On Sat, 26 Jul 2003 13:02:53 +0200
Florian Weimer <[EMAIL PROTECTED]> wrote:

> >> Die USA h�tten gerne das Heft in der Hand, aber dies scheint
> >> �berwiegend doch nicht der Fall zu sein.
> 
> > Und wir sollten beten, da� die USA es nicht schaffen.
> 
> Das ist doch Bl�dsinn.
> Man mag diesen Angriffskrieg verurteilen und sich in dem Eintreten
> d�sterer Prophezeiungen sonnen, aber im Interesse der Iraker kann man
> nur hoffen, da� die Vereinigten Staaten gelingt, einer zur Stabilit�t
> f�hrende L�sung den Weg zu bereiten.

Ich hoffe ganzen Herzens, dass die USA keinen Erfolg haben! Denn eine von den USA 
gewaltsam durchgesetzte "Stablit�t" im Irak kann aktuell nur mindestens ebenso brutal 
sein, wie es die Stabilit�t Saddam Husseins war. Aus dem einfachen Grund: die 
M�rderInnen der US-Army und ihre politischen Ziele sind und waren im Irak �hnlich 
unerw�nscht, wie Saddam Hussein. - Mit einem enormen Unterschied: Gegen Hussein 
bestand die Chance, erfolgreich zu opponieren. Die USA hingegen sind derma�en 
�berm�chtig, ihnen kann selbst mit extremen Mitteln nur begrenzt Schaden zugef�gt 
werden.
   Verzweifelung und Ohnmacht sind keine Grundlage f�r eine bessere Gesellschaft. 
Entsprechend sch�ren die USA immer mehr Hass. Stabilit�t l�sst sich auf dieser 
Grundlage nicht erreichen.

Und das beziehe ich nicht nur auf den Irak. Die USA haben mit ihrem Massemord an 
irakischen Menschen und mit ihrer durch Atombomben abgesicherten Ignoranz gegen�ber 
jeder Kritik diesen Planeten gef�hrdet, wie dieser Planet seit Ende des Kalten Kriegs 
nicht mehr gef�hrdet war.
   Eines ist millionen Menschen klar: Dem terroristischen und massenm�rderischen 
Regime in Washington muss Einhalt geboten werden. - Aber wie? - Ich bin nicht sehr 
optimistisch, dass diese "Wie?"-Frage immer in meinem Sinne beantwortet wird.


> Hauptsache es kehrt einmal Ruhe ein.

Totenstille. Das ist die Ruhe, die die USA verbreiten.


Holger

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