Am 15.12.2007 um 17:48 schrieb Jacqueline Rahemipour:

Hallo Raphael,

Raphael Bircher schrieb:
Hallo André
Am 15.12.2007 um 12:06 schrieb André Schnabel:

(...)

Wie ich bereits geschrieben habe, Eine OpenExpo könnten wir durchaus von einem CH Verein machen, Ich wollte damit nur sagen, dass ich mir den ganzen Aufwand nicht mache, um lediglich an den paar Anlässen in der Schweiz präsent zu sein. Wenns nur um die OpenExpo und einen Stammtisch geht, dann bräuchten wir wirklich kein Verein. Ich hab halt noch ein paar andere Sachen im Kopf, im Zusammenhang mit dem Education Projekt.

die Ausführungen, die Stefan zur Gemeinnützigkeit und zur Anerkennung von Spendenbescheinigungen gegeben hat, fand ich ziemlich einleuchtend. Diese Aussage von Dir macht mich jedoch wieder stutzig. Ich kenne mich mit Schweizer Vereinsrecht gar nicht, mit dem Deutschen nur wenig aus, aber zumindest ist es hier so, dass internationale Aktivitäten die Gemeinnützigkeit in Frage stellen und damit wären dann auch keine Spendenbescheinigungen möglich.

Ich habe das CH Vereinsrecht schon ein paar mal vorwärts und rückwärts studiert, aber ich möchte dennoch sagen, dass ich mir da nicht ganz sicher bin in dem punkt: (muss das mal noch abklären lassen. In DE muss ja ein Verein als Gemeinnützig anerkannt werden. In der Schweiz ist das einiges lockerer. Gemeinnützig = non profit. Was man wie von den Steuern abziehen kann, weiss ich momentan nicht auswändig. Man muss die Gemeinnützigkeit in den Statuten (Satzung) festlegen. Aber um ehrlich zu sein, solche Fragen möchte ich dann klären, wenn es wirklich so weit ist. Erst brauchen wir genügend Leute, für das auch die Interessenumfrage.

Wenn es Dir wirklich um das Education Project geht, dann hätte ich es auf dieser Schiene aufgezogen und mit den dortigen Aktiven diskutiert. So wie Du das jetzt schilderst, bleiben dann die anderen Sachen ja doch am de-Verein hängen.

Das Education Projekt war letztlich der ausschlaggebende Punkt, warum ich die Interessenumfrage aufgesetzt hatte, Die Idee des Vereines existiert aber ja schon länger. Wenn wir in der Schweiz einen Verein machen, dann werden wir natürlich auch an Events present sein. Das will aber nicht heissen, das ihr nicht willkommen seit. Wie gesagt, die Zusammenarbeit ist sehr wichtig. Das war offenbar bei OpenOffice.org Austria nicht der Fall.


(...)

Und eine OpenOffice.org untergruppe in einem Verein mit ungewisser Zukunft unterzubringen ist sowieso das dümmste was man tun kann.

Nun ja, finde ich wiederum nicht. Wir hatten damals versucht, einen bestehenden Verein zu finden, da die Formalitäten, die mit der Vereinsgründung einhergehen nun wirklich nicht ohne sind. Aber da Du die verschiedenen Einwände überhaupt nicht hören willst, solltest Du einfach Deine eigenen Erfahrungen machen.

Das ganze mit dem Gründen ist in der Schweiz etwas einfacher. Ich gebe dir aber durchaus recht, wenn man einen Stabilen Verein findet, kann das eine Lösung sein. Diese Struktur findet man ab und zu in der Sportwelt (Polysportvereine) Hat allerdings den Nachteil, dass man abhängig ist vom Stammverein.

Gruss Raphael

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