Am Donnerstag, 30. April 2009 11:27:07 schrieb Werner: > Habe auch noch nicht rausgekriegt, > wieso die dead keys wirken, als würde man erst Compose und dann das Symbol > des dead keys drücken, > also wieso ich eben Compose gar nicht drücken muss, wenn ich die > (vorkonfigurierten) dead keys nutze.
Vorab: dead keys sind nicht vorkonfiguriert – du vermutest noch immer eine Funktionalität, wo keine ist. Unter Linux kann man jede beliebige Kombination irgendwelcher Zeichen kombinieren. Definiert man z.B. den keysym „Hugo“, dann kann man in der Compose der Kombination Hugo+p ein beliebiges zu erzeugendes Zeichen zuordnen. Alle dead_irgendwas sind solche Namen – ihre Funktion gewinnen sie erst durch Verwendung in der Compose. Die keysyms benötigt man aber gar nicht. Ebensogut könnte man eine beliebige Unicodeposition verwenden – schau dir die Compose.neo an, wir haben dies häufig gemacht. Die keysyms bieten nur den Vorteil, dass man nicht so schnell den Überblick verliert. Zur Compose: Man könnte auch direkt der Kombination a+e das Zeichen æ zuordnen, allerdings würde Linux dann das Zeichen a nie ausgeben, sondern immer warten, ob vielleicht danach ein e eingegeben wird. Aus diesem Grund setzt man ein neutrales Zeichen davor. Dieses heißt Multi_key, wir nennen es in der Regel Compose und kennzeichnen es mit dem Zeichen ♫. Gruß, Pascal -- GPG-Schlüssel-ID: 0xC237D6DE Fingerabdruck: 14ED FAFD 0273 F505 8FD0 F7B8 E8A0 03EB C237 D6DE
signature.asc
Description: This is a digitally signed message part.
