Hallo in die Runde,

da danke ich als bisher schweigender aber mitlesender Endanwender
erst einmal für die dargelegten Standpunkte.

OpenOffice.org ist also nun definitiv in die Hände von Spekulanten gefallen,
auch Aktionäre genannt, deren Interessen das Wichtigste wären.
Die Rechte und Pflichten, die sich aus der Lizensierung ergeben sind unwichtig.
Man fühlt sich "beklaut".

Das LibreOffice nicht als Fork, sondern als Arbeitsname gedacht war,
ist bei uns Anwendern
angekommen. Oracle wurde zur offenen Mitarbeit eingeladen, will aber
lieber "selber
wurschteln". Nach diesem "Nein, danke." von Oracle ist nun alles
entschieden. Oder auch nicht.

Das Oracle das Recht hat, Code zu übernehmen, wird mit der (nur
andersherum ausgedrückten) Forderung gekontert, LibreOffice solle
diese submitten und ein paar neue Features, die Oracle durchaus
übernehmen darf. Inkombatibilitäten? Wurde das ODF-Format geändert?
FUD?

Ich hatte die letzten Jahre und Monate nicht das Gefühl, bei OOo würde
sich allzu viel tuen. OO later und die immer länger werdende
undurchschaubare Liste bei
http://qa.openoffice.org/issues/reports.cgi?state=Open+issues&containing=&type=&x=Milestone&y=Priority
haben bei mir ein Unmutsgfühl erzeugt.

Bei LO sehe ich (das) was abgeht.
Ich habe mich entschieden: LibreOffice. Oracle ist mir zu gruselig. So
mit Kanonen auf uns Spatzen.

Grüße
David

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