Am Samstag, 6. September 2003, 00:42 schrieb Miriam Winterling:
> Hi Wolfgang.
>
> On Fri, 05 Sep 2003 21:30:15 +0200
>
> Wolfgang Jeltsch <[EMAIL PROTECTED]> wrote:
> > > > Genau, fehlendes Rechtsempfinden sehe ich als ein Riesenproblem
> > > > unserer heutigen Zeit an. Heutzutage lebt man i.d.R. nach dem
> > > > Grundsatz: "Ich mache nicht, was erlaubt ist, sondern was mir n�tzt."
> > > > Purer Egoismus. (Man sollte sich mal �berlegen, wie man reagiert, wenn
> > > > man selbst der Gesch�digte des Egoismus' anderer ist.) Problematisch
> > > > ist, dass man es selbst in der �lteren Generation mit dem Recht schon
> > > > nicht mehr sehr genau nimmt. Die J�ngeren haben das Rechtsempfinden
> > > > dann schon weitestgehend verloren.
> > >
> > > Ich bezweifle �u�erst stark, da� es jemals anders war.
> >
> > Vom Prinzip her war das wohl schon immer (bzw. seit dem S�ndenfall) so,
> > allerdings hatte man fr�her noch ein ausgepr�gteres Moralempfinden,
> > wenngleich dieses sicher oft nur aus kultureller Pr�gung u.�. und nicht
> > aus wirklichen Grundlagen resultierte.

> [...]

> Ich sehe keinen Sinn darin etwas zu idealisieren, vor allem ein
> "Moralempfinden".

Das wollte ich mit mit dem obigen mit "wenngleich" beginnenden Nebensatz 
sagen.

> [...]

> Nach einem neuen Rechtsempfinden zu rufen l�st nicht das Problem. Ein
> L�sungsansatz liegt eher in einer Neubewertung von pers�nlichen Zielen,
> Werten. Das kommt auch wieder, aber es dauert seine Zeit.

Ich verstehe nicht genau, was du meinst. K�nntest du das mal genauer erkl�ren?

> MfG
>      Miriam

Viele Gr��e
Wolfgang

P.S.: Entschuldigt bitte, dass ich wieder alles auf sch�ne 78 Zeichen pro 
Zeile max. umformatiert habe!


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