* Markus Raab schrieb am 21.Aug.2003:

> Es gibt Viren, aber dank vorz�glicher Benutzer/Administratortrennung (+ andere
> Gr�nde) ist es kein Problem. Folgendes solltest du beachten:
> 
> - nur vertrauensw�rdige Pakete installieren (checksummen ben�tzen,...)
> - nie als root arbeiten, immer nur f�r bestimmte Aktionen sudo o.�. verwenden
> - immer schon updaten (ptrace,...)

Punkt 1 und 3 kann man auch bei Windows beachten. Wenn man das
macht, ist auch da die Vierengefahr weitaus geringer. Aber die
Anwender machen es halt nicht. Das Linuxanwender es h�ufiger machen,
hat damit zu tun, da� bislang DAU Normalanwender noch nicht
besonders h�ufig Linux anwendet, Freaks und wirklich Professionelle
Leute hingegen schon. Aber das �ndert sich. Auch zu Linux kommen
immer mehr Leute, die sich nicht daf�r interessieren, wie ein
Rechner aufgebaut ist oder softwarem��ig l�uft.

> Punkt 1 und 3 ist fast �berhaupt nicht bedenklich, da Debian das fast
> vollst�ndig f�r dich abnimmt (Bugs fixen + sicherstellen, dass Pakete nicht mit
> Viren infiziert sind). Punkt 2 sollte kein Problem sein.

Wo ist der Unterschied, ob ich vor jedem Programm, da� ich aufrufe
ein sudo setze, oder ob ich mich an einer Konsole als root anmelde
und dort meine root-Befehle abgebe? Nat�rlich nur die, und nat�rlich
nur, wenn kein anderer physikalischen Zugang zum Rechner hat?

> Wenn du diese Punkte beachtest, ist es fast unm�glich einen Virus einzufangen,
> dass hat folgende Gr�nde:
> 
> - Der Virus hat gar nicht das Recht irgendwelche Dateien zu �ndern (da user
> keine globalen Programme modifizieren k�nnen)

Aber er kann eigene Dateien ver�ndern. Und zu ver�ndern bringt doch
viel mehr Schaden.

> - Das ELF Format kann nicht so leicht f�r Viren verwendet werden. [0]
> - Selbst als Root hat er nicht so einfache M�glichkeiten sich zu verbreiten, da:
>   + verschiedenste Software auf jeden PC verwendet wird (dadurch kann man nicht
> einfach auf Verdacht auf andere PCs Exploits verwenden)
>   + man hat Probleme den Virus an ein Kontaktbuch zu verschicken (da kde, gnome,
> ldap, sql usw. anders anzusprechen sind)

Jetzt legest Du einen eindeutigen Nachteil als Vorteil aus.
Nat�rlich ist es ein Vorteil in Punkto Viren, da� alle m�glichen
Probgramme andere Adressb�cher haben, aber im Alltagleben ist es ein
eindeutiger Nachteil. Es ist erstrebenswert, das zu
vereinheitlichen, auch wenn dadurch die Virengefahr w�chst.

> Weitere Probleme sind:
> - dynamisch gelinkt funktioniert er fast nirgends (libc, ...)
> - statisch gelinkt ist er riesengro�

Wieso das? Wieso gelinkt? Ein kleines Assamblerprogramm reicht doch
vollkommen.

> - geht nur auf eine Plattform (Linux rennt ja nicht nur auf i386)
> 
> + unendlich viele andere Gr�nde, vorallem aber:
> 
> Es ist den meisten Linuxusern Security *nicht* egal, den Windowsusern eher
> schon.

Ja, das ist der Unterschied, aber er niviliert sich recht schnell.


Bernd


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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