-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
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Hi, 


Am Dienstag 06 Oktober 2015, 23:38:24 schrieb Dennis Roczek:
> Hi Florian,
> 
> > Nicht ersichtlich war warum nicht ODF mit MS Office in Betracht
> gezogen wurde (wegen den Schnittstellen != SAP. Wie macht es München?
> Die müssen ja ähnliche Aufgaben erledigen und da klappt es.). Ich
> befürchte, dass zu wenig breit gedacht wird. Aber das ist ein anderes
> Problem!
> 
> Genau das habe ich mir lesen der Antwort (bevor ich die STelungnahme
> gelesen habe) auch gedacht. In keinster weise wird darauf eingegangen,
> warum man nicht ODF benutzt. MSO2013 wegen Schnittsllen? OK. Vor mir
> aus. OOXML vs. ODF? Wurde wahrscheinlich nicht drüber nachgedacht...
Soweit wir das inzwischen recherchiert haben, unterstützt SAP tatsächlich nur 
MS-Office in den offiziellen Angeboten. Jedoch kann man SAP auch ohne 
Office-Integration nutzen. Ich könnte mir also vorstellen, dass München daher 
auf diese Schnittstelle verzichtet (Achtung Mutmaßung).


Viele Grüße 
Till

> 
> Gruß
> 
> Dennis
> 
> Am 06.10.2015 um 21:42 schrieb Florian Reisinger:
> > Hallo,
> > 
> > Kurz vor dem schlafen gehen: ooxml ist sowohl in der transitional als auch 
> > strict Variante Standard.
> > 
> > Nutzer von MS Office 2007 können keine Strict Dokumente öffnen.
> > 
> > Und tolle Argumentation, dass ein offener Standard nicht an einen Anbieter 
> > gebunden sein soll. 
> > 
> > Nicht ersichtlich war warum nicht ODF mit MS Office in Betracht gezogen 
> > wurde (wegen den Schnittstellen != SAP. Wie macht es München? Die müssen ja 
> > ähnliche Aufgaben erledigen und da klappt es.). Ich befürchte, dass zu 
> > wenig breit gedacht wird. Aber das ist ein anderes Problem!
> > 
> > Gute Nacht :)
> > 
> > Am 06. Oktober 2015 21:07:02 MESZ, schrieb "Till Schäfer" 
> > <[email protected]>:
> >> Liebe Freie-Formate-Verfechter,
> >> vor einiger Zeit hatten wir (Do-FOSS) Anfragen aus 10 von 12 Dortmunder
> >> Bezirksvertretungen zum Thema Offene Austauschformate gestellt [1]. In
> >> diesen wollten wir wissen inwiefern die Stadt in der Lage ist mit ihren
> >> Bezirksvertretungen mittels Offener Formate zu kommunizieren. 
> >> Inzwischen sind dazu die Antworten der Stadt eingegangen
> >> (Beispielantwort: [2]). In diesen gibt die Stadt Dortmund an, mittels
> >> PDF und OOXML kommunizieren zu können. Insbesondere fügt sie eine
> >> Sachzwangargumentation an, in der Sie erläutert warum OOXML / der
> >> Einsatz von MS-Office aus Sicht der Stadt alternativlos ist.
> >>
> >> Wir haben nun eine Stellungsnahme zu den Antworten erstellt in der wir
> >> Argumentieren, warum OOXML aus unserer Sicht als
> >> plattformübergreifendes und herstellerunabhängiges Austauschformat
> >> ungeeignet ist. Wir würden uns über Feedback von eurer Seite freuen,
> >> bevor wir diese an die Bezirksvertretungen verteilen. Natürlich steht
> >> der Text unter CC0 und kann damit uneingeschränkt auch von euch
> >> verwendet werden, falls ihr eine ähnliche Diskussion mal führen müsst.
> >>
> >>
> >> Aber hier nun der Entwurf der etwas übersichtlicher auch im
> >> editierbaren Foepad [3] zu finden ist:
> >>
> >>
> >> --------------------------------
> >>
> >> <h1>Antwort der Stadt Dortmund zu Anfragen aus den Bezirksvertretungen
> >> nach Offenen Standards</h1>
> >>
> >> Die meisten der Antwortschreiben der Stadt Dortmund auf die Anfragen
> >> aus  den Bezirksvertretungen zu Offenen Formaten sind inzwischen
> >> eingegangen. Die bisher erhaltenen Antwortschreiben unterscheiden sich 
> >> ausschließlich durch die Anschrift, sodass wir hier nur eine Variante
> >> zitieren werden. Der Vollständigkeit halber, bieten wir jedoch alle 
> >> Antwortschreiben am Ende dieses Artikels zum Download an.
> >>
> >> Die Antwortschreiben sind grob in drei Abschnitte unterteilt:
> >> Im ersten Abschnitt geht die Stadt Dortmund auf die Möglichkeit des
> >> Versands von PDF-Dokumenten als Offenes Austauschformat ein. Dieses
> >> Format ist für die originalgetreue Darstellung von nicht-veränderlichen
> >> Inhalten und für Archivierungszwecke (LINK Spezifikation PDF/A)
> >> entworfen worden. Deshalb  erscheint es <em>Do-FOSS</em> folgerichtig,
> >> dass die Stadt in dem nächsten Abschnitt ein veränderbares Format als
> >> Alternative  angibt. Hier verweist die Stadt Dortmund auf das
> >> OOXML-Format  (Dateiendung: .docx) der Firma Microsoft, welches von dem
> >> kürzlich bei der Stadt Dortmund eingeführten Microsoft-Office 2013
> >> unterstützt wird. Den darauf folgenden Teil des Schreibens
> >> interpretiert <em>Do-FOSS</em> als Begründung dafür, dass das
> >> OOXML-Format aus Sicht der Stadt Dortmund alternativlos
> >> (https://de.wikipedia.org/wiki/Alternativlos) ist und warum das
> >> OpenDocument-Format (nicht angeboten wird. Bei dieser Begründung geht
> >> die Antwort der Stadt Dortmund über die gestellten Fragen hinaus und
> >> befasst sich mit weitergehenden Zusammenhängen bzgl. der Wahl der
> >> Office-Suite der Stadt. Die einzelnen Abschnitte  werden wir im
> >> Folgenden näher vorstellen und Stellung zu diesen nehmen.
> >>
> >> <h2>Abschnitt 1: Stadt Dortmund setzt beim Offenen Format PDF/A auf
> >> Freie Software</h2>
> >>
> >> Der Abschnitt im Wortlaut:
> >> <blockquote>
> >> auf allen städtischen PC’s [sic!] ist eine freie Software zum Erstellen
> >> von PDF-Dokumenten installiert, die genutzt werden kann, um
> >> nichtquelloffene Dateiformate in PDF umzuwandeln.
> >> Für die Geschäftsführungen der jeweiligen Bezirksvertretungen besteht 
> >> damit  die Möglichkeit, Dokumente in einem Freien und Quelloffenen
> >> Format an die Mitglieder der Bezirksvertretungen zu versenden.
> >> </blockquote>
> >>
> >> Zusätzlich zu der Information, dass die Stadt Dortmund technisch dazu
> >> in der Lage ist, Dokumente im PDF/A-Format zu versenden, enthält die
> >> Antwort noch das interessante Detail, dass sie für diese Zwecke eine
> >> Freie und  Quelloffene Softwarelösung verwendet. Dies scheint
> >> inbesondere bemerkenswert, da die Stadt durch die explizite Erwähnung
> >> dieser Lösung Freier Software einen gewissen Wert zuweist. Den Einsatz
> >> des  PDF/A-Formats und die Verwendung einer Freien Software zur
> >> Erstellung von Dokumenten in diesem Format begrüßt <em>Do-FOSS</em>.
> >>
> >> <h2>Abschnitt 2: Das OOXML-Format und seine Tauglichkeit als
> >> Austauschformat</h2>
> >>
> >> Als Möglichkeit zum Versenden von editierbaren Anhängen gibt die Stadt
> >> Dortmund das OOXML-Format (Office Open XML) von Microsoft an. Die Stadt
> >> spricht hier vom DOCX-Format, was sich auf die Dateiendung (.docx) von
> >> Dokumenten im OOXML-Format bezieht. Beide Begriffe meinen dasselbe; wir
> >> werden im Folgenden jedoch den Begriff OOXML verwenden, da dieser auch
> >> in der entsprechenden ISO-Norm ISO/IEC 29500 verwendet wird.
> >>
> >> Der Abschnitt im Wortlaut:
> >> <blockquote>
> >> Die  Umstellung der städtischen PC’s [sic!] auf Microsoft Office 2013
> >> steht vor dem  Abschluss. Microsoft Office 2013 erstellt Dokumente
> >> nicht mehr in geschlossenen Formaten wie DOC, sondern im quelloffenen
> >> DOCX-Format. Diese Formatspezifikation wurde ECMA International von
> >> Microsoft zur  Standardisierung vorgelegt, worauf die
> >> Erstveröffentlichung als Norm  ISO/IEC 29500 im Jahre 2008 erfolgte.
> >> Mit dieser Version von Microsoft  Office können dann auch Informationen
> >> ohne Konvertierung als Anhang  versendet werden.
> >> </blockquote>
> >>
> >> Obwohl es sich bei der ISO-Norm offiziell um einen Offenen Standard
> >> handelt, wird diese Wahl in Abschnitt 3 des Antwortschreibens
> >> ausführlich begründet. Dass ein solcher ISO-Standard noch weiter durch
> >> Argumentation gestützt werden muss, hat nach Meinung von
> >> <em>Do-FOSS</em> folgende Gründe:
> >>
> >> <h3>OOXML wird ausschließlich von Microsoft Office 2013 unterstützt und
> >> eignet  sich daher nicht als Offenes Austauschformat</h3>
> >>
> >> Zum jetzigen Zeitpunkt wird die OOXML-Norm ausschließlich von Microsoft
> >> Office 2013 umgesetzt. Das verwundert insofern nicht, als dass
> >> Microsoft dieses Format im Alleingang entwickelt und der ISO zur
> >> Normierung vorgeschlagen hat. Aber selbst Microsoft Office 2013
> >> speichert in der Standardeinstellung Dokumente immer noch in einer
> >> nicht standardisierten Variante. Damit im OOXML-Standard gespeichert
> >> wird, muss beim Speichern eines Dokumentes explizit das Format "Strict
> >> Open XML Document (.docx)" ausgewählt werden. Andere Programme -
> >> inklusive aller älteren Microsoft-Office-Versionen - unterstützen den 
> >> OOXML-Standard nicht. Daher ist es fraglich, inwiefern das OOXML-Format
> >> als herstellerunabhängiges und plattformübergreifendes Austauschformat
> >> und somit als Antwort auf die Anfragen der Politik geeignet ist.
> >>
> >> Nun mögen sich Anwender von Mcrosoft-Office-2003/2007/2010,
> >> Libre-/OpenOffice und einigen weiteren Produkten fragen, warum sie in
> >> diesen Programmen Dokumente mit der Dateiendung .docx öffnen und 
> >> speichern können. Dies ist dadurch zu erklären, dass in der Praxis nur 
> >> wenige Dokumente mit der Dateiendung .docx tatsächlich auch der
> >> ISO-Norm  ISO/IEC 29500 entsprechen. In der Standardeinstellung von
> >> Microsoft Office 2013 und in allen älteren Versionen von Microsoft
> >> Office werden Teile des Dokuments in proprietären Formaten
> >> abgespeichert, welche nicht standardisiert wurden. Daher müssen andere 
> >> Softwarehersteller die Spezifikationen von diesem Dateiformaten in
> >> langwierigen Testreihen erraten (Reverse Engineering), was zu 
> >> Formatierungsfehlern beim Austausch solcher Dokumente führt. Aus diesen
> >> Gründen hat sich z.B. Großbritannien auf den OpenDocument-Standard
> >> anstelle des OOXML-Formats festgelegt (UK Open Standards principles:
> >> https://www.gov.uk/government/publications/open-standards-principles/open-standards-principles
> >> + Meldung GOV.UK
> >> https://www.gov.uk/government/news/open-document-formats-selected-to-meet-user-needs)
> >>
> >> <h3>Das OOXML-Format wird von vielen Institutionen, welche sich mit
> >> Offenen  Standards beschäftigen, nicht anerkannt</h3>
> >>
> >> Das Ziel eines Standards in der Softwareentwicklung ist die
> >> Interoperabilität, also das reibungslose Zusammenwirken von
> >> unterschiedlichen Softwarebestandteilen oder -produkten zu garantieren.
> >> Offene Standards garantieren darüber hinaus, dass diese
> >> Interoperabilität nicht durch  Geheimhaltung, Monopolrechte oder
> >> finanzielle Hürden eingeschränkt werden kann. Somit ist jeder
> >> Hersteller frei, einen Offenen Standard ohne Einschränkungen zu
> >> verwenden, und bekommt die Rechtssicherheit, dass diese Verwendung auch
> >> in der Zukunft auf juristischem Wege nicht eingeschränkt werden kann.
> >>
> >> Um diese Herstellerneutralität umzusetzten, fordert z.B. das
> >> <strong>European Interoperability Framework</strong>
> >> (http://ec.europa.eu/idabc/en/document/3473/5585.html#finalEIF) der
> >> Europäischen Kommision, dass ein Offener Standard in einem 
> >> transparenten, beteiligungsoffenen Prozess von einer gemeinnützigen
> >> Organisation entwickelt und gepflegt wird. Insbesondere muss ein
> >> Offener Standard bereits auf herstellerübergreifender Basis
> >> implementiert worden sein, um zu einem Offenen Standard erhoben zu
> >> werden. <Fußnote  1: siehe auch Orginaltext> So schreibt auch die Free
> >> Software Foundation Europe:
> >>
> >> <blockquote>
> >> Ein Offener Standard bezieht sich auf ein Format oder Protokoll, das:
> >> [...]  in verschiedenen vollständigen Implementierungen von
> >> verschiedenen Anbietern oder als vollständige Implementierung
> >> gleichermaßen für alle Beteiligten [verfügbar ist].
> >> </blockquote>
> >>
> >> Die  herstellerübergreifende Implementierung ist bei OOXML jedoch nicht
> >> gegeben (s.o.). Selbst Microsoft konnte zum Zeitpunkt der
> >> Standardisierung durch das ISO-Gremium keine eigene Implementierung 
> >> vorweisen.
> >>
> >> <Fußnote 1>
> >> The standard is adopted and will be maintained by a not-for-profit
> >> organisation, and its ongoing development occurs on the basis of an
> >> open decision-making procedure available to all interested parties
> >> (consensus or majority decision etc.).
> >> </Fußnote 1>
> >>
> >> <h2>Abschnit 3: Stadt Dortmund verweist erstmalig auf ihre
> >> Herstellerabhängigkeit</h2>
> >>
> >> In  diesem Abschnitt des Antwortschreibens wird argumentiert, warum der
> >> Einsatz von Microsoft Office für die Stadt Dortmund zwingend
> >> erforderlich ist. Hierfür wird aufgeführt, dass eine Vielzahl von
> >> (Fach-)Anwendungen den Einsatz von Microsoft Office erforderlich
> >> machen, da alternative Office-Anwendungen von diesen nicht unterstützt
> >> werden.
> >>
> >> Der Abschnitt im Wortlaut:
> >> <blockquote>
> >> Die  Stadt Dortmund setzt in den einzelnen Stadtämtern eine Reihe von
> >> IT-Fachverfahren ein. Die Auswahl solcher Anwendungen erfolgt 
> >> grundsätzlich durch öffentliche Ausschreibungen, wobei neben den
> >> fachlichen Anforderungen in hohem Maße auch die Kosten (Open Source)
> >> berücksichtigt werden.
> >>
> >> Die Mehrzahl der Softwarehersteller bietet als Schnittstelle in ihren
> >> Anwendungen, beispielsweise für das Erstellen von Bescheiden, neben
> >> Microsoft Office keine weiteren Produkte an.
> >>
> >> Im  Zuge der Prüfung eines Einsatzes von OpenOffice wurde seitens des
> >> StA 10 eine Anfrage an Verfahrenshersteller gerichtet, die solche
> >> Schnittstellen im Arbeitsablauf ihrer Programme verwenden. Von 41 
> >> angeschriebenen Herstellern waren nur drei bereit, Open Office zu
> >> unterstützen. Die Firma SAP unterstützt ausdrücklich in seiner 
> >> Office-Integration OpenOffice und auch LibreOffice nicht mehr, sondern
> >> nur noch Microsoft Office. Als Folge dieser Anbieterausrichtung käme
> >> lediglich eine Mischumgebung aus LibreOffice / OpenOffice sowie
> >> Microsoft Office in Frage. Arbeitsplätze, die nicht an Fachverfahren 
> >> angebunden sind oder aus anderen Gründen nicht zwingend Microsoft
> >> Office benötigen, würden dann mit LibreOffice / OpenOffice
> >> ausgestattet.
> >>
> >> Das Ergebnis der von StA 10 erstellten Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
> >> (WiBe  21) ist, sowohl aus Kosten- als auch aus Nutzensicht, dass ein
> >> alleiniger Einsatz von Microsoft Office 2013 (ohne Mischumgebung mit
> >> LibreOffice / OpenOffice) auf allen IT-Arbeitsplätzen der
> >> Stadtverwaltung die kostengünstigste Alternative ist.
> >> </blockquote>
> >>
> >> Mit ihrer Argumentation verweist die Stadt Dortmund erstmals offiziell
> >> auf ihre Herstellerabhängigkeit. Die Auswahl der einzelnen
> >> Softwarelösungen kann nicht unabhängig voneinander erfolgen, da die
> >> Schnittstellen zwischen diesen Anwendungen auf Microsoft Office
> >> beschränkt sind.
> >>
> >> <em>Do-FOSS</em> sieht diese Abhängigkeit als eine Folge von fehlenden
> >> Offenen  Schnittstellen und Offenen Formaten in der IT-Ausrichtung der
> >> Stadt  Dortmund. Würde an dieser Stelle eine offene und standardisierte
> >> Schnittstelle eingesetzt, so wäre die Auswahl des Office-Programms
> >> unabhängig von der Wahl der Fachanwendungen. Zu diesem Problem bemerkte
> >> <em>Do-FOSS</em> bereits in dem Artikel „Warum Freie Software und
> >> Offene Standards für die Stadt Dortmund?“:
> >> <blockquote>
> >> Offene  Standards [und Schnittstellen] unterliegen keinen gewerblichen 
> >> Schutzrechten. Das bedeutet, dass es kein Monopol auf Offene Standards
> >> geben kann. Dies ist entscheidend, denn der Inhaber eines Monopols auf
> >> einen Standard kann Datenaustausch auf rechtlichem Wege einschrän­ken,
> >> indem er ihn nur für eine gewisse Gruppe von Lizenznehmern erlaubt. Da
> >> kommunale Verwaltungen ihre Dienste in der Regel langfristig anbieten
> >> und eine Umstellung der verwandten Formate mit erheblichem Aufwand 
> >> verbunden ist, werden Verwaltungen von den Rechteinhabern eines
> >> Standards abhängig. Abhängigkeiten wie diese begünstigen wieder­um
> >> steigende Preise aufgrund dieser Monopolstellungen.
> >> </blockquote>
> >>
> >> <h2>Fazit</h2>
> >> Es ist zu befürworten, dass die Stadt Dortmund das Offene Format PDF/A
> >> für den Austausch von unveränderlichen Daten verwendet und zur
> >> Erstellung dieser Dokumente Freie Software einsetzt. Das OOXML-Format
> >> hält <em>Do-FOSS</em> jedoch für ungeeignet, um einen
> >> herstellerneutralen Austausch von Dokumenten zu ermöglichen. Interne
> >> Abhängigkeiten bei der Softwareausrichtung der Stadt werden hier an die
> >> Bezirksvertretungen weitergegeben und zwingen die Bezirksvertreterinnen
> >> und Bezirksvertreter daher auch weiterhin Produkte eines speziellen
> >> Herstellers zu verwenden.
> >>
> >> Es wäre wünschenswert, wenn die Stadtverwaltung eine Lösung finden
> >> würde, um den freien Dokumentenaustausch mit Personen zu ermöglichen,
> >> welche keine Arbeitsgeräte von der Stadt Dortmund gestellt bekommen.
> >> --------------------------------
> >>
> >> [1]
> >> https://orga.do-foss.de/attachments/download/616/2015-05-03%20-%20Dateianhaenge%20in%20Freien%20und%20Quelloffenen%20Formaten.pdf
> >> [2]
> >> https://orga.do-foss.de/attachments/download/737/2015-09-22%20-%20Stadt%20Dortmund%20-%20BV%20Aplerbeck%20-%20Anfrage%20zu%20Dateianhaengen%20in%20Freien%20und%20Quelloffenen%20Formaten.pdf
> >> [3] https://pad.foebud.org/cZHr3Q2hbP
> >>
> >>
> >> Viele Grüße
> >> Till
> >>
> >>
> >> --
> >> Dipl.-Inf. Till Schäfer
> >> TU Dortmund University
> >> Chair 11 - Algorithm Engineering
> >> Otto-Hahn-Str. 14 / Room 237
> >> 44227 Dortmund, Germany
> >>
> >> e-mail: [email protected]
> >> phone: +49(231)755-7706
> >> fax: +49(231)755-7740
> >> web: http://ls11-www.cs.uni-dortmund.de/staff/schaefer
> >> pgp:
> >> https://keyserver2.pgp.com/vkd/SubmitSearch.event?&&SearchCriteria=0xD84DED79
> >>
> > 
> 
> 
- -- 
Till Schäfer

Do-FOSS - Selbstbestimmung braucht Freie Software
    die Initiative für Freie und Quelloffene Software für die Stadt Dortmund

Web: http://do-foss.de/
Twitter: https://twitter.com/do_foss

Profil: http://blog.do-foss.de/autor/till-schaefer/
Mail: [email protected]
PGP-Schlüssel:
   DL: 
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