Hallo,
#Community - Wie arbeiten wir?
auch wenn bereits vieles gutes und wichtiges dazu gesagt wurde und der Thread wohl schon "geschlossen" ist, hier noch ein paar Gedanken zu diesen Fragen von mir.
Wie wollen wir in Zukunft unsere Entscheidungen treffen? M�ssen notfalls f�r Abstimmungen Modalit�ten neu gefunden werden, welche sicherstellen das wenn es zur Abstimmung kommt das Ergebnis dieser auch von allen aktzeptiert wird?
Ich hatte es bereits an anderer Stelle angedeutet, wir alle treffen tagt�glich Entscheidungen f�r das Projekt, in der Regel gest�tzt durch die Meinungen, die sich in der Mailingliste aufnehmen lassen. Einstimmige Entscheidungen wird es nie geben, deswegen sind wir immer darauf angewiesen, dass sich jeder Einzelne an ein Abstimmungsergebnis h�lt bzw. dass ein Abstimmungsergebnis mit dem richtigen Feingef�hl "interpretiert" wird.
Aktuelles Beispiel: Wenn man es genau nimmt, hat die "Abstimmung" �ber das Einrichten einer weiteren Mailingliste folgendes Ergebnis gebracht: 8 Personen waren daf�r, 6 dagegen, 3 waren zum jetzigen Zeitpunkt dagegen, k�nnten es sich f�r einen sp�teren Zeitpunkt aber vorstellen. Bei derzeit ca. 230 eingeschriebenen Personen auf der dev sind das weniger als 8 % "Beteiligung".
Ich habe mit meiner Frage nicht direkt zu einer Abstimmung aufgerufen, wollte mir zun�chst ein grobes Meinungsbild der Mitglieder verschaffen. Mir sagte das Ergebnis: Es gibt keine eindeutige Tendenz, weder daf�r noch dagegen, jedoch die "Nein"-Stimmen waren vehementer. Ich h�tte die Abstimmung "genau" nehmen k�nnen (die Stimmen, die auf sp�ter verwiesen, als "Enthaltungen" werten) und einfach daraus schlie�en k�nnen, dass die Liste eingerichtet werden soll. Habe ich nat�rlich bewusst nicht getan, sondern das Stimmungsbild akzeptiert.
Ich denke, wir m�ssen wieder dahin kommen, dass wir mit der n�tigen Kompromissf�higkeit dem Stimmungsbild der Community zu vertrauen.
Den Gedanken, ein Entscheidungsgremium einzurichten, finde ich insofern nicht verkehrt, als das es in strittigen "moralischen" Entscheidungen hilfreich sein k�nnte. Ansonsten ist es ja meist so, dass kleinere Entscheidungen nicht jeden "interessieren" bzw. man sich keine eigene Meinung zu bestimmten Themen bilden kann.
F�r wichtigere Entscheidungen (beispielsweise die Personen-Wahlen) f�nde ich es tats�chlich gut, wenn wir dort vorher pr�zisere Modalit�ten festlegen w�rden (wie bereits angesprochen: Wer ist �berhaupt wahlberechtigt? Brauchen wir eine Mindestbeteiligung? etc.)
[...]
Wie k�nnen wir das unterschwellige Mi�trauen (welches in den letzten Tagen deutlich wurde) abbauen? Ist es von der Liste unbemerkt zu sehr starken Spannungen gekommen?
Ich denke, diese Spannungen sind nicht wirklich unbemerkt aufgekommen, sie wurden nur lange Zeit verdr�ngt. Ich hoffe, wir sind durch die Aufnahme der Gespr�che in der Lage, diese Spannungen abzubauen und damit auch das Misstrauen, welches in einigen Bereichen / Personen vorherrscht.
Ist in den letzten Monaten sehr viel nicht �ber die Listen gelaufen?
Ich denke, ja, es ist sehr viel nicht �ber die Listen gelaufen, ob es "zu viel" ist, mag ich nicht beurteilen und auch nicht, ob das mal anders war oder sein wird. F�r mich ist jedenfalls klar, dass so viel wie m�glich �ber die Listen laufen muss, dass es aber vieles gibt, was die Listen �berlasten w�rde. Wenn sich beispielsweise eine Arbeitsgruppe auf der Liste zusammenfindet, um die n�chste Cebit zu planen, dann d�rfen durchaus die Fragen nach �bernachtungsm�glichkeiten, technischer Ausstattung, Bem�hungen um Freikarten, etc. au�erhalb der Listen laufen, solange dorthin regelm��ig die aktuellen Infos zusammengefasst gemeldet werden. Wenn gew�nscht wird, auch die Detailfragen auf die Listen zu bringen, dann pl�diere ich erneut f�r eine separate Liste, meinetwegen [EMAIL PROTECTED] oder was auch immer.
N�tzt die Aktivit�t einzelner dem Projekt, bringt es das Projekt voran oder schadet es ihm?
Genau f�r solche Fragen w�re m.E. ein unparteiisches Gremium angemessen. Wir k�nnen niemanden von uns in die Mitte stellen und anprangern und dann auch noch in einer Abstimmung dar�ber entscheiden, ob diese Person dem Projekt schadet. Erfahrungsgem�� �u�ern sich dann vor allen Dingen die vehementen Gegner, die F�rsprecher wollen gegebenenfalls nicht "Partei ergreifen", um nicht selbst in die Schusslinie zu geraten.
Wo liegen die Leitlinien des Projektes / der Co-Leads?
Es gibt wohl nicht *die* Leitlinien, weder f�r das gesamte Projekt, noch f�r die Co-Leads im generellen. Meine pers�nlichen Leitlinien spiegeln sich in der "Es ist Zeit"-Mail wieder.
Gru�,
Jacqueline
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