Moin moin Thomas, *
Thomas Hackert schrieb:
Moin Bernhard, *,
On Sun, Oct 10, 2010 at 01:04:26AM +0200, Bernhard Dippold wrote:
[... ]
Aber leider liegt das Problem hier nicht in einem Bereich, den die
bei Oracle beschäftigten Community-Mitglieder oder die in der
Foundation aktiven Community-Mitglieder alleine lösen könnten.
Dafür hatte ja Eric einen Schlichter vorgeschlagen, was mMn wirklich
sinnvoll im Moment zu sein scheint ... ;) @Eric: Hattest du wen
bestimmtes im Sinn?
Ich meinte hier, dass auch das harmonischste Gespräch zwischen den
beiden Teilen der Community zu keinem Ziel führen wird. Die Entscheidung
über eine gemeinsame Zukunft unter dem Dach einer Foundation liegt beim
Management von Oracle.
Ohne eine Entscheidung auf dieser Ebene gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Entweder man muss den bisherigen Status Quo mit den beschriebenen
Risiken (bis zur Aufgabe des OpenSource-Engagements) akzeptieren und
Oracle zuzugestehen, dass die Community doch so sehr von ihnen abhängig
ist, dass wir sie als Besitzer von OOo anerkennen und unsere
Fähigkeiten, unsere Zeit und unser Engagement nach ihren Zielsetzungen
einsetzen.
Oder der Teil der Community, der aus diesem "Korsett" ausgebrochen ist,
arbeitet selbständig weiter, bis die Entscheidung im Oracle-Management
gefällt wurde. Dies bedeutet zumindest für die Zeit bis zu der
Entscheidung doppelte Arbeit für diejenigen, die mit dem Status Quo
zufrieden sind, sich aber gleichzeitig eine breitere Unterstützung im
Rahmen einer Foundation wünschen. Alle anderen werden sich entscheiden
müssen (oder haben es bereits), wofür sie ihre Arbeitskraft einsetzen
wollen.
Ich weiß nicht, wieviel Einfluss der mögliche Wegfall der Unterstützung
durch die nicht-Oracle-Mitarbeiter im OpenOffice.org-Projekt (das in der
Reaktion auf die Foundation als "Open Office Community" - Hinweis auf
Oracle Open Office? - genannt wurde) auf die Entscheidungsträger im
Oracle-Management hat. Eine Erpressung wird es sicherlich nicht genannt
werden können.
Wie gesagt - wir können hier im Moment nur wenig bewirken.
Was aber unbedingt notwendig ist, dass wir uns gegenseitig die
persönlichen Beweggründe für den einen oder anderen Schritt erklären -
und das auf eine sachliche Weise, ohne dafür angegriffen zu werden.
Nur wenn wir uns weiterhin verstehen können, dann ist eine Weiterarbeit
in der Community auch gemeinsam zukünftig möglich - je nach der
Entscheidung im Oracle-Management mit mehr oder weniger Schnittmenge.
[...]
Herzlichen Gruß
Bernhard
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