Hallo Bernhard,

Bernhard Dippold schrieb:

> kann es sein, dass Ihr aneinander vorbei redet?

Aus meiner Sicht ja und nein. Mein Problem ist das ich den Status Quo
des Zusammenlebens der Mitglieder der Community wie er derzeitig ist
akzeptiere, vorbehaltlos akzeptiere und mich unterordne. Jedoch da nun
jeder hier das Recht hat mitzuwirken, will ich dann aber auch meine
Meinung dazu einbringen dürfen wenn es um das "Zusammenleben" geht. Ich
kann akzeptieren wenn meine Vorschläge keine Zustimmung finden sollten,
nur es muß doch möglich sein das wenn eine Mehrheit der
Community-Mitglieder sich für eine Änderung des "Zusammenlebens"
aussprechen würde das es zu anderen Regelungen kommt.
Und falls das unklar ist: ich habe nicht den Willen oder die Illusion
Veränderungen innerhalb eines Zeitraum von Wochen oder Monaten bewirken
zu wollen oder zu können, sondern sehe die langfristige Perspektive
innerhalb der nächsten Jahre.
Mein *Eindruck* ist das mir nicht zugestanden wird das hier Änderungen
mit mehrheitlicher Zustimmung möglich wären, weil es in Communitys
allgemeine Sachen gäbe die nicht änderbar sind, im Extremfall also
selbst dann nicht wenn alle dafür wären. Eine Entwicklung der Community
ist somit ausgeschlossen, wenn schon Veränderung ausgeschlossen ist.

> Ich verstehe Dich, Jörg, so, dass Du prinzipiell eine
> Abstimmung zu den
> wichtigsten Punkten für erforderlich hältst.

Nein, prinzipiell nicht. Es geht zunächst auch nur um die Vorschläge von
Jaqueline. *Ich teile diese, im Wesentlichen.* Und ich glaube sie sind
mehrheitsfähig. Bloß glauben heißt nicht wissen. Und was ich aus der
Liste konkret ersehen kann ist das sich weniger als 10 Beteiligte direkt
dafür ausgesprochen haben. Und eine Abstimmung basierend auf einem
allgemein akzeptierten Verfahren würde Sicherheit in dem Sinne bieten
wie es Hermann benennt "alle müßten sich daran halten". Wenn mehr ihre
Zustimmung in einen post fassen würden wäre mir das lieber, nur das ist
nicht der Fall.
Ich vermag einzusehen das vor einigen Tagen Meinungen kamen, der Verein
müsse sich der Community "unterordnen" schon allein deshalb weil die
Anzahl der Community-Mitglieder wesentlich höher sei als die der
Vereinsmitglieder. Nur der Verein hat ca.40 Mitglieder was dann immer
noch mehr sind als 10 Zustimmungen auf der Liste zum gegenwärtigen
Thema, das ist zweierlei Maß.

> Du, Manfred, findest, dass eine Abstimmung zum jetzigen Zeitpunkt
> kontraproduktiv wäre, da die Beteiligten auf dem Weg sind,
> Kompromisse
> zu finden.

Das verstehe ich. Ich würde im Konkreten meine Bedenken zurückstellen
wenn ich nicht den *Eindruck* hätte das hierbei ganz nebenbei verhindert
werden soll das zukünftig Diskussionen über ein Abstimmungsverfahren
stattfinden.

> Die Diskussion um Abstimmungsmodalitäten hatten wir schon in einem
> anderen Zweig des Threads angesprochen (bezüglich der Wahl
> von CoLeads
> etc.). Dort sind wir bisher noch nicht weiter gekommen (kann ja noch
> kommen...)

Ja bloß wir kommen nicht weiter wenn wir nur theoretisieren. Es kann
doch nicht sein das ich in der allgemeinen Diskussion Zustimmung
bezüglich des Abstimmungsverfahren erhalte, aber wenn es konkret wird
heißte es dann 'Abstimmung, tolle Sache .. aber wirklich durchführen ...
nein eigentlich brauchen wir das nicht ... wir haben uns durchgewurstelt
und werden das weiterhin tun ... und wenn der Karren im Dreck ist egal
... Hauptsache keine Veränderungen'. Es tut mir leid so empfinde ich die
derzeitigen Argumente.

Ich halte es für falsch gegen Veränderungen zu sein (die von der
Mehrheit getragen werden müssen!) weil: zugegeben ist nicht jede
Veränderung ein Fortschritt, aber ohne Veränderung besteht nicht mal die
Chance für einen Fortschritt.

@Bernard
Du leistest hier mit Deinen Zusammenfassungen gute Arbeit, dafür bedanke
ich mich.


Gruß
Jörg



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