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Helga Fischer schrieb: Ich bin, genau wie Helga, Ende 2001 auf Openoffice.org gestossen und habe in der Anfangszeit etliche Dokus übersetzt. Im weiteren Verlauf habe ich leider aus beruflichen Gründen nicht mehr soviel Zeit finden können, mich in Form von Übersetzungsarbeit o.ä. einzubringen. Trotzdem habe ich OO.o immer weiter im Auge behalten und auch durch Mundpropaganda etliche Leute - nicht zuletzt zwei meiner bisherigen Arbeitgeber - zu einem Umstieg auf Openoffice.org bewegen können. Openoffice.org ist mittlerweile zu einer wirklichen Marke geworden und hat einen enormen Bekanntheitsgrad erlangt - da will natürlich jeder mitmachen und am besten ganz vorne dabei sein - wirkt sich ja vielleicht auch ganz gut auf die Karriere aus. Aus meinem Verständnis heraus - ich bin übrigens auch Sozialarbeiter - lebt ein OpenSource-Projekt von den Leuten, die freiwillig mitmachen, der Sache und eventuell noch der Bewegung wegen. Jedoch sollte aus meiner Sicht niemand an Ämtern und Posten kleben, da dies - meines Erachtens nach - der Sache mehr schadet als nutzt und letztlich vielleicht sogar den Grundgedanken von OpenSource, OpenKnowledge u.v.m ad absurdum führt bzw führen kann. Auf Grund der guten Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren auf den diversen Listen hier gemacht habe, halte ich persönlich einen Verein für weitestgehend unnötig. Deshalb lautet meine Abstimmung zu Helgas Fragen folgendermassen: +1Deswegen wiederhole ich meine Vorschläge von vor zehn Tagen oder so:1) Der Verein erledigt seine Angelegen bei sich 'zu Hause'. Der Verein hat eine eigene Internetpräsenz, der Verein kann eine eigene Mailingliste unterhalten. Wäre es mein Verein, erhielte er zwei Mailinglisten: Eine für alle, auch nicht Mitglieder und eine weitere, auf der sich nur Mitglieder einschreiben können. Eine Mailingliste ist ein Superinstrument für Öffentlichkeitsarbeit. Über eine Mailingliste kann man prima Interna regeln. +12) Jedes Vereinsmitglied darf natürlich auch hier mitmischen. +13) Das OOo-de-Projekt (oder Teams daraus) kann auf den Verein zukommen und den Antrag auf Sponsorengelder stellen. Die Unterstützung von OpenSource-Projekten hat sich der Verein ja schließlich in die Satzung geschrieben. +14) Ich lege Wert auf die Feststellung: Der Verein ist nicht das Sprachrohr des de-Projektes. Das de-Projekt/die Community verschickt keine Pressemitteilungen für den Verein und der Verein verschickt keine Mitteilungen im Namen der des de-Projekts/Community. (Der Verein ist selber groß). +15) Und ich bin altmodisch: Keine Ämterhäufung. Wer im Vorstand des Vereins sitzt, braucht nicht noch im 'Vorstand' des OOo-Projekts sitzen. Die Gefahr von Interessenkonflikten ist viel zu groß. Und es schadet jedem Amt, wenn man Mutmaßungen zur Ämterhäufungen anstellen kann. Hier ist es eindeutig die Kombination Vorstand/Marketing/Öffentlichkeitsarbeit. Der Vorstand zieht über die Messen und läßt sich das sponsern, da er gleichzeitig auch Community-Mitglied ist. Leider habe ich bisher keine Statements seitens der Vereinsleitung gelesen, außer dem Einwand, wir könnten uns ja nicht wehren, wenn sie hier das Heft übernehmen. Und daher drehen wir uns immer noch im Kreis herum und kommen nicht von der Stelle. Also, wie schaut's denn aus, liebe Vorstände des OOo-Vereins? Helga Gruß Andreas H. |
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