Hallo

Am 15.04.10 17:20, schrieb michael:
"Man müsse sich daran gewöhnen, dass bei Oracle eine andere
Kommunikationskultur herrsche als bei Sun. Sun sei ein sehr offenes
Unternehmen gewesen, das die Community schon sehr früh in
Entscheidungsprozesse mit einbezogen habe.

Bei Oracle sei es dagegen so, dass strategische Planungen erst dann
kommuniziert würde, wenn man zu einem Ergebnis gelangt sei. Auch
firmenintern seinen solche Informationen in der Planungsphase nur einem
kleinen Kreis von beteiligten Mitarbeitern zugänglich."

http://www.heise.de/open/meldung/Unruhe-in-der-OpenSolaris-Community-978673.html

Wir sind wohl nicht die Einzigen mit "Umgewöhnungsschwierigkeiten" ;-)
Oder umgekehrt, Oracle hat umstellungsschwierigkeiten. Ich kann mich erinnern, das bei SUN das auch nicht immer so war. Ich denke, Open Source Entwicklung und das traditionelle Firmenmodell sind zwei grundverschiedene Sachen. Transparenz ist in Open Source eine elementare Sache. Oracle kann intern meinetwegen tun was sie wollen, aber wenn sie einen Fork von OpenOffice.org vermeiden wollen, dann müssen sie kommunizieren. Ansonsten haben sie im Bereich Open Source geloost, selbst wenn sie sich sonst noch so viel mühe geben. Ich hoffe schwer, dass es nicht so weit kommt.

Gruss Raphael

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