Hallo Friedhelm, *,

On Sat, Feb 11, 2006 at 03:16:56PM +0100, Friedhelm Abels wrote:
> Christian Lohmaier schrieb am Donnerstag, den 09. Februar 2006 um 20.34
> Uhr:
> [...]
> > > Auf welchem Linux-System ist TimesNew Roman vorinstalliert?
> >
> > Die "echte"? Vermutlich auf keinem. Times-Varianten gibts aber wie
> Sand
> > am mehr, und außerdem: die Corefonts (und somit das Original) gibt es
> > als Paket für so gut wie jede Distribution.
> 
> *Für* die Distris ja, aber schon enthalten? Nein, weil jeder das selber
> machen muss (aus Lizenzgründen). Wir treiben Linux-Nutzer also zu MS...?

Komische Logik. Welchen bezug bekommt ein Nutzer wenn er sich eine von
MS erstellte/lizensierte/vertriebene Schriftart installiert?

Dabei hat er Null Kontakt zu Microsoft. Wie "treibt" man dann die Nutzer
zu MS?

Treibst Du die Nutzer zu Sun wenn Du ihnen OpenOffice.org vorschlägst?
(das währe vielleicht noch verständlich)

> > Gegenfrage: Auf welchem Windows-System ist die Bitstream Vera
> > vorinstalliert?
> > Microsoft Office ist immernoch Marktführer....
> 
> Wenn wir das akzeptieren würden, bräuchten wir kein OOo!

Oh doch.

Nochmal Klartext:
Wenn Du auf einer Insel leben willst, dann hast Du die Schriftarten
ruck-zuck umgestellt. (Grundschriften in den Optionen oder
Dokumentvorlage)

Wenn Du in einer geschlossenen Gruppe arbeitest, brauchst Du sowieso
eine Dokumentvorlage, da kannst Du die Schriftarten ebenfalls
reinschreiben.

Alle anderen tauschen ab-und-zu mal Dokumente mit dem "Festland" aus.
Und da kommt es auf bestmögliche Kompatibilität an. Die kann nur
gewährleistet sein wenn die äußeren Umstände wenig Einfluß mehr haben,
es also wirklich nur noch auf die Qualität des Export bzw. Importfilters
ankommt.

> [...]
> > > > > - das Format für OpenOffice.org-Dokumente wurde angepasst um
> solche
> > > > > Dinge sogar mit MS zu ermöglichen (angeblich unterstützt MS das
> neue
> > > > > Dateiformat auf XML basierend sogar selbst. Ob komplett bleibt
> > > > > abzuwarten) OASIS?
> > > >
> > > > Hä?
> > >
> > > OpenDokument?
> >
> > Bitte in einem ganzen Satz und mit anderen Worten den obigen Absatz
> > wiederholen.
> 
> Ich gebe lieber (exemplarisch) einen Link weiter, der hoffentlich klarer
> macht was ich oben versucht habe anzusprechen:
> http://www.golem.de/0511/41769.html

Da hast Du was gehörig mißverstanden.

Microsoft versucht mal wieder sein eigenes Format zum Standard zu
erklären. Das hat nix mit OpenDokument/dem Oasis Format zu tun. 

> > Das OpenDokument-Format wurde *angepaßt*? (Inwiefern denn)
> 
> Spezifikationen sind mir im einzelnen nicht bekannt, wenn ich es richtig
> mitbekommen habe, sind aber die OOo-Formate vor der Veröffentlichung
> noch mal ein wenig verändert worden (im Vergleich zu den Snapshots).

Wiegesagt: Microsoft kocht wieder mal ein eigenes Süppchen. Wie es
scheint bist Du auf die MS-Propaganda reingefallen und hast Dich
täuschen lassen.
(Ich denke es ist kein Zufall, daß MS sein Format "Office Open XML"
nennt - und das Argument, daß das OASIS-Format nicht alle Funktionalität
von MS-Office abdeckt ist genauso schwachsinnig. MS hätte als Mitglied
des OASIS-Komittees nur sagen brauchen: Wir hätten gerne dies und das im
Format spezifiziert. - Abgesehen davon wäre ich mal an einer Liste von
diesen angeblichen unzulänglichkeiten des OASIS-Formats interessiert.
Wenn also irgendwer ein Beispiel kennt wo das OASIS-Format nicht reicht,
der möge doch mal ein paar Links schicken.)

> [...]
> So weit (fast) richtig. PDF kannst Du aber eben nicht ohne weiteres
> editieren (stell Dir einfach das Korrekturlesen unsere eigen Handbücher
> / Übersetzungen vor).

Wieder ein schlechtes beispiel. Das Doku-Team ist eine geschlossene
Nutzergruppe, alle haben OOo. Da ist es total egal auf welchen Font man
sich einigt, da ist es auch egal welchen OOo standardmäßig vorschlägt
(weil man ja sowieso eine entsprechende Dokumentvorlage verwendet)

ciao
Christian
-- 
NP: Metallica - Through The Never

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