Hallo Liste,

Friday, January 30, 2004, 1:12:14 AM, Florian Laws wrote:

...
>> Offensichtlich scheint Musik vielen nicht mehr so wichtig zu sein wie in
>> den 70ern oder 80ern.

> Oder: Es gibt keinen Weg, an SMS, Handy, Ausgehen auch umsonst zu kommen.
> Deswegen praktizieren es die Leute eben bei Musik und Filmen, denn da
> k�nnen sie umsonst daran kommen.

Vielleicht ist das "Oder" aber auch ein "Und". Der DVD-Markt z.B.
explodierte in den letzten Jahren und feiert ein Rekordjahr nach dem
anderen. Trotz DeCSS und Co, trotz Tauschboersen:

 http://www.heise.de/newsticker/meldung/39822

 
Auch an den Kinokassen gab es bis 2002 [1] keine "massiven Verluste"
(auch wenn die Industrie gern ruecklauefige Zuschauerzahlen beklagt),
sondern ein beachtliches Wachstum (inzwischen stagniert die Entwick-
lung, bzw. ist ruecklauefig):

 http://www.obs.coe.int/about/oea/pr/mif2003.html.de
 http://www.berlin.de/senwiarbfrau/kurzinfos/kino.html


MfG
 Olaf

[1] 2003 gab es wohl einen Einbruch. Eigentlich bin ich aber eher
ueber das Wachstum in den Vorjahren ueberrascht:

--snip--
<http://www.programmkino.de/Cannes-Abschlussbericht/Venedig-Elwardt/Munchen2003/Schleyer/Verleiherpreise/Filmkanon/FAZ/faz.html>

[..] Wenn aber die Gro�en der Branche selbst in gl�nzenden Kinojahren nur
schlecht oder gar nicht mehr �ber die Runden kommen, was wird dann
erst in den kommenden Monaten passieren, da sich abzeichnet, da� die
Besucherzahlen 2003 wieder auf das Niveau von Ende der neunziger Jahre
zur�ckfallen werden? Am Dienstag diagnostizierte die Berliner
Filmf�rderungsanstalt ein Minus von 11,3 Prozent bis zur Jahresmitte.
Und im Juli ist der Publikumszulauf noch st�rker gesunken. Zu den
strukturellen Schwierigkeiten der Branche kommen jetzt konjunkturelle
Sorgen hinzu. [..]

--snip--


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