On Thu, Jan 29, 2004 at 03:08:30PM +0100, Joerg-Olaf Schaefers wrote:
> 
> >> Das passiert doch bereits. Oder was glaubst Du, warum die Verk�ufe von CDs
> >> r�ckl�ufig sind? Doch nicht wegen des Esels, sondern weil schlicht keine 
> >> CDs mit Abspielgarantie mehr angeboten werden.
> 
> > Sorry, aber hier verwechselst Du Ursache und Wirkung.
> > Die Plattenindustrie hat mit CD-Kopierschutz erst angefangen nachdem
> > (und weil!) mp3 und Napster das Kopieren von Musik vom
> > Massenph�nomen gemacht hat.
> 
> Das ist unsinnig. UN-CDs sind ein denkbar ungeeignetes Mittel "im
> Kampf gegen Tauschboersen". Fuer die Verbreitung in einer Tausch-
> boerse ist es traditionell ausreichend, wenn _eine_ erfolgreiche Ko-
> pie erstellt werden kann. Und das schaffen engagierte "Copyrightter-
> roristen" regelmaessig einige Wochen bevor eine CD ueberhaupt in den
> Handel gelangt.

Stimmt, CD-R hatte ich oben vergessen.

[...]
> Welchen "Wert" haben diese Erzeugnisse? Einen hoeheren, als das un-
> mittelbaren Konkurrenzprodukte vom Burgerbrater, eine Kinokarte oder
> die Leihgebuehr fuer die Videothek? Eine hoehere Halbwertszeit als
> 40 an einem langweiligen Schulvormittag getippte Kurzmitteilungen?
> Warum soll ich dieses Produkt kaufen, wenn "Superstars" wie Daniel
> K. ohnehin dauerpraesent sind [2], ob man will oder nicht?

Warum werden in der Kopierschutz-Diskussion eigentlich immer die
grossen b�sen Majors mit ihrem musikalischen Fastfood angef�hrt?

Zwischen den Bands (und ihren Mikro-Labels), die dermassen undergroundig
sind, dass man gar keine Wahl hat, als ihre Platten zu kaufen, weil
man sie im P2P-Netz of the day �berhaupt nicht findet, auf der einen
und den grossen b�sen Majors auf der anderen Seite, gibt es einen ganzen
Haufen von ich nenne sie mal "mittelst�ndischen" Plattenlabels, denen
die ganze Kopiererei ebenfalls empfindliche Einbussen zuf�gt.

Gr��e,

Florian

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