Pascal Hauck <neo <at> pascalhauck.de> writes: > > Am Mittwoch, 29. April 2009 23:11:37 schrieb Werner: > > während dead_stroke keine solche Fehlermeldung bringt, aber auch nichts > > bewirkt. > > Kurze Info bevor ich zu Bett gehe:
Gutes Stichwort. :) > Ein dead_irgendwas in der xmodmap alleine reicht noch nicht aus, um ein > zusammengesetztes Zeichen wie ø zu erzeugen. Das dead_irgendwas ist nur ein > (vollkommen beliebiger) Platzhalter. Anscheinend nicht ganz beliebig, sonst würde xmodmap ja nicht schimpfen... > Erst in der Datei Compose wird dann definiert, was aus <dead_stroke> <o> > werden soll (z.B. ein ø). Ebensogut könnte man <dead_stroke> <o> auch als æ > oder als ∫ definieren. Der Name dead_irgendwas ist zwar derart gewählt, dass > klar ist, was damit bewirkt werden soll, übernimmt selbst aber nicht > automatisch eine Funktion. Wenn die Bedeutung der dead keys in einer Compose-Datei geklärt wird, verstehe ich nicht, wozu die dead keys in der keysymdef.h definiert werden. Und die meisten anderen dead keys sind ja doch in meinem X / linux (opensuse11.0) vorkonfiguriert. Mir fällt nur auf, das dead_Stroke zwar keine Fehlermeldung bringt, aber nichts bewirkt, während dead_belowcomma xmodmap zum Schimpfen bringt (und ansonsten freilich auch nichts bewirkt.) (Da dead_belowcomma ja in der keysymdef.h steht, haben ich die X-Entwickler doch bestimmt was dabei gedacht - kann man von neuen linuces erwarten, dass es „einfach so“ funktioniert wie schon jetzt etwa dead_caron, dass ich mit xmodmap einfach auf eine Taste legen und (für etliche Buchstaben, etwa e, c, d, t, n, s, z mit Häkchen) benutzen kann?) Warum ist das nur so kompliziert? (Ich finde die Verwechslungsgefahr mit Ogonek und Cedilla nicht so groß - wenn man alle drei als dead keys bereitstellt, dann wird der Nutzer (zumindest ich) *gerade* merken, dass es Unterschiede gibt, sonst gäbe es ja nicht drei dead keys! Eher wird bisher einfach das Cedilla statt des Unterkommas an t und s gehangen werden, was nicht wirklich rumänisch ist.) Viele Grüße Werner
