über uns</h4> +<a href="http://www.miradlo.de/">miradlo</a> ist eine Idee von Roland Baldenhofer und Ute Hauth. Wir sind beide Diplom-Informatiker (FH) und hatten die Idee, Kunstgewerbe und Informatik zu verbinden.<br> +Seit November 2004 ist unser Geschäft, in dem wir vor allem unterschiedlichste Wand- und Tischuhren in außergewöhnlichem Design herstellen und anbieten, geöffnet. Unser Onlineshop für Kunstgewerbeprodukte wird im Frühjahr 2005 starten. +Wir führen ausschließlich Unikate. Manchmal verwenden wir fertige Gegenstände, in die wir zugekaufte Uhrwerke einbauen, z.B. Plüschtiere, oder wir stellen die Gehäuse selbst her, z.B. aus Wachs. Uhren bauen wir, weil es Spaß macht, weil wir es können, weil es kein vergleichbares Angebot gibt und um zu lernen, womit Kleinunternehmer täglich umgehen. <br> +Gleichzeitig arbeiten wir an Informatikdienstleistungen. Unser Ziel sind Schulungen, angepasste Software für Kleinunternehmer und Privatanwender sowie Webdesign. Bislang unterrichten wir Informatik an bestehenden Schulen, z.B. im kommenden Semester an der VHS Konstanz. Im Vortrag „Linux statt Windows?“ und in den Kursen „Linux für Ein- bzw. für Umsteiger“ ist OpenOffice.org ein wichtiges Thema: Wie schreibt man mit OpenOffice.org Briefe, erstellt Tabellen, Präsentationen und Zeichnungen? Weitere Schulungen sind auf Anfrage jederzeit möglich.<br> +<h4>Unsere OpenOffice.org-Geschichte</h4> +Wir fingen mit StarOffice unter Suse Linux etwa 1999 an, die Linuxdistribution lieferte StarOffice direkt mit. Seit etwa drei Jahren arbeiten wir mit OpenOffice.org ebenfalls mit der jeweiligen Version, die von Suse mitgeliefert wurde. Wir setzen OpenOffice.org fast ausschließlich unter Linux ein, da wir, wenn wir die Wahl haben, nur Linux verwenden. An der FH, beim Auslandsstudium und bei Arbeitgebern wurde meistens Windows und somit die Microsoft Office-Palette benutzt. Eine Ausnahme waren die Linuxrechner an der FH, dort wird seit etwa 2002 Openoffice.org eingesetzt. Daher war die Betriebssystemunabhängigkeit für uns nicht so wichtig.<br> +<h4>Diplomarbeit mit OpenOffice.org</h4> +Für alle anfallenden Privat- und Studiendokumente nutzten wir anfangs StarOffice und später OpenOffice.org. Da in Firmen Windows führend ist, begann ich meine Diplomarbeit auf Word zu schreiben, um sowohl im Unternehmen als auch zu Hause daran arbeiten zu können. Auf meinem Privatrechner nutzte ich daher cxoffice, um mit Word auf Linux arbeiten zu können. Als die Diplomarbeit umfangreicher wurde (über 30 Seiten) und Grafiken dazu kamen, gab es zunehmend Schwierigkeiten mit Word. Da sich Vorlagen noch nicht vernünftig konvertieren lassen, versuchte ich noch einige Wochen bei Word zu bleiben, doch dann gab ich auf.<br> +Ich investierte einen Tag, erstellte alle Vorlagen sowie das Layout im OpenOffice.org Writer neu und fügte alle Texte und Grafiken ein. Dokumente und Dokumentteile, die aus Word kamen, öffnete ich zunächst im Writer oder sogar in kWrite, um alle Formatierungen aus Word zu entfernen, und kopierte sie dann in die Diplomarbeit. Meine Diplomarbeit mit dem Thema „Einführung von systematischem Requirements Engineering in der Abwicklung von Kundenprojekten“ hatte in der Endfassung 217 Seiten, neun Verzeichnisse, 130 Kapitel, 31 Tabellen, 64 Grafiken, 196 Fußnoten und etwa 250 Querverweise. Hinzu kamen Kopf- und Fußzeilen, die sich mit den entsprechenden Kapiteln und Unterkapiteln veränderten. Die Endversion des Writerdokuments hatte dennoch nur 267 kB, dank verknüpfter und nicht eingebetteter Grafiken. Diese Größe erleichterte die Datensicherung der 2045 Versionen des Dokuments sehr. Durch die PDF-Funktion war es problemlos möglich, die Korrekturfassungen für die Betreuer im Unternehmen auszudrucken oder ihnen auch mal die elektronische Version zur Verfügung zu stellen. Die Endgröße der PDF-Fassung hatte 4,5 MB, die letzten Fassungen verschickte ich daher nur noch selten. Doch die letzte Fassung, die in einer Druckerei gedruckt und gebunden wurde, übermittelte ich nach Ankündigung auch per Mail. Nach der Umstellung auf OpenOffice.org hatte ich nur noch wenige technische Probleme mit dem Dokument. Klar, an der ein oder anderen Stelle wäre es schön gewesen, wenn etwas noch einfacher oder schneller machbar gewesen wäre. Beispielsweise, dass ich für Querverweise immer erst Überschriften als Referenz definieren musste, war lästig. Unterm Strich ließen sich jedoch alle auftauchenden Schwierigkeiten recht schnell lösen bzw. umgehen.<br> +<h4>OpenOffice.org im Unternehmen</h4> +Seit unserer Geschäftseröffnung 2004 setzen wir OpenOffice.org auch dort ein. Bisher gab es keine Probleme bei der Zusammenarbeit mit anderen Linuxprogrammen wie z.B. KMail. Wir haben OpenOffice.org auf Linux zur Zeit auf beiden Rechnern installiert, die wir regelmäßig nutzen. Insgesamt arbeiten bis zu sechs Personen mit OpenOffice.org, dabei gab es bislang noch keine Probleme, da wir grundsätzlich Vorlagen benutzen. So müssen diejenigen, die weniger Erfahrung haben, nur wenig selbst tun, was sich von anderen Textverarbeitungsprogrammen unterscheidet. Daher war auch keine Schulung nötig, da OpenOffice.org bei dieser Nutzung selbsterklärend ist. Draw, Calc und Impress verwenden wir (Roland und Ute) nur selbst, unsere Mitarbeiter arbeiten ausschließlich mit dem Writer. Wir nutzen geschäftlich vor allem Writer, Calc und Draw, seltener brauchen wir Impress.<br> +Um anderen Daten zu schicken verwenden wir PDF. Die Dokumente aus MS-Office, die wir bekommen, müssen meist nur gelesen werden, das ist ja problemlos möglich. Wenn wir Dokumente weiter bearbeiten müssen, dann konvertieren wir nach OpenOffice.org und verschicken möglichst wieder als PDF. Bisher war es nur selten nötig, Dokumente mehrfach von MS-Office nach OpenOffice.org und wieder zurück zu bearbeiten. Denn da bleibt bei Formatierungen noch der ein oder andere Wunsch offen. Sonst fehlt mir persönlich zur Zeit eine Möglichkeit in Calc. Ich möchte in einer Tabelle, die sowohl Daten als auch Grafiken pro Datenzeile enthält, gern die Grafiken fest mit dem jeweiligen Datensatz verknüpfen, um sie sortieren zu können, das geht standardmäßig jedoch nicht. Bei längeren Textdokumenten wünsche ich mir noch eine Grammatikprüfung, ähnlich der in Word. Da OpenOffice.org insgesamt jedoch deutlich stabiler ist und mehr Möglichkeiten bietet als Word, würde ich ganz sicher nicht tauschen.<br> +<h4>Kommentare zu OpenOffice.org</h4> +Die meisten Möglichkeiten von OpenOffice.org haben wir irgendwann schon einmal gebraucht und verwendet, bisher mit Ausnahme der Datenbankanbindung und der Globaldokumente. Da OpenOffice.org, wie oben beschrieben, auch bei großen Dokumenten noch völlig stabil ist, gab es bislang keinen Grund Globaldokumente einzusetzen. Datenbanken stehen jedoch auf der Liste dessen, was wir sicherlich in naher Zukunft ebenfalls einsetzen werden.<br> +Für uns ist PDF-Funktion essenziell. Klasse finde ich, dass OpenOffice.org im Gegensatz zu MS-Office „nicht versucht selbst zu denken“. Bei Word XP z.B. hatte ich häufig Schwierigkeiten mit Vorlagen, da das Programm oft neue Vorlagen definierte, wenn ich nur etwas ändern wollte. Insgesamt ist OpenOffice.org sehr sinnvoll und logisch aufgebaut, wenn man nicht ausschließlich versucht es mit MS-Office zu vergleichen. Insbesondere Stylist und Navigator nutzen wir ständig. Vor allem zu Studienzeiten war auch der Formeleditor, z.B. für Physikberichte, sehr wichtig.<br> +Wir begannen mit StarOffice, weil es bei Linux direkt dabei war und von den damaligen Angeboten am besten funktionierte. Zwischendurch haben wir immer mal wieder andere Programme ausprobiert, aber heutzutage ist OpenOffice.org unter Linux mit Sicherheit Nr. 1. Zeitenweise waren die Möglichkeiten wichtig, Dokumente in anderen Sprachen zu erstellen, da z.B. Berichte im Auslandsstudium auf dem eigenen auf deutsch eingestellten Rechner in englisch verfasst wurden. Wie wohl alle Linuxanwender sind natürlich auch wir Open Source-Fans und bevorzugen, wenn möglich, Open Source-Anwendungen. Manche Merkmale sind gut, weil es sie gibt und weil sie mal noch nützlich sein könnten, sie waren jedoch ursprünglich nicht entscheidend. Dazu gehört die Sicherheit, die Kompatibilität unterschiedlicher Versionen und Angebote wie die gepackte CD des Projekts.<br> +Ein wichtiger Entscheidungsgrund war, dass OpenOffice.org kostenlos ist. Denn gerade unter Studierenden sind aus Kostengründen sonst Raubkopien sehr verbreitet. Für uns als Informatiker, die mit ihrem Beruf später Geld verdienen, waren Raubkopien nie eine Alternative. Natürlich sparen wir inzwischen geschäftlich ebenfalls Lizenzkosten. Wie viel wir sparen, kann ich schlecht sagen, da wir uns nie mit den Kosten für MS-Office oder Ähnlichem beschäftigt haben.<br> +Die Onlinehilfe von OpenOffice.org hat, wie die meisten Hilfesysteme, die Schwierigkeit, dass sie erst dann nützlich ist, wenn man sich in die Fachsprache eingelernt hat. Manchmal ist sie auch ein wenig dürftig, insbesondere was Beispiele angeht. Daher nutzen wir vor allem die deutsche Mailingliste und lesen fleißig mit. Weitere Hilfen verwenden wir eher selten, da ein Großteil weiterer Dokumentationen sich eher auf die ersten Schritte mit OpenOffice.org bezieht. +Wir empfehlen OpenOffice.org allen Gesprächspartnern, seien es Kunden, Geschäftspartner, Freunde oder Bekannte. Schwierig ist zur Zeit, dass auf den meisten Rechnern eine kleine MS Office-Version vorinstalliert ist, daher wird oft diese benutzt. OpenOffice.org verwenden vor allem diejenigen, denen wir bei der Installation ihres Rechners geholfen haben. +Da wir mit OpenOffice.org sehr zufrieden sind, haben wir die deutschsprachigen Seiten auch auf unserer Homepage verlinkt: <A href="http://www.miradlo.de/de/imprint.html">http://www.miradlo.de/de/imprint.html</A> + <br /> --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
