* Wolfgang Wiese:

>  > 2/ Filter generieren normalerweise mehr Aufwand im Personal und
>  > das wird nicht dokumentiert oder eingerechnet.

> Ok, mal Rechnen:
>
> 1. Sich in den Gateway-Server einloggen.
>     ssh rechnername
> 2. vi mit der Datei f�r Sperrungen aufrufen
> 3. In die betreffende Zeile gehen (Meist mit Shift -G) und dort
>     eine IP-Adresse eintragen.
> 4. vi schlie�en.
>
>
> Wenn es hochkommt und ein Telefongespr�ch dazwischenkommt, 5 Minuten?

Ich habe einen auf diese Weise erstellten Filter �bernommen. Es hat
Jahre gedauert, Karteileichen zu entfernen, die Filter f�r den
eingesetzten Router zu optimieren und die Eintr�ge zu dokumentieren.
W�hrend dieser Zeit kamen allerdings auch ein paar tausend einzelne
Regeln hinzu, was das ganze verz�gerte. Insgesamt sind wir jetzt bei
knapp 12.000 Einzelregeln (die allerdings teilweise en bloc
eingerichtet wurden).

Es gibt skalierende L�sungen, die auf die f�nf Minuten pro Ausnahme
kommen -- falls die Anfragenden bereits genau wissen, was sie
brauchen. Allerdings mu� man sich daf�r etwas mehr Gedanken machen.
Alle Ans�tze, die auf einem Texteditor beruhen, erfordern entweder
eiserne Disziplin, oder sie werden ebenso wie Deiner fr�her oder
sp�ter im Chaos enden.

Eine Selbstverwaltung der Filter durch die Nutzer/Netzbeauftragten ist
m.E. nicht realistisch, zumindest nicht als Voreinstellung. F�r die,
die eh selbst was machen, kann man nat�rlich den vorgelagerten Filter
aufheben. Der Rest braucht einfach die Beratung, und wenn man eh die
Anlaufstelle f�r kompromittierte Rechner ist, dr�ngt man die Beratung
den Leuten lieber ein bi�chen auf.

Mir geht es hier nat�rlich um Filter f�r IP-Dienste (und nicht Filter
f�r einzelne Hosts). Eine Whitelist f�r WWW k�nnte man auf diese Weise
allerdings auch pflegen.

> F�r die Wahl eines Studienplatzes gibt es wohl wichtigere Faktoren als
> nur die Tatsache, wie sehr die Leute an der jeweiligen Universit�t
> auf die von dir unterschriebene Benutzerordnung achten.

Och, ich glaube schon, da� ich fettes Internet schon rumspricht,
zumindest vor Ort. Allerdings verliert das ganze mit der weiten
Verf�gbarkeit von kosteng�nstigen DSL-Anschl�ssen doch weitestgehend
seine Attraktivit�t. Was bleibt, ist wahrscheinlich die gef�hlte
Anonymit�t.

-- 
Current mail filters: many dial-up/DSL/cable modem hosts, and the
following domains: bigpond.com, di-ve.com, fuorissimo.com, hotmail.com,
jumpy.it, libero.it, netscape.net, postino.it, simplesnet.pt, spymac.com,
tiscali.co.uk, tiscali.cz, tiscali.it, voila.fr, yahoo.com.

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