Hallo Marcus,

da Du es ja kurz magst, hier der Extrakt:

WENN denn alles so leicht ginge, wie Du und Michael es hier plötzlich 
darstellen, hätten wir längst eine blühende deutsche Community und es hätte in 
den letzten Jahren nie Probleme gegeben.

Die Wahrheit ist die Dinge sind x-fach diskutiert worden und immer wurde von 
Apache auf Regeln verwiesen die dies oder jenes nicht zulassen.
Und bei "dies oder jenes" geht es eben nicht um den reinen Entwicklungsprozess 
(Programmierung), denn der läuft imho gut und den haben die Entwickler im Griff.

Es geht um viele andere Dinge die im Wesentlichen alle das Thema 
Öffentlichkeitsarbeit tangieren und wer dabei was tun und was sagen darf _im 
Namen des Projekts_.

Und wenn es Regeln gibt, dann wollte man trotzdem pragmatisch sein und nach 
Lösungen suchen, z.B. in Fragen der lokalen Organisation der Community. Das 
aber ist seit Jahren nicht der Fall. (Beispiele nenne ich gerne auf Nachfrage)

> From: Marcus [mailto:[email protected]] 
> Sent: Saturday, October 28, 2017 12:09 AM

> Naja, aber wir sind hier alle privat und einzelnd unterwegs.
> Wir haben keinen Vorstand oder tada, Pressesprecher. Wir können gerne 
> versuchen, einen in unserer Mitte zu finden. Aber ansonsten 
> werden das 
> einzelne Personen übernehmen (müssen).

Es ist bisher von Apache stets verneint worden das lokale Communities, z.B. die 
Deutsche lokale Pressearbeit betreiben können. Das ist Streitthema seit Jahren 
bzw. es ist kein Streitthema insofern Apache seit Jahren sagt es geht nicht 
weil es den Regeln widerspricht.

Ich kann an der Stelle ganz konkret werden, weil ich persönlich das Ganze auf 
der internationalen dev, schon vor Jahren durchdiskutieret habe:
-Apache sieht es einzig als legitim an, das wir als lokale Community 
Pressemeldungen veröffentlichen dürfen wenn diese vorher in englisch zentral 
eingereicht, dann übersetzt und genehmigt werden.

und das ist zu unflexibel für vernünftige Pressearbeit. Es braucht 
Verantwortliche (Presesprecher etc.) die  von der Community und Apache 
ausgesucht, bestätigt und hinsichtlich ihrer Aussagen quasi gebrieft sind, 
damit sie nur das sagen tun was die Community als gemeinsamen Konsenz ansieht.
Darüber hinaus brauchen diese Leute aber Handlungsfreiheit, z.B. um in 
Deutschland Interviews zu geben ohne vorher den Inhalt anbsprechen zu müssen 
oder z.B. um als de-Community auf aktuelle Ereignisse zu reagieren.

Wäre ich Pressesprecher, so hätte ich z.B. zu der Entwicklung bei LIMUX 
Stellung bezogen, ähnlich wie ich es hier nur privat tue (login nötig):
https://www.xing.com/communities/posts/limux-vor-dem-aus-1012677565

Gute Pressearbeit ist vor allem Kür und kein Pflichtprogramm. Wenn ich LO um 
eines beneide dann um ihre Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und zwar nicht um den 
Teil der das Produkt schönredet sondern um den Teil der Anwender, Helfer und 
Sponsoren aktiviert und das Projekjt stärkt und öffentlich sichtbar macht.


Und selbstverständlich gibt es hier auch 'Vorstände' bzw. eine Struktur, das 
ist die Struktur von Apache in die die einzelnen Projekte eingebettet sind und 
die von dort gesetzten Regeln. Ebenso ist das PMC ein Teil dieser Struktur. 
Diese Struktur ist auch absolut notwendig weil eine Stiftung wie die ASF 
gesetzlichen Bestimmungen unterliegt (die ich für die USA nicht im Detail 
kenne).

An dieser Struktur habe ich auch nichts zu kritisieren, allein geht es darum 
das wir (AOO) uns endlich als Teil davon verstehen insofern wir auch Einfluss 
auf Struktur/Regeln nehmen so wie das letztlich alle tun, denn das die Struktur 
da ist ist das Ergebnis der Arbeit aller Beteiligten über Jahre (einiges ist 
gesetzlich zwingend aber einiges auch von der ASF und/oder Community 
gestaltbar).

> Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Du viel und gerne 
> diskutierst 
> bzw. diskutieren willst. Da ist es zumindest für mich immer 
> anstrengend, 
> dass alles zu verfolgen. ;-)

*Vielleicht liegt das daran das ich nicht frontal das durchsetzen mag was ich 
will und erst danach schaue ob das andere stört. Das hat für mich etwas mit 
Respekt den anderen Mitgliedern der Community zu tun und es ist teils auch eine 
Effiziensfrage.*

Nee, ich mache das auch nicht immer, aber ich wäge ab, denn selbstverständlich 
wird auch in meritokratischen Projekten gevotet (also Demokratie geübt) und 
abstimmen kann man auch in einer Diskussion, das Abstimmungsergebnis ist dann 
der Diskussionskonsenz.

> Wenn Du etwas auf den de-Seiten ändern willst, musst Du nicht auf der 
> großen dev-Liste nachfragen. 

Vielleicht diskutieren wir sachlich, denn mein Anliegen war doch klar erkennbar 
und ich hatte in meiner Antwort an Mathias das Wort "_größere_ " unterstrichen 
und aber nichts weiter geschrieben, weil ich nicht belehrend auftreten wollte.

> WTF? Rechtlichen Beistand? Bezahlen?
> Hier komme ich nicht mehr mit.

Du forderst mich auf Initiative zu ergreifen z.B. im Vorgehen gegen Webseiten 
die Nutzer täuschen.

Um das zu tun muss ich als Erstes die Webseiten anschreiben und sie bitten ihr 
Tun zu unterlassen. Weil ihr Tun aber ihr Geschäftmodell ist, werden die darauf 
nicht eingehen.

Also muss ich danach, genau wie Michael schrieb, die Rechtsituation prüfen und 
dann entsprechend handeln und dazu brauche ich Rechtsbeistand. Das ist doch nun 
nichts Außergewöhnliches.


(Um der Frage vorzubeugen: es scheint mir (wenn ich Michael richtig verstehe) 
eine Frage des anwaltlichen Standesrechts, das sich eigentlich kein Anwalt der 
Community-Mitglied ist darauf einlassen kann, uns ohne Vergütung offiziell zu 
vertreten, deshalb die Frage "Bezahlung".)



Gruß
Jörg


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